Neue ultra-orthodoxe Partei gegründet

Von Israelnetz

Ultra-orthodoxe Politiker aus ganz Israel haben am Sonntag eine neue Partei gegründet, die bei den Knessetwahlen am 27. Oktober antreten will. Sie heißt „HaZibur HaHaredi“ – „Die haredische Öffentlichkeit“. Vorsitzender ist der stellvertretende Bürgermeister von Beit Schemesch, Moti Leitner. Die Politiker wollen nach eigenen Angaben Themen in Angriff nehmen, die die bestehenden ultra-orthodoxen Parteien vernachlässigten. Dazu gehörten die Integration von Einwanderern, Armut in ultra-orthodoxen Familien und das Ausbrechen von Haredim aus dem Milieu. (eh)

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13 Kommentare

  1. Mal sehen, was die für eine Politik machen. Streng gläubige Christen haben auch immer Angst, dass Mitglieder die Gemeinschaft verlassen.

  2. Aha, die Haredim haben also auch mit dem gleichen Problem wie die Christen zu kämpfen, mit der Mitgliederflucht, wenn auch (noch) nicht
    im gleichen Ausmaß.
    Bei dem Ruf der Ultraorthodoxen und ihrer Lebensweise kann ich gut nachzuvollziehen,daß
    einige von denen den religiösen Stress dicke haben und raus ins echte Leben wollen.
    SHALOM

  3. Eine zusätzliche Partei ist nun wirklich das, was Israel braucht, hat ja sonst keine Sorgen ! Und ausgerechnet die Oberfrommen ! Es ist ja gut, sich um die Armut in den orthodoxen Kreisen zu kümmern, aber warum sind die wohl so arm ? Ob sich Neueinwanderer ausgrechnet bei den Haredim wohlfühlen, wage ich zu bezweifeln.

      1. @Alberto, lassen sie sich einfach überraschen.
        Hoffen wir einfach auf eine neue Regierung, die es sowohl schafft, die tiefen gesellschaftlichen Spaltungen in Israel zu überbrücken als auch die politische Polarisierung zu stoppen, die von Netanjahu verursacht wurde.

        Auch hoffe ich, dass sich die neue Regierung für eine unabhängigen staatlichen Untersuchungskommission zur lückenlosen Aufklärung der politischen und militärischen Fehler rund um den Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 einsetzt.

      2. AlbertN
        Danach kommt ein theokratischer Staat, ein Bibelstaat nur für Juden.
        Mit konsequenter Geschlechtertrennung in Schulen/Unis, in Bussen/Zügen, usw.
        Mit ausreichendem bedingungslosem Bürgergeld und züchtigem Tragen von weiblicher Kleidung.
        Es sei denn, diese neue frische politische Bewegung für Frieden, den Namen habe ich leider vergessen, Israelnetz hatte diese Bewegung kürzlich vorgestellt.
        Diese neue Bewegung, bei der Sie einen heftigen Schluckauf bekamen.

        1. @Brigitte
          Sie unterschätzen absichtlich Israel als stabile Demokratie. Seit 1948 bis heute war Israel keinen einzigen Tag “ ein theokratischer Staat, ein Bibelstaat nur für Juden“, Christen und Moslems fühlen sich im Rechtsstaat Israel sehr wohl.

          1. Albert, wenn Israel eine stabile Demokratie ist, sollten die Führer dieser Demokratie stolz darauf sein, daß ihr Wahlvolk sie abwählen kann, wenn es mit der praktizierten Politik
            ihrer Anführer nicht mehr zufrieden ist,
            und das ist in diesem Falle Fakt.
            SHALOM

        2. Diesmal gebe ich Ihnen, Brigitte, recht.
          Es wäre in der Tat der Weg in die Theokratie und damit der Tod der pluralistischen Gesellschaft, derer Israel gerühmt wird. Diese Entwicklung darf nicht so weitergehen sonst unterscheiden wir uns nicht mehr von den islamischen Theokratien mit ihren negativen Begleiterscheinungen.
          Und Netanjahu fördert das noch, das genaue Gegenteil dessen, für das Israel stehen soll, ein leuchtender Stern religiöser Freiheit in einem dunklen Himmel religiöser Knechtschaft.
          Es ist in der Tat an der Zeit für einen Wechsel, für Frieden innerhalb und in der Nachbarschaft Israels

  4. Shalom,-Albert Nola@- Es kommen bessere Zeiten!Es wird jedoch eine Weile dauern,um zu reparieren was die jetztige Regierung in den letzten 4Jahren kapput gemacht hat. Jerusalem

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