Armee untersucht Erstürmung von „Hilfsflotte“
JERUSALEM (inn) – Israels Militär hat ein Expertenteam damit beauftragt, die blutige Erstürmung der internationalen „Hilfsflotte“ für den Gazastreifen zu untersuchen. Bis Anfang Juli soll ein entsprechender Bericht mit den Fehlern und Lehren der Aktion vorgelegt werden.
PA besorgt über türkische Unterstützung für Hamas
RAMALLAH (inn) – Ein Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) hat am Montag die Unterstützung der Türkei für die Hamas kritisiert. Die Führung im Westjordanland sei „unglücklich“ über die türkische Politik gegenüber der radikal-islamischen Gruppe. Vor allem über die Forderung nach einer bedingungslosen Aufhebung der Blockade des Gazastreifens.
Reuters-Bild manipuliert
LONDON (inn) – Die britische Nachrichtenagentur Reuters hat erneut ein manipuliertes Bild veröffentlicht. Es zeigt einen Soldaten, auf den „Friedensaktivisten“ an Bord der „Mavi Marmara“ einstechen. Nach Angaben des Weblogs „Little Green Footballs“ waren auf dem Foto ein Messer und Blutspuren abgeschnitten worden.
„Report Mainz“: „Linke mit Rechtsextremisten und Islamisten in Gaza-Flotte“
MAINZ (inn) – Die Politiker der Linkspartei, die mit der Hilfsflotte nach Gaza unterwegs waren, haben sich offenbar nicht durch die islamistischen Hintergründe der Organisatoren abschrecken lassen. Dies geht aus einem Beitrag im „Report Mainz“ hervor, den die ARD am gestrigen Montagabend ausgestrahlt hat.
Palästinensischer Wirtschaftsminister: „Kein Boykott gegen Israel“
TEL AVIV (inn) – Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) habe ausgezeichnete Beziehungen mit dem israelischen Markt und wolle diese Kooperation auch beibehalten und sogar erweitern. Das betonte der palästinensische Wirtschaftsminister im Westjordanland, Hassan Abu Libdeh, am Montag auf einem Seminar zum palästinensischen Boykott am Peres-Zentrum für Frieden in Tel Aviv.
Regierung übersteht Misstrauensantrag
JERUSALEM (inn) – Die israelische Regierung hat am Montag einen von Oppositionsführerin Zippi Livni eingebrachten Misstrauensantrag überstanden. Dieser richtete sich gegen den Umgang der Regierung mit der Kritik an der Übernahme der Gazaflotte mit neun Toten. Regierungschef Benjamin Netanjahu forderte die Opposition zur Zurückhaltung auf. Die nächste Flotte befinde sich bereits am Horizont, man müsse nun zusammenhalten.