JERUSALEM (inn) – Nach einer ungewöhnlichen Hitzeperiode ist über Israel in der Nacht zu Dienstag ein Sturm hinweggezogen. Heftige Regenfälle haben vor allem im Norden und Süden des Landes zu Überschwemmungen geführt.
Israelische Medien berichten, dass Einsatzkräfte der Feuerwehr dutzende Menschen vor den Wassermassen retten mussten. Darunter auch einen Mann, der mit seinem Fahrzeug in der Negevwüste unterwegs war. Er kletterte auf das Autodach, um sich zu schützen. An einigen Orten sei das Wasser auf über einen Meter angestiegen, teilte die Feuerwehr mit. Bislang wurden keine Verletzte gemeldet.
שיטפונות בנגב: חולץ טנדר שנסחף בנחל יתיר. הנהג הלכוד חולץ במצב טוב והועבר להמשך טיפול צוותי מד"א@Itsik_zuarets (צילום: תיעוד כב"ה מחוז דרום) pic.twitter.com/Ds33bU4e5s
— כאן חדשות (@kann_news) November 25, 2025
In Jerusalem stehen Straßen unter Wasser. Eine Bewohnerin berichtete, sie sei in der Nacht vom Donnergrollen wach geworden. Sie sprach von einem „Gewitter in einer Lautstärke, wie ich es selten gehört habe“.
Betroffen sind auch Siedlungen im Westjordanland. Einsatzkräfte evakuierten in Elkana zehn Bewohner aus ihren überschwemmten Häusern. In Neve Zuf maßen Meteorologen eine Niederschlagsmenge von 128 Litern pro Quadratmeter innerhalb von vier Stunden. Das sei für die Region ein neuer Rekord.
Abschnitt des Sicherheitszauns eingestürzt
Wegen der Regenfälle sind derzeit mehrere Straßen gesperrt. Zudem stürzte aufgrund der Wassermassen ein Teil des Sicherheitszaunes in der Nähe von Hebron ein, berichten israelische Medien. Der Kollaps des Zauns ist für Israel ein Sicherheitsrisiko. Laut dem Verteidigungsministerium sind Polizei und Streitkräfte bereits vor Ort, um die Situation zu regeln. (mw)
הצפות גם בצפון: כך נראים הבוקר הכבישים בקרית מוצקין ושפרעם | תיעוד
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(אורלי אלקלעי. צילום: מתוך הרשתות החברתיות, שימוש לפי סעיף 27א בחוק זכויות היוצרים) pic.twitter.com/UKbbQLb1fF
19 Antworten
Leider wirkt sich der Klimawandel weltweit negativ auf das Wetter aus und bringt den natürlichen Wasserkreislauf durcheinander oder verändert diesen zumindest.
Der sogenannte Klimawandel ist lediglich eine Ideologie und ein Geschäftsmodell. Nirgends in der Heiligen Schrift steht etwas über einen menschengemachten Klimawandel oder dass CO2 eine Gefahr für die Erde ist.
Ach du meine Güte.
Lieber Hans, in der Bibel steht auch nix von Internet und Antibiotika. Nix von Autos und Flugzeugen.
Gibt es also auch alles nicht 🙂
CO2 ist nicht unbedingt eine Gefahr für die Erde, aber um es sinngemäß mit Paracelsus zu sagen:
Alles ist Gift – es kommt nur auf die Menge an.
Das gilt im Kleinen (für den Menschen) wie im Großen (unsere Erde).
MfG
Agnes
@Ute Engels
Danke für Ihren Kommentar! 👍
Ich möchte in diesem Zusammenhang auf ein wichtige (Lehr-)Buch hinweisen, dessen Lektüre sich sicherlich auch für Klimakrisen-Skeptiker lohnt:
Kappas, Martin: Klimatologie: Klimaforschung im 21. Jahrhindert. – Erschienen 2024 ( in 2. Auflage).
