Palästinenser klagt gegen Wahlverschiebung

Von Israelnetz

Der palästinensische Politiker Samer Sinidschlawi hat am Donnerstag Berufung gegen die Entscheidung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zur Wahlverschiebung eingelegt. Dem Volk sei viel zu lange die Ausübung seiner Rechte verwehrt worden, erklärte er. Nach 20 Jahren ohne Parlamentswahlen hätte eine weitere Aufschiebung weitreichende Folgen für das Vertrauen der Öffentlichkeit. Abbas rechtfertigte die Verschiebung mit Hindernissen, die durch israelische Maßnahmen entstanden seien. Sinidschlawi dagegen vermutet „interne politische Interessen“. Kritik an der Verschiebung kam auch von der EU. (mw)

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2 Kommentare

  1. Was für Hindernisse durch israelische Maßnahmen sollen das sein? Und wenn, wer garantiert, dass die Lage im September 27 anders ist, oder besser? Abbas ist wohl der Allerwerteste auf Grundeis gegangen, weil eine Front von Hamas und Fatah sich gegen ihn wendet. Ein Volk wartet darauf seine Stimme abzugeben und wird wieder einmal an der Nase herumgeführt.
    Vielleicht hofft Abbas auch, dass er das nicht mehr miterleben muss? Wer geht schon gern mit Autoritätsverlust in die Geschichte ein? Busenfreund Macron könnte ihn ein bisschen aufmuntern.

  2. Palästinenser klagt die Wahlaufschiebung! Meine Ansicht eher nach, Herr Mahmud Abbas versucht seine Macht im Amt länger zu verbleiben und gleichzeitig seine Angst mit seiner Zickzackpolitik die Wahl nicht mehr zu gewinnen! Seine Zeit aber ist gekommen abzutreten! Karin

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