JERUSALEM (inn) – Die israelische Armee ist in den vergangenen zwei Wochen verstärkt gegen Hetze im Westjordanland vorgegangen. In diesem Zusammenhang nahm sie 17 Akteure fest, die in den Sozialen Medien entsprechende Posts veröffentlicht hatten. Zugleich sucht die Armee das Gespräch mit Vertretern palästinensischer Behörden, um die Hetze einzudämmen.
Nach Informationen der Nachrichtenseite „Walla“ hat die Armee seit dem Terrormassaker vom 7. Oktober mehr als 420 Palästinenser wegen Hetze festgenommen. Die Sicherheitskräfte leitet dabei die Annahme, dass hetzerische Äußerungen die Grundlage für zukünftige Anschläge bilden. Das gilt für Predigten in Moscheen, Reden bei Feierlichkeiten oder eben Posts im Internet.
Vorkehrungen für Fastenmonat
Anlass für die aktuelle Kampagne ist der Fastenmonat Ramadan, der am Dienstagabend begann und bis zum 19. März andauert. Während des Ramadans kam es in Israel oft zu Unruhen, insbesondere auf dem Tempelberg. Als besonders risikoreich gilt das erste Freitagsgebet während des Fastenmonats.
Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre hat Israel auch dieses Mal den Zutritt zum Tempelberg für die Freitagsgebete während des Ramadans eingeschränkt. Demnach dürfen höchstens 10.000 Muslime aus dem Westjordanland das Areal betreten, und das nur mit vorheriger Genehmigung.
Zudem gelten für die Besucher aus dem Westjordanland Altersbeschränkungen: Männern ist der Zutritt ab 55 Jahren erlaubt, Frauen ab 50 Jahren. Kinder bis zum Alter von 12 Jahren sind nur in Begleitung erwachsener Verwandter zugelassen. (df)
7 Kommentare
Die Armee geht gegen Palästinenser vor, um Hetze einzudämmen. Muss das sein? Ja.
Der Ramadanmonat und das Freitagsgebet erfordert die höchste Alarmbereitschaft der Sicherheitsleute. Hab ich auch keine guten Erinnerungen daran. Und die Hetzer sollen ruhig mal für eine Weile Gretas Bettwanzen einen Besuch abstatten.
Ella @ Bettwanzen gibt es in vielen guten Pariser Hotels 😉 Gut Schabbes allerseits.
Na,es scheint allerdings so zu sein, daß, die Muslime deshalb so friedlich sind, weil alle nervös darauf warten,
ob und was auf der anderen persischen Golfes abgeht.
Wenn sich die Unruhestifter nämlich jetzt schon aus dem Fenster lehnen, könnte eine eventuelle verheerende Niederlage der Mullahs dazu führen, daß sie abstürzen und kassiert werden.
SHABBAT SHALOM
Sieht aus, als wäre mein Beitrag um einen Artikel verrutscht, bitte um Entschuldigung.
SHABBAT SHALOM
Vielleicht würde ja auch die entschlossene Bekämpfung der illegalen Siedleraktivitäten incl. Gewalt, sowie die zunehmende „Landnahme“ der jetzigen Regierung die Hetze eindämmen.
@Reinhard
Ja ja, die bösen Juden sind selbst schuld…gähn.
Wie wäre es, wenn man mal von palästinensischer Seite von Unrecht unter der eigenen Bevölkerung vorgehen würde? Seinen Teil für ein besseres Auskommen mit Israel und Juden wollen und umsetzen würde?
Nur so zur Abwechslung?
Aber ich verrate Ihnen noch was: Wenn Israel plötzlich beschließen würde, sich selbst aufzugeben und sich selbst zu vernichten oder auf den Mars umzusiedeln und alles Land im besten Zustand allen Palästinensern zu übergeben, würde man seitens der P. immer noch Israel und die Juden für alles was einem nicht passt verantwortlich machen.
Sei der Kaffee zu heiß, zu kalt, zu stark, zu schwach- egal, die Juden wären schuld.
Sollte das irgendwann tatsächlich nicht mehr der Fall sein, hätte man stattdessen untereinander ständig in den Haaren. Wenn nicht die Nachbarländer plötzlich wieder Besitzansprüche stellen und die P. vertreiben. Was auch wahrscheinlich wäre.
Dann sind auch wieder die Juden Schuld.
Weil man ja nur wegen ihnen das Land bekommen hätte und Israel die P. ohne Verteidigung vor den Nachbarn zurück ließ.
Also hören Sie auf, irgendwelche Nebelkerzen zu zünden.