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6 Kommentare
Es tut mir unendlich leid für die Späherin, dass sie den Tod ihres Freundes miterleben musste. Mein herzliches Beileid. Wieviele Soldaten müssen für den Irrsinn dieser Hisbollah-Terroristen noch sterben? Es trifft gefühlt immer solch junge Burschen, die das ganze Leben noch vor sich hätten.
Idan Fux, ich wünsche dir Frieden bei unserem Vater im Himmel. ✝️🛐
Vor Augen der Freundin Soldat getