Ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Damit auch die Heiden erfahren, dass ich der Herr bin …, wenn mein Heiligtum für immer unter ihnen sein wird.
Hesekiel 37,27–28
Im Jahr 2026, während der Judenhass weltweit einen Höhepunkt nach dem Holocaust erreicht, wirkt dieser Vers wie aus der Zeit gefallen. „Israel und heilig – seht doch, was sie in Gaza getan haben!“, wird gehöhnt. „Gottes Volk – das sind alle, die an Jesus glauben. Und sie tun das nicht!“, argumentiert die Ersatztheologie. Und mit „Das ist doch nur ein Vers aus dem Alten Testament“ wird diese biblische Wahrheit als überholt abgetan.
Doch Jesus selbst betont in der Bergpredigt (Matthäus 5), dass Gesetz und Propheten ihre Gültigkeit bis zum Weltende behalten. Auch Paulus stellt klar, dass Gottes Bund weiterhin Bestand hat, er sein Volk nicht verwirft und eines Tages ganz Israel gerettet wird (Römer 11). Diese Wahrheiten werden nicht nur heute von vielen geleugnet, das Gleiche geschah auch in der Zeit des Nationalsozialismus und davor. Das Narrativ von den Juden als Quelle des Übels fällt in den meisten Ländern Europas auf fruchtbaren historischen Boden. Schon im 4. Jahrhundert begann die christliche Kirche, ihre jüdischen Wurzeln zu leugnen und zu verachten; Kreuzzüge, Pogrome und Vertreibungen hinterließen in vielen Ländern eine blutige Spur sowie ein tödliches Erbe von Antisemitismus.
Wo war Gott während des jahrhundertelangen Exils und als die Gaskammern auf Hochtouren arbeiteten? Wenn dies sein Volk war, wieso schritt er nicht ein? Es schien offensichtlich, dass der ewige Bund nicht mehr galt. Doch nachdem zwei Drittel des europäischen Judentums vernichtet waren, entstand nach 2.000 Jahren ein souveräner jüdischer Staat – die Erfüllung dessen, was in Hesekiel 37,25 steht. An dieser Stelle nennt Gott selbst die Gründung Israels als weltweit sichtbaren Beweis dafür, dass Sein ewiger Bund mit Israel allem Vorhergegangenen zum Trotz bestehen bleibt.
Israel seit der Staatsgründung bekämpft
Entsprechend wurde das Land ab der Stunde null bekämpft. Vom Unabhängigkeitskrieg 1948 bis heute. „From the river (Jordan) to the sea (Mittelmeer), Palestine will be free“, die Forderung auf Demonstrationen in aller Welt bedeutet nichts anderes als die Forderung nach der Auslöschung Israels – das gleiche Ziel, das Hamas, Hisbollah, Huthis und der Iran, der die globale Vormachtstellung im Namen des Islam anstrebt, verfolgen. Die Doktrinen dieser Diktaturen und Terror-Organisationen haben eines gemeinsam: Ihr Ziel ist es, mit der Zerstörung Israels und der Juden den Gott Israels zu leugnen und seine Zusagen für hinfällig zu erklären. Wenn man sein Volk vernichten könnte, wäre bewiesen, dass es ihn nicht gibt oder dass er machtlos ist.
Doch Israel überlebt und gehört selbst 2026 zu den zehn einflussreichsten und glücklichsten Nationen weltweit. Dies rationell zu erklären, ist schier unmöglich, wenn man nicht Gottes Wunder und Bund dahinter sieht. Wer die Augen dafür öffnet, sieht den Segen, der von dieser Nation ausgeht (1. Mose 12,3). Die von Juden geschriebene Bibel war mit ihren Werten das Fundament des freien Abendlands und das meistgelesene Buch der Welt.