Das Buch ist eine gründliche, dabei gut lesbare und verständliche Einführung in die Klimatologie. Kappas Darstellung zeichnet sich aus durch ein hohes Problembewusstsein. Da wird nicht behauptet, vermutet, unterstellt. Es wird untersucht, analysiert, geprüft, verworfen oder als (Arbeits-)Hypothese eingestuft . . .
Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung vernetzt mit Fragen gesellschaftlicher, politischer Bedeutsamkeit.
Das Buch ist 3teilig: 1: Klimatologie als Wissenschaft, 2: Klimawandel und Global Change, 3: Wechselwirkungen: Klima-Mensch, Gesellschaft und Politik.
Bemerkenswert ist die kritische Betrachtung des sog. Konzepts des „Anthropozäns“ (Mensch-Umwelt-Beziehung im Mittelpunkt; Verbindungen zwischen ökologischen und sozialen Prozessen) bis hin zur Diskussion, ob eine nachhaltige Entwicklung möglich sei.
Ausführlich geht Kappas auf das Thema Global Change / Globaler Umweltwandel ein. Hilfreich die zahlreichen Abbildungen, in denen nicht nur vielschichtige Klimaphänomene aufgezeigt werden, sondern auch – politische Strukturen [!] und internationale Forschungs-Netzwerke.
Mich hat besonders der Zusammenhang von Klima, Waldbedeckung, Landnutzung und den Ozeanen interessiert (gesehen in ihrer Wechselwirkung und Dynamik).
Ein Buch, geschrieben für kritische, wissbegierige Leser!
Diese Wassermengen sind schlimm zurzeit in ganz Israel, ein neuer Regenrekord. Alle sollten zuhause bleiben. Aber ich sorge mich auch um die Menschen in Gaza, dort ist die Situation noch schlimmer in Zelten, die davonschwimmen und ohne festen Boden und Dach über dem Kopf.
„Vater im Himmel, halte deine schützenden Hände über alle betroffenen Menschen in Gaza und Israel.“🙏🎗🇮🇱
Liebe Ella, die Wasser-und Ablaufrohre , die Israel in grossen Mengen jahrelang in den Gazastreifen geliefert hat, wurden von der Hamas zweckentfremdet , quasi weggestohlen und unterirdisch in grossen Mengen genutzt. Jetzt fehlen sie und die Palästinenser toben. Einmal fehlt Wasser, dann ist es wieder zu viel. Mein Mitleid hierfür suche ich bislang vergebens. Du verstehst schon. Dir eine gesegnete Adventszeit . Der Herr behüte Dich ! 💖💫🎗✨️🙏
@ Marita
Liebe Marita, ja, ich verstehe das. Und mir ist das bekannt, dass Hamas die Wasserrohre für ihre Waffenproduktion missbraucht hat. Ich habe trotzdem etwas Mitleid mit den Palästinensern, zumindest mit den wenigen, die mit Hamas nicht konform sind. Und auch die Kinder können dafür nichts. Ich habe in den Slums Kolumbiens vor Ort gesehen, was Überschwemmungen in der Familie unseres Patenkindes angerichtet haben. Das hat mein weiches Herz berührt.
So wünsche ich auch dir eine frohe Adventszeit. Morgen backen mit den Enkeln.😃 Sei herzlich und schwesterlich gegrüßt, Ella ❤️
Liebe Ella, voll verstanden. Menschen brauchen unser Erbarmen. Ich habe heute tatsächlich daran gedacht, daß Du mit den Enkeln backen wirst, stell Dir vor. Zumindest habe ich daraufhin Etliches eingekauft zum Backen. Wünsche Dir Kraft und Freude und gutes Gelingen. Diese Enkelkinder sind gesegnet mit solch einer Omi. Herzliche Grüsse zurück. Denke betend an Euch. Marita
@Marita
Hab deine Antwort eben erst gelesen. Es tut gut, dass wir einander verstehen und füreinander beten. Auch ich hab normalerweise nicht so viel Mitleid mit den Palästinensern, da sie ihre Regierung selbst gewählt haben und auch hinter ihnen steht, auch jetzt noch. Aber bei Naturgewalten sind die Menschen alle eins, sie können sich nicht dagegen wehren. Deshalb unser Erbarmen, hast du gut verstanden.
