Armee kritisiert Versäumnisse während Konfrontation bei Tell

Von Israelnetz

Der israelische Reservist Benajahu Mellet ist möglicherweise durch Feuer aus den eigenen Reihen getötet worden. Eine endgültige Schlussfolgerung könne jedoch nicht gezogen werden, da Mellet ohne Autopsie beerdigt wurde, teilte die Armee am Mittwoch mit. Zudem kritisierte sie den chaotischen Ablauf des militärischen Einsatzes. Im Juli kam es in dem palästinensischen Dorf Tell bei Nablus zu einer Auseinandersetzung zwischen israelischen Wanderern und Palästinensern. Zu wenige Soldaten seien herbeigeeilt, um die Gruppen wirksam auseinanderzuhalten. (mw)

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6 Kommentare

  1. Wenn Personen aus religiösen Gründen ohne Autopsie beerdigt werden, so ist dies negativ für die Ermittler. Man kann beerdigte Personen aber notfalls wieder exhumieren.

  2. Aus religiösen Gründen ohne Autopsie beerdigt, kann nur bedeuten, daß es ein Haredi war.
    SHALOM

  3. Der ganze Vorgang dieses Zwischenfalles ist in der TIMES OF ISRAEL ausführlich dokumentiert. Wer des Englischen mächtig ist, wird dort teils überraschende Kritik der Armee an den Maßnahmen der Regierung vorfinden.
    Ausser daß ich die Ergebnisse der Untersuchung durch die Armee mittrage werde ich das nicht weiter kommentieren.
    SHALOM

    1. Ich kann gut Englisch. Ich lese zurzeit einen Roman über Obdachlose auf Englisch. Ich werde in der Times of Israel recherchieren. Vielen Dank für Ihren Hinweis.

  4. Und ich habe inzwischen die ,,Muscheln am Strand von Gaza zweimal durchgearbeitet. Ein gutes Buch, eine Ode an das Leben, den Widerstand, die Leidensfähigkeit,den Mut, die Entschlossenheit, die Nachdenklichkeit und auch an den Zweifel an sich selbst und den eigenen Motiven. Es ist eine Empfehlung an jeden Pro-und Kontraforisten. Ich selbst finde mich in vielem davon wieder. Lest es und begreift.
    SHALOM

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