Jesus, der Jude, hat den Weg zum Vater für die Nationen frei gemacht und den Preis für unsere Schuld gezahlt. 23 Prozent aller Nobelpreisträger sind jüdischer Herkunft, obwohl das Volk nur 0,2 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht. Sie haben die Menschheit mit ihren Errungenschaften bereichert. Israel ist das einzige Land, in dem die Wüste schrumpft und zu blühen beginnt. Jeder von uns steht vor einer Entscheidung, denn Gott sagt: Ich will segnen, die Israel segnen, und verfluchen, die Israel verfluchen.
Von: Brigitte Chaya Nussbächer
Brigitte Chaya Nussbächer ist regelmäßig in Israel und berichtet auf ihrer Website arc-to-israel.org über Themen aus dem Land. Ihr Buch „Israels Zerreißprobe – Die Schicksalsjahre um den 7. Oktober“ macht Israels jüngste Geschichte erlebbar.
31 Kommentare
Ja, das Überleben des israelischen Volkes ist ein Zeichen für Gottes Bund mit dem jüdischen Volk.
Teile der Menschheit lügen wie gedruckt, wenn es um G‘ TTES Wort, Sein Versprechen für unser Volk, geht. Die Leugner kämpfen gegen das Jüd. Volk, aber letztendlich gegen ADONAI. Baruch HaShem. Am Israel chai. Shalom
Liebe Chaja, man kann Ihre Liebe und Ihren Einsatz für dieses Land und auch Ihre Liebe zu Jesus Christus echt erspüren. Ich glaube , Sie sind eine besondere Persönlichkeit und Gott gebraucht Sie auf sehr spezielle Weise. Ihr Buch interessiert mich sehr. Möge es zum Segen für viele Menschen werden. Wir dürfen weiterhin Israel und seine Bewohner betend begleiten. Das Logo ist sehr schön. Ich freue mich auch , wenn ganz Israel diesen einzigartigen Retter Jesus Christus mit erneuerten Augen erkennen darf. Danke für Ihren Kommentar. Der Herr segne Sie und Ihren Mann. 🇮🇱🇮🇱🇮🇱🙏
Dies bestätigt nur, was entgegen vielseitiger Behauptungen von antisemitischer, in Teilen von christlicher Seite und auch islamischer/islamistischer Seite nach wie vor Bestand hat, nämlich der Bund mit dem Ewigen.
Das Judentum ist keineswegs vom Ewigen verworfen oder durch Christentum oder Islam abgelöst worden, was beide Konkurrenten um die Gunst des Ewigen immer wieder behaupten und dafür teils abstruse Thesen erstellen, die selbst einer oberflächlichen Prüfung kaum standhalten.
Man wollte das Judentum vernichten, aber mit diesen Vernichtungsorgien das genaue Gegenteil des Beabsichtigten verursacht und es in ihrer ursprünglichen Heimat so stark wie nie zuvor gemacht.
Wer anders als der Ewige soll dafür gesorgt haben ?
Man muss nicht religiös sein, um glauben zu können.
SHALOM
Der Bund Gottes mit Israel, ist ein zweiseitiger Bund. Gott ist treu – ohne wenn und aber – schon Mose warnt sein Volk davor. „Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun … und werdet ihr meinen Bund brechen, so will auch ich dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, … “ 3.Mose 26, 14ff.
Wer diese Wahrheit ignoriert seit mehr als 2000 Jahren, erscheint mir sehr töricht. Viele Christen haben Augen und sehen doch nicht.
Lieber Gruß Martin
„Ich will segnen, die Israel segnen, und verfluchen, die Israel verfluchen“, sagt auch unser Bischof bei jeder Sonntagspredigt. Meine Ehefrau, ich selbst, unser Hauspersonal hören zu mit Tränen in den Augen.
Sehr geehrte Frau Brigitte Chaya Nussbächer, sind Sie mir bitte nicht böse! Warum ignorieren Sie, dass Hes. 37, 27+28, überhaupt nicht mit der Realität zusammenpasst. „Ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Damit auch die Heiden erfahren, dass ich der Herr bin …, wenn mein Heiligtum für immer unter ihnen sein wird.“
Sie wissen doch, dass die meißten Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung sozialistisch orientiert waren und den Bezug zu Gott ablehnten. Ben Gurion sagte: „dass nicht Gott das jüdische Volk erwählt hat, sondern das jüdische Volk sich Gott gefunden hat“ – was für eine lästerliche Verdrehung.
