Häftlingsentlassung für Friedensgespräche?

Die Palästinenser fordern unter anderem die Freilassung von Gefangenen aus israelischer Haft.

JERUSALEM (inn) – Die überwiegende Mehrheit der jüdischen Bevölkerung in Israel hält die palästinensische Forderung „Freilassung von Häftlingen gegen Friedensgespräche“ für inakzeptabel. Das ergab eine Umfrage des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts „Smith Research“. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu kündigte unterdessen an, Israel werde keinerlei Vorbedingungen für die Wiederaufnahme von Verhandlungen erfüllen.

Arabische Politiker fordern Autonomie

Politiker haben eine gesellschaftliche Autonomie für die Araber in Israel beantragt.

JERUSALEM (inn) – Israel muss die arabischen Bürger als nationale und nicht als religiöse Minderheit anerkennen. Dies fordert die Balad-Fraktion in einem Gesetzesentwurf, den sie am Montag eingereicht hat.

Lob und Tadel für umstrittenen UN-Gesandten Falk

Die USA und "UN Watch" haben den Rücktritt des UN-Sondergesandten Richard Falk gefordert.

GENF (inn) – Richard Falk, Sondergesandter des UN-Menschenrechtsrates (UNHCR) für die palästinensischen Autonomiegebiete, gerät immer mehr in internationale Kritik. Sein jüngster Bericht über die Situation palästinensischer Gefangener in Israel wurde von der EU als voreingenommen und ungenau kritisiert. Die Palästinenser nannten den Report hingegen „exzellent“.

Politiker kürzen eigene Gehälter

Die Knesset-Abgeordneten werden künftig weniger verdienen.

JERUSALEM (inn) – Israelische Politiker senken die Gehälter von Abgeordneten und Ministern um zehn Prozent, die von anderen öffentlichen Angestellten um ein Prozent. Das beschloss die Knesset zusammen mit weiteren Gesetzen.

„Kolumbien kann von Israel lernen“

Gemeinsame Werte: Der kolumbianische Präsident Santos (l.) mit dem israelischen Staatsoberhaupt Peres in Jerusalem

JERUSALEM (inn) – Israel und Kolumbien teilen die gemeinsame Erfahrung des Kampfes gegen den Terror. Darauf haben die Präsidenten der beiden Staaten, Schimon Peres und Juan Manuel Santos, am Montag in Jerusalem aufmerksam gemacht.

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