Zahlreiche Festnahmen nach ultra-orthodoxen Randalen vor Haus von Richter

Von Israelnetz

Nach gewaltsamen Protesten gegen die Festnahme eines ultra-orthodoxen Wehrdienstverweigerers hat die israelische Polizei etwa 60 Verdächtige festgenommen. Haredim hatten am Mittwochabend versucht, in das Haus des stellvertretenden Präsidenten des Obersten Gerichtes, Noam Sohlberg, einzubrechen. Sie zerschlugen Fenster- und Autoscheiben. Die Polizei sprach von einem „ernsthaften kriminellen Vorfall“. Premier Benjamin Netanjahu und Präsident Jizchak Herzog kritisierten die Randale. In der Nacht zu Freitag blockierten Ultra-Orthodoxe die Schnellstraße 1 bei Jerusalem, der Protest wurde aufgelöst. (eh)

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3 Kommentare

  1. Meine Ehefrau ist empört und sagt: die israelische Polizei ist eine gute Polizei, aber sie muss noch härter vorgehen.

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  2. Ultra- Orthodoxe sind streng Gläubige.
    Sie studieren die Tora. Beten unabdingbar wichtig.
    Ihre Krawalle passen nicht zu Gläubigen.
    Sie stellen sich über Gesetze des Staates.
    Sie können nach Musterung, registrieren, Wehrdienst verweigern. Sozialdienst wäre angebracht. Viele derer tun es, auch Wehrdienst.
    Aber diese Extremen, erkennen sie den Staat an? In Israel sagt man n i c h t, was macht das Land für mich, sondern, was kann ich für mein Land tun.🇮🇱

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  3. In Israel sagt man n i c h t, was macht das Land für mich, sondern, was kann ich für mein Land tun.🇮🇱
    —–
    Gemopst bei J.F. Kennedy – und die extremen Ultras fragen ausschließlich Ersteres.
    Wenn sie keinen Wehrdienst aus religiösen Gründen leisten wollen (sollte man akzeptieren) – Sozialdienst und diesen 6 Monate länger als Wehrdienst. Ich denke, es gibt im sozialen Bereich in Israel wie in jedem anderen Land genug zu tun.

    LG Agnes

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