Diese Verdrehung von Wahrheit finde ich sehr schwer auszuhalten – und die Christenheit schweigt und freut sich. Ein Drama.
Lieber Gruß Martin
Ach, und daran hängen Sie Ihre ganze Kritik auf?
Auch wenn Sie das hundertmal negieren, so ist der Ewige weit toleranter, als Sie glauben,andernfalls würde Israel nicht mehr existieren und alle Juden wären tot. Das Christentum mag sich stillschweigend freuen, aber es wird davon kaum oder gar nicht profitieren. Wer seine Wurzeln beschädigt oder sie nicht mehr wässert und düngt, verdorrt.
Hallo Klaus,
wer Gottes Wort studiert, wird feststellen, dass du manchmal an der Wahrheit „vorbeischrammst“.
Ja, die Juden sind Gottes auserwählte Volk und Gottes Gnade und Seinem souveränen Plan ist es zu verdanken, dass es Israel heute noch gibt. Und ja, weder Christen noch irgendjemand Anderes wird die Juden ersetzen.
Aber die Juden werden noch sehr Schweres durchmachen und (leider) nur ein „Überrest“ wird Christus als HERRN und Heiland am Ende der Drangsal annehmen und dann (zusammen mit Christen, die das auch getan haben) in Ewigkeit mit Gott leben.
Mit dem weltweit extrem zunehmenden Antisemitismus braucht man wenig Phantasie und keine Religiosität („was kann ICH TUN, um Gott gnädig zu stimmen“?), um das glauben zu können.
Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Frieden, der ewig bleibt
Sunny, der Eindruck, ich schramme an der Wahrheit vorbei, entsteht doch nur dadurch, daß ich mich den verschiedenen religiös bedingten Auslegungen des Glaubens an den Ewigen nicht beuge.
Für mich ist maßgebend, daß diese Macht existiert und daß dieses Wissen sehr tröstlich ist, alles andere ist für mich unwichtig. Und auch, wenn mir der Ursprungsglaube kraft meiner Geburt und meiner Überzeugungen nähersteht als alle anderen Interpretationen des Monotheismus, so habe ich doch nicht den Anspruch der Fehlerlosigkeit oder der
Perfektion. Ich gehe den Weg, den mir das Gewissen vorschreibt, dabei stolpere ich eben manchmal, dafür bin ich Mensch.
Und nur der Ewige beurteilt, ob ich bestehe oder nicht, niemand sonst, da helfen mir auch Regeln und Gebote nur begrenzt. Ich glaube, und nur das ist für mich ausschlaggebend, nichts anderes. SHALOM
Ich hatte mal einen verdrehten Schulkollegen. Er meinte, Jesus wäre der erste Kommunist gewesen.
Na ja (absoluter Unsinn). Aber da kann sich der „Ewige“ sich doch auch sozialistische geprägte Menschen aussuchen, um seine Pläne zu verwirklichen.
Ben Gurion baute aber trotzdem auf das Alte Testament und die Propheten und kannte sich damit recht gut aus. Eine beeindruckende Persönlichkeit.
Angeblich: „Aber je älter er wurde, desto weniger eindeutig erklärt er, dass er nicht an Gott glaubt. Am Ende seines Lebens hat er dann auf die Frage, ob er an Gott glaube, mit Ja geantwortet.“ (aus Israelnetz 20. Juni 2018)
Lieber Lothar die allermeisten Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung wollten einen Staat, wo Gott keine Rolle spielt und nicht einmal genannt werden sollte. Sie biegen sich so manches ganz schön zu recht. Gott ist heilig und kein Gott, der sich selbst untreu wird und plötzlich menschliche/humanistische Züge annimmt.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
„Gottes Bund mit Israel währt ewig“.
