Bericht: UNESCO erklärte Terroristen zu Journalisten

Ein Bericht zeigt die Verstrickungen vermeintlicher „Journalisten“ mit Terror-Organisationen wie Hamas. Indes lässt sich die UNESCO nicht davon beirren und verzichtet auf die Korrektur fehlerhafter Darstellungen.
Von Israelnetz

GENF (inn) – Die Organisation UN Watch wirft der UNESCO vor, getötete Terroristen fälschlich als Journalisten einzustufen. Demnach hielt die Kulturorganisation der Vereinten Nationen an den falschen Identifizierungen selbst dann fest, nachdem Terrorgruppen wie die Hamas einräumten, dass es sich bei den Personen um aktive Mitglieder des militärischen Flügels handelte.

Trotz Beweisen habe die UNESCO ihre Aussagen weder korrigiert noch zurückgenommen. Dieses Vorgehen widerspreche der von der Kulturorganisation verwendeten Methodik zur Überprüfung der Todesfälle, schreibt UN Watch.

Nachweise für terroristische Verstrickungen

In der vergangenen Woche veröffentlichte die Organisation einen Bericht, in dem sie sieben Fälle von falschen Einstufungen dokumentierte. Darunter befindet sich Mohammed Manhal Abu Armana.

Nach seinem Tod im Oktober 2024 schrieb die UNESCO, er habe als Journalist für die Nachrichtenagentur „Palestine Now“ gearbeitet. Die Hamas veröffentlichte jedoch ein Video, in dem zu sehen ist, wie er mit Waffen hantiert und sogar eine Panzerfaust abschießt. Als Offizier habe Abu Armana eine Gruppe von 30 bis 50 Terroristen angeführt.

Als weiteres Beispiel führt UN Watch Mohammad Sami Jarghun an, der am 7. Oktober 2023 getötet wurde. Die UNESCO listete ihn als Reporter, der für die im Gazastreifen ansässige Medienproduktionsgesellschaft „Smart Media“ tätig war. Nachdem die Hamas einen Nachruf auf ihn veröffentlicht hatte, wurde deutlich, dass Jarghun dem Bataillon in Rafah angehörte. Dieses war unter anderem an den Massakern vom 7. Oktober beteiligt.

UN-Watch: UNESCO muss fehlerhafte Darstellungen richtigstellen

Die Terrorgruppen Hamas und Islamischer Dschihad schleusten regelmäßig Mitglieder ihrer militärischen Einheiten in zivile Institutionen ein, schreiben die Autoren. Dies diene dazu, deren „operative Rollen“ zu verschleiern.

UN Watch wirft der Kulturorganisation vor, ihre Autorität zu missbrauchen, „um Tatsachenbehauptungen aufzustellen, die nicht ausreichend überprüft wurden“. Deshalb fordert sie den derzeitigen UNESCO-Generaldirektor Chalid El-Enani dazu auf, alle Meldungen über Medienschaffende, die nach dem 7. Oktober 2023 getötet wurden, neu zu prüfen.

Die UNESCO solle ungenaue Angaben entweder korrigieren oder zurücknehmen. Auch solle sie die internen Protokolle überarbeiten und die Verantwortlichen für die fehlerhaften Darstellungen öffentlich zur Verantwortung ziehen.

Die Beziehungen zwischen Israel und der UNESCO gelten als schwierig. Die Kulturbehörde der Vereinten Nationen hat in der Vergangenheit mehrere anti-israelische Resolutionen erlassen. Unter anderem erklärte sie im Jahr 2016, der jüdische Staat habe keinen Anspruch auf Jerusalem.

Zu Beginn des Jahres 2019 traten die USA und Israel aus der UNESCO aus und beschuldigten die Kulturorganisation der anti-israelischen Voreingenommenheit. Unter dem früheren Präsidenten Joe Biden (Demokraten) nahmen die USA 2023 die Mitgliedschaft wieder auf, kündigten jedoch erneut ihren Austritt zum Ende dieses Jahres an. (mw)

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3 Kommentare

  1. Alles was mit UN… rechtsverein anfängt, nichts glauben. Sie verkörpern schlechthin die Lügen in der Welt und mehrheitlich gegen unser Volk. Ist das ein Kampf gegen unseren G’TT? Von diesen verlogenen, ungläubigen Kreaturen?
    Am Israel chai.🇮🇱✡️🇮🇱

  2. UNESCO-Generaldirektor Chalid El-Enani ist Ägypter. Auf welcher Seite er wohl steht ? Ich frage für einen Freund 🙂 Jerusalem gehört zum jüdischen Volk wie Paris zu Frankreich, nur schon viel viel länger.

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