Polizei erlaubt Tempelberg-Besuch mit Siddur 

Von Israelnetz

Jüdische Gläubige haben am Sonntag ein rituelles Gebet auf dem Tempelberg durchgeführt, obwohl Nicht-Muslimen das Beten an dieser Stätte laut Status quo verboten ist. Sie durften die Stätte mit Gebetsbüchern betreten, ohne dass die Polizei sie daran hinderte. Der Ort ist häufig Schauplatz für politische und religiöse Spannungen. In der Vergangenheit spitzten sie sich weiter zu, da Polizeiminister Itamar Ben-Gvir die Vereinbarung wiederholt in Frage stellte. Der Tempelberg ist der drittheiligste Ort des Islams und der heiligste Ort des Judentums. (mw)

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5 Kommentare

  1. Itamar Ben-Gvir :“Die israelische Regierung, deren Mitglied ich bin, wird sich einer Organisation schändlicher Mörder nicht unterordnen. Der Tempelberg steht allen offen und die Hamas soll nicht glaubten, ihre Drohungen könnten mich abschrecken.“ Tageschau 03.01.2023. Kann man dem widersprechen? Nein.

  2. Mal eine vielleicht blöde Frage, sorry: Ist es Arabern verboten an der Klagemauer zu beten?
    Was ist daran schlimm, wenn Juden einfach auf dem Tempelberg beten? Ich träume von Nationen, die alle dort sein, singen und beten dürfen (naiv, ich weiß). Was Ben Gvir allerdings mit Schwenken der Fahne und provokanten Slogans macht, stößt mich ab. Kann der sich nicht mal zum Wohle aller einfach mal zurückhalten?

    1. @ Ella, Sie meinen aber sicher nicht, dass jede Religion, dort interreligiös zu seinem Gott beten und singen soll?
      Lieber Gruß Martin

  3. Bin Salman, Saudi Arabien, sagte, Jerusalem hätte keine Bedeutung für wahre Muslime. Es wären Mekka und Medina, wo das Grab des Propheten sich befindet. Der Tempelberg, wo unsere beiden Tempel standen, ist für mich heidnisch geworden. Oder glaubt wer, dass Mohammed mit seinem Pferd von dort gen Himmel ritt? Er liegt im Grab in Medina. Ben Gvir- geht garnicht. Er provoziert und Jordanien auch, die leider seit 1967 die Aufsicht haben. Nicht im Besitz, wie Erdowahn das gerne hätte. Sorry, Teile der Menschheit sind irre im Kopf, wenn es um Jerusalem, um Israel geht. Shalom. Am Israel chai

  4. Nein, Ella, kann Ben Gvir nicht, er war schon in seiner Jugend ein notorischer Unruhestifter.
    Leute wie er bringen Israel erfolgreicher in Verruf, als es jede Verschwörungslegende fertig brächte .
    Über alles kann man verhandeln ,aber nicht mit DEM DA !!!
    SHALOM

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