Das stand oben in der Überschrift. Und nur darum ging es.
Stimmt das jetzt? Ja oder nein.
Dazwischen gibt es nichts.
Die Antwort lautet „Ja“.
@Lothar
Danke für diese klare und präzise Aussage Lothar. Es stimmt! 👍🏻
Und hier biegt sich niemand etwas zurecht. Gott selbst bezeichnet den Bund mit Abraham und seinen Nachkommen ausdrücklich als einen „ewigen Bund“. Und Gott wird sich nicht untreu. Es mag vieles noch geschehen, aber im Buch Jeremia sichert Gott zu, dass die Ordnung von Sonne und Mond eher vergeht, als dass Israel aufhört, als Volk vor ihm zu bestehen.
Liebe Grüße Ella
Gottes Bund gilt ewig, aber auch die Konsequenzen, wenn der Bund gebrochen wird. Diese biblische Wahrgeit wird stets geleugnet.
Lieber Gruß Martin
So ist es,Lothar, der Historiker Tom Segev, den ich trotz seiner kontroversen Ansichten sehr schätze, hat das beschrieben, es sei angesichts des technischen Fortschrittes ein beinahe demütiges Ja Ben Gurions gewesen zu der Frage, ob er an Gott glaube. Er sagte,,daß er zwar nicht an den alten Mann mit den glühenden Augen und dem langen wallenden weißen Bart glaube, aber es müsse eine gewaltige göttliche Macht sein, die dem Menschen die Fähigkeit verliehen habe, mittels einer Maschine den millionsten Bruchteil einer Sekunde zu berechnen. Ben Gurion konnte schließlich nicht ahnen, zu welcher Größe sich Israel aufgrund dieser technischen Fortschritte erheben würde, trotz unablässiger Angriffe, trotz andauernder Feindseligkeit der halben Welt. Er wäre wohl begeistert gewesen.
SHALOM
@Untertan
Ach nein, Untertan! Bei deinem Kommentar von 14.18 h dachte ich: Endlich scheint er es begriffen zu haben, dass er nicht dauernd alle in einen Topf werfen kann, denn er schreibt „viele Christen“ und nicht „die Christen“ wie sonst.
Aber jetzt schreibst du wieder „die Christenheit“ 🙁 Darunter verstehe ich alle Christen.
Für wen hältst du dich eigentlich, immer wieder über deine Glaubensgeschwister zu urteilen?
Mann Mann Mann Martin, selbst einen Ben Gurion hält Gott aus. Wir können nichts vorweg nehmen, Gott tut alles zu seiner Zeit. Wenn der Boden nicht bereitet ist, kann man nicht aussäen. Die Entwicklung Israels ist doch noch nicht abgeschlossen !!!!!!!! Die nationale Wiederherstellung kommt, das ist doch durch das Tausendjährige Reich bereits zugesichert. Gott prüft doch die Herzen und nur ER entscheidet. Das war aber doch jetzt nicht das Thema von Frau Nussbächer.
@Untertan
Hallo Martin, warum unterstellen Sie Frau Nussbächer irgendetwas zu ignorieren? Nichts ignoriert sie. Sie kennt und liebt Gottes Wort, sie kennt und liebt Israel. Warum müssen Sie immer wieder pauschalieren: die Juden, die Christen…? In regelmäßiger Selbstpräsentation (danke One für dieses Wort) zeigen Sie hier Gläubigen Ihre Fehler auf, ob Juden, ob Christen, und meinen, nur Sie kennen die Wahrheit. Lassen Sie Israel Zeit zum Herrn zu finden. Lassen Sie Gott seine Arbeit machen. Haben wir nicht an uns selbst genug zu kritisieren, muss man andere immer niedermachen, denn so empfinde ich Ihre Rügen.
Lieber Gruß Ella
@Untertan
Ein Drama? Nein, wir können dich beruhigen: wir strenge Katholiken durch unseren Bischof werden niemals schweigen. Auf uns ist Verlass.
