Netanjahu bleibt Likud-Chef

JERUSALEM (inn) – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist erneut zum Vorsitzenden der konservativen Likud-Partei gewählt worden. Seinen Anhängern versprach er einen Sieg bei der kommenden Parlamentswahl.
Schass-Chef Deri verlässt Knesset

JERUSALEM (inn) – Der Vorsitzende der ultra-orthodoxen Schass, Arie Deri, ist aus dem israelischen Parlament zurückgetreten. Unterstützer und auch Gegner fordern ihn auf, der Politik nicht den Rücken zu kehren.
Netanjahus Sohn bei Militärausbildung verletzt

ASCHKELON (inn) – Avner Netanjahu, der jüngste Sohn des israelischen Premierministers, ist bei der Grundausbildung beim Militär verletzt worden. Er wird in einem Krankenhaus in der Küstenstadt Aschkelon behandelt.
Analyse: Tote beteiligen sich an Wahlkampf

Jetzt werden auch noch Verstorbene am Wahlkampf in Israel beteiligt. Irgendjemand hat den vor einem Jahr verstorbenen Rabbi Ovadia Josef heimlich gefilmt, wie er den heutigen Chef der orientalisch-frommen Schass-Partei Arie Deri einen „Dieb“ nennt.
Israelis verhaften palästinensischen Messerstecher

RAMALLAH (inn) – Die israelische Armee ist in die palästinensische Autonomiestadt Ramallah eingedrungen, um dort einen Palästinenser aus Jerusalem zu verhaften. Der Verhaftete steht im Verdacht, vor einer Woche mit einem Messer zwei Grenzschützer leicht verletzt zu haben.
Wieder Landkarte ohne Israel veröffentlicht

NEW YORK (inn) – Das Verlagshaus HarperCollins hat auf den Landkarten für englischsprachige Schulen im Nahen Osten auf die Erwähnung Israels verzichtet. Der Einschluss von Israel wäre für die Kunden in den Golfstaaten „unannehmbar“ gewesen, lautete die Begründung.
Bundestagsabgeordnete auf Antisemiten-Liste

LOS ANGELES (inn) – Das Simon-Wiesenthal-Zentrum zählt eine israelkritische Konferenz der Partei Die Linke zu den schlimmsten antisemitischen Vorfällen 2014. Öffentlich wurde der Fall bekannt, weil Gregor Gysi vor antisemitischen Aktivisten auf eine Toilette geflüchtet war.
Abbas unterzeichnet internationale Verträge

RAMALLAH (inn) – Nach dem Scheitern vor dem UN-Sicherheitsrat streben die Palästinenser die Mitgliedschaft in internationalen Verträgen an. Dazu gehört auch ein Beitritt zum Strafgerichtshof in Den Haag. Israel warnt davor, dass dies auf die Palästinenser selbst zurückfallen könnte.