Weltbank bewilligt 40 Millionen Dollar für Autonomiebehörde
WASHINGTON / RAMALLAH (inn) – Die Weltbank unterstützt die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) mit 40 Millionen Dollar. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten am Dienstag der Premier im Westjordanland, Salam Fajjad, und ein Vertreter der Weltbank.
Israelis weniger an Politik interessiert
JERUSALEM (inn) – Das Interesse an Politik hat in der israelischen Öffentlichkeit stark nachgelassen. Das geht aus dem diesjährigen Demokratie-Index hervor, den das Israelische Demokratie-Institut am Dienstag an Staatspräsident Schimon Peres übergab.
Innenministerium eröffnet Abteilung für afrikanische Flüchtlinge
JERUSALEM (inn) – Das israelische Innenministerium hat eine eigene Abteilung für Flüchtlinge aus Afrika eingerichtet. Seit Anfang 2007 sind mehr als 10.000 Afrikaner über Ägypten nach Israel gekommen. Dies berichtet die Tageszeitung „Ha´aretz“.
Drei bewaffnete Palästinenser bei Luftangriffen getötet
GAZA (inn) – Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind am Dienstagmittag drei bewaffnete Palästinenser getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Die Männer gehörten zu einer Gruppe, die zuvor mehrere Mörsergranaten auf Israel abgefeuert hatte.
Umfrage: Abbas beliebter als Hamas-Führer Hanije
RAMALLAH (inn) – Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, konnte in der vergangenen Woche deutlich an Zustimmung gewinnen. Wenn heute Präsidentschaftswahlen in den Palästinensergebieten wären, würde die Mehrheit Abbas dem Hamas-Führer Ismael Hanije vorziehen – im März hatten die meisten Palästinenser noch für den abgesetzten Premier in Gaza gestimmt.
Wegen Vorwürfen gegen Olmert: Kanadischer Premier reist nicht nach Israel
OTTAWA (inn) – Der kanadische Premierminister Stephen Harper hat Pläne für eine Israelreise in der kommenden Woche aufgehoben. Anlass seien die Ermittlungen gegen den israelischen Regierungschef Ehud Olmert, teilte ein kanadischer Diplomat mit.
Lebenszeichen von entführtem Soldaten: Familie erhält Brief
JERUSALEM (inn) – Die Eltern des im Juni 2006 entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit haben am Montag ein Lebenszeichen von ihrem Sohn erhalten. In einem Brief an seine Familie bittet der 21-Jährige um seine Rettung.