Lieber Albert, Sie wissen schon, dass die kath. Kirche gleich zu Anfang falsch abgebogen ist, und eine falsche Lehre verbreitet. Ihre Kommentare erscheinen mir allerdingt in der Mehrzahl sehr willkürlich und satierisch, das ist auch ein Drama, bei so einem ernsten Thema.
Lieber Gruß Martin
Ein gewisser Arthur Katz behauptet, dass Hitler nur das Werkzeug Gottes war, der das Volk Gottes bestrafen musste. Da haben Sie kein Problem damit, Martin. Aber die Aussage stimmt ja mit Ihrer Denke überein.
Komisch, dass Ben Gurion auch ein Werkzeug von Gott gewesen ist, das lehnen Sie ab.
Dieser Satz, den Sie Ben Gurion zuschreiben hat er im Alter von 17 Jahren gesagt. Als er Ministerpräsident wurde war er über 60. Und im Alter hatte er einen anderen Zugang zum Glauben als in jungen Jahren.Ich kann mich an einen antisemitischen Vortrag erinnern in dem der Vortragende erzählte, dass er auch einige Jahre von Gott entfernt war und fand den Weg zurück. Komisch, für sich selbst die Umkehr in Anspruch nehmen und anderen absprechen. Wie verhält sich dies mit Wahrheit? Sie regen sich über das Schweigen der Christenheit auf. Sie fordern auf zum Antisemitismus zu schweigen. Sie pauschalieren: die Christenheit, die Juden. Die Juden sind alle ungläubig, Ihre Aussage. Wie sagte eine alte Dame nach dem Holocaust beim Besuch ihres Pfarrers: schade, dass dieser Jesus Jude war. Nun, Gott hat sich etwas dabei gedacht, dass sein Sohn in eine jüdische Familie hineingeboren wurde.
Vielen lieben Dank für den Artikel,
Frau Nussbächer.
Ich finde, auch die „Barmer Theologische Erklärung“ ist heute als Mahnung wieder sehr zutreffend. Nur die ganze Heilige Schrift ist letztlich (!) verbindlich und zeigt uns Gottes Ansinnen von Anfang an, auch was die unauflösliche Erwählung Israels und die Heilsgeschichte insgesamt angeht.
Aus der Barmer Erklärung (These 1):
„Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh 14,6)
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und Räuber. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden. (Joh 10,1.9)
Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.“
Liebe Frau Nussbächer,
Recht herzlichen Dank fpr diesen Artikel.
Mit Freude habe ich Ihr Buch „Israels Zerreißprobe“ gelesen. Ihre tiefe Verbundenheit mit Israel war in jeder Zeile spürbar. Dass Gottes Bund weiterhin Bestand hat, er sein Volk nicht verwirft und eines Tages ganz Israel gerettet wird (Römer 11) ist eine unumstössliche Wahrheit. Natürlich wird diese Wahrheit weiterhin zerrissen und selbst unter Christen geleugnet. Manch einer auch in diesem Forum will uns weismachen, dass Gott sein auserwähltes Volk verstoßen oder strafen will, weil es ungehorsam ist. Wie dankbar bin ich um das Wissen, dass Gottes Gnadengabe für Israel unwiderruflich gilt. Genauso auch mir. Und jeden Tag neu, mag er mich manchmal auch rügen wie ein Vater es tut, nimmt er mich wieder an, vergibt und geht den Weg mit mir.
Mein tägliches Gebet (wenn ich das hier kundtun darf) umfasst das Volk Israel, die Regierenden und die Armee, aber auch die Menschen in Gaza. Ich warte sehnsuchtsvoll auf Frieden, auch wenn das mit einem indoktrinierten Volk sehr schwer sein wird.
