Netanjahu bleibt Likud-Chef

Israels Premier Netanjahu sieht seine Partei für die Wahl gut aufgestellt. (Archivbild)

JERUSALEM (inn) – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist erneut zum Vorsitzenden der konservativen Likud-Partei gewählt worden. Seinen Anhängern versprach er einen Sieg bei der kommenden Parlamentswahl.

Schass-Chef Deri verlässt Knesset

Hat sich aus der Knesset zurückgezogen: Arie Deri

JERUSALEM (inn) – Der Vorsitzende der ultra-orthodoxen Schass, Arie Deri, ist aus dem israelischen Parlament zurückgetreten. Unterstützer und auch Gegner fordern ihn auf, der Politik nicht den Rücken zu kehren.

Netanjahus Sohn bei Militärausbildung verletzt

Mit leichten Verletzungen wurde Avner Netanjahu ins Barsilai-Krankenhaus gebracht.

ASCHKELON (inn) – Avner Netanjahu, der jüngste Sohn des israelischen Premierministers, ist bei der Grundausbildung beim Militär verletzt worden. Er wird in einem Krankenhaus in der Küstenstadt Aschkelon behandelt.

Analyse: Tote beteiligen sich an Wahlkampf

Auch ein Jahr nach seinem Tod wird Ovadja Josef in den Wahlkampf einbezogen (Archivbild).

Jetzt werden auch noch Verstorbene am Wahlkampf in Israel beteiligt. Irgendjemand hat den vor einem Jahr verstorbenen Rabbi Ovadia Josef heimlich gefilmt, wie er den heutigen Chef der orientalisch-frommen Schass-Partei Arie Deri einen „Dieb“ nennt.

Israelis verhaften palästinensischen Messerstecher

Dass die israelischen Sicherheitskräfte den Verdächtigen in Ramallah verhaftet haben, ist kein Verstoß gegen die Osloer Verträge.

RAMALLAH (inn) – Die israelische Armee ist in die palästinensische Autonomiestadt Ramallah eingedrungen, um dort einen Palästinenser aus Jerusalem zu verhaften. Der Verhaftete steht im Verdacht, vor einer Woche mit einem Messer zwei Grenzschützer leicht verletzt zu haben.

Wieder Landkarte ohne Israel veröffentlicht

Nach der Kritik will der Verlag HarperCollins die Auflage des Schulatlas vom Markt nehmen.

NEW YORK (inn) – Das Verlagshaus HarperCollins hat auf den Landkarten für englischsprachige Schulen im Nahen Osten auf die Erwähnung Israels verzichtet. Der Einschluss von Israel wäre für die Kunden in den Golfstaaten „unannehmbar“ gewesen, lautete die Begründung.

Bundestagsabgeordnete auf Antisemiten-Liste

Die Bundestagsabgeordnete Inge Höger war auch an Bord des türkischen Schiffs „Mavi Marmara”.

LOS ANGELES (inn) – Das Simon-Wiesenthal-Zentrum zählt eine israelkritische Konferenz der Partei Die Linke zu den schlimmsten antisemitischen Vorfällen 2014. Öffentlich wurde der Fall bekannt, weil Gregor Gysi vor antisemitischen Aktivisten auf eine Toilette geflüchtet war.

Abbas unterzeichnet internationale Verträge

Auch das Rom-Statut für den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof haben die Palästinenser unterzeichnet.

RAMALLAH (inn) – Nach dem Scheitern vor dem UN-Sicherheitsrat streben die Palästinenser die Mitgliedschaft in internationalen Verträgen an. Dazu gehört auch ein Beitritt zum Strafgerichtshof in Den Haag. Israel warnt davor, dass dies auf die Palästinenser selbst zurückfallen könnte.

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