Die Back-Aktion war anstrengend, hat gut aber geklappt. Und nächste Woche machen wir Lebkuchenhäusle.🤗 Danke fürs Drandenjen und Beten. Dir liebe Marita auch gutes Gelingen bei der Weihnachtsbäckerei.
Alles Liebe von Ella, im Gebet verbunden. 🙏🫂
Ella – Danke!
Überschwemmungen in Israel. Eine Folge des Klimawandels? Nein.
Doch, Albert, auch Israel ist davor nicht gefeit.
Der Ewige legt nicht extra für Israel einen Schild über das Land, aber er schaut wohl darauf, wie Israel damit umgeht und was es daraus macht, und ob es lebenswichtige Infos aus seinen Erkenntnissen weitergibt an die übrigen Anrainer.
SHALOM
Lieber Klaus, beim Auszug Israels aus Ägypten, hat der lebendige Gott zahlreich „einen Schild“ über Israel gelegt – und das ist auch heute noch möglich!
2.Mose 8ff wird es sehr ausführlich beschrieben. Ja, Gott macht einen Unterschied zwischen seinem Volk, seinen geliebten Kindern – und den anderen Nationen.
Lieber Gruß Martin
So ist es, Albert. Klimawandel gibt es nicht. Klima bleibt Klima. Natürlich gibt es Veränderungen, weil Menschen die Luft verpesten, Urwälder roden, Flüsse begradigen, Flussbetten verlegen, Wolken zwingen, abzuregnen…. das treibt der Mensch. Der Mensch verändert und zerstört. Gott ändert sein Klima aber niemals.
Kinder Gottes wissen, wer für die Naturgewalten zuständig ist. Wer den Früh- oder den Spätregen „sendet“, oder eben auch Wassermengen, die sehr viel zerstören. Für die Welt und die Humanisten ist es eben der Klimawandel, wobei sich hier auch viele Christen anschließen. Gottes Wort ist hier sehr klar, ein Beispiel neben vielen: „Siehe, es wird ein Wetter des Herrn kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen. Und des Herrn Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen“ (Jer. 23, 19+20).
Lieber Gruß Martin
Immer wieder gibt es Superkluge (zu 99% Männer), die es dennoch versuchen, wassergefüllte Wadis überqueren zu müssen. Der hier Abgebildete kann sich freuen, offenbar mit dem Leben davongekommen zu sein… Leider erfahren sonst nichts von dieser Geschichte!
PS: Sie schreiben: „Betroffen sind auch Siedlungen im Westjordanland. “
Heißt das, dass arabische Dörfer nicht betroffen waren?
Nun, für die direkt Betroffenen ist das sicher schlimm. Aber in einer Region, die insgesamt so regenarm ist, ist diese Menge an Wasser auch ein Segen! Möge Gott dem Land Israel noch mehr Regen schenken – möglichst ohne Verletzte oder gar Tote.
Ergänzung zum Israelnetz-Bericht:
Von den Überschwemmungen ist – wie sollte es anders sein – auch das Gazagebiet betroffen. In diesem Zusammenhang nachfolgend eine Meldung, veröffentlicht von den TJE.News (The Jewish Edition – Israel’s English Language Jewish Newspaper, Jerusalem) am 26. November 2025:
„The IDF eliminated four more Hamas terrorists trying to sneak out of their terror tunnel in Rafah, Gaza.
The first terrorist was eliminated by aircraft, guided by ground troops. The next 3 terrorists were killed in direct engagement with IDF troops. Two additional terrorists who fled the tunnel were captured alive.
As the tunnels flood from the rain and as they are running out of food, the terrorists are trying to flee.
The IDF has given the terrorist the opportunity to surrender [sic], but none have taken the offer.“
Es ist meiner Ansicht nach überflüssig, diese Mitteilung zu kommentieren.
Die Wassermassen waren für die Tunnel gekommen. Habt ihr sie nicht dorthin geleitet???