Herzliche Grüße
Ella
Vielen Dank für den Artikel. Ich glaube an das Licht am Ende des Tunnels und dass es vielen Israelis scheinen wird. Mike Huckabee ist ein Beispiel für eine Pro-Israelische zweite Weltreligion, ich glaube an Sacharja Kap.8 und an die bessere Zeit für Israel, alle Völker werden dies sehen. Heute ist noch kein Tag der Freude, denn die Welt ist blind, auch durch die Hamas, die mit ihren Videos zur weltweiten Zerstörung des Judentums aufruft. Die Hamas wird NICHT das letzte Wort behalten.
Martin, Sie weisen auf Sacharja 8 hin. Man kann in diesem Kapitel drei Hinweise, bzw. drei Kernpunkte finden. 1. Gott gibt die Zusage, nach Zion zurückzukehren und mitten in Jerusalem zu wohnen. 2. Die Straßen Jerusalems werden wieder voller Menschen sein, die sich absolut sicher fühlen. 3. Gott bringt sein Volk zusammen und freut sich an dessen Gegenwart. Ich glaube persönlich, wir sind dieser Erfüllung näher als gedacht.
Marita, Gottes Wort ist unwandelbar, jeder Buchstabe – aber vieles ist eben noch Zukunft. Vor Sach.8 – kommt Sach.7, 13+14 ist auch noch Zukunft.
Lieber Gruß Martin
@Untertan 31.08.2026 um 17:27 Uhr
„die allermeisten Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung wollten einen Staat, wo Gott keine Rolle spielt und nicht einmal genannt werden sollte.“ Hmhmhm. Und trotzdem haben die den Staat „Israel“ genannt. Es wird von „Rückkehr des jüdischen Volks“ gesprochen. Sie haben „Vertrauen auf den Fels“. Und so weiter
Irgendetwas passt an Ihrer Argumentation nicht.
Liebe Mitkommentatoren, liebe IN Redaktion, ich beende jetzt diesen Chat, da meine Kommentare, nicht die Zensur schaffen. Lieber Gruß Martin
Ich möchte erinnern, dass sich Gott in der Geschichte Israels noch ganz andere, wirklich „schrille“ Personen ausgesucht hatte, um seine Pläne zu verwirklichen. Falls Bedarf besteht, würde ich die einmal heraussuchen.
Aber noch zum Thema.
Ben-Gurion (geboren als David Grün) erklärte am 14.5.1948 bei der Deklaration des Staates Israels u. a. Folgendes:
„Ich sage, was das jüdische Volk betrifft, dass die Bibel unser Mandat ist.
Die Bibel die von uns geschrieben wurde, in unserer eigenen Sprache, auf Hebräisch, in diesem Land.
Das ist unser Mandat. Das erklärt unser Recht auf dieses Land, und dieses Recht ist so alt wie das jüdische Volk selbst …“
@Klaus
Den Ausschnitt von Ben-Gurion, den ich anfangs erwähnt hatte („Aber je älter er wurde …), findet man in dem IN-Artikel „Ben-Gurion suchte nach einem Judentum ohne Gott“ vom 20.6.18.
Sehr interessant. Dort interviewte Daniel Frick den von Dir bereits erwähnten Historiker Tom Segev.
Alles in Allem sind das wertvolle Hinweise, dass Gott da am Wirken war. Ich wünschte, auch „europäische“ Politiker würden sich in Anlehnung daran in ihrer Existenz der unerlässlich biblischen/christlich-jüdischen Werte und Zusagen Gottes einmal bewusst werden. Dann sähe bei uns Manches anders aus. Das heisst nicht, dass Religion und Staat nicht voneinander getrennt sein sollen. Es kommt aber ganz entscheidend auf die Motivation an.
Ohne Gott den Schöpfer sind wir nichts.
Danke noch einmal an Brigitte Chaya Nussbächer. Sehr viele von uns stehen an der Seite Israels.
Hat nicht sogar Jeshua selbst gesagt: ,,Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gebt Gott, was Gottes ist ?“ Ich finde das eine sehr feinsinnige Umschreibung der Fürsprache zur Trennung von Politik und Religion.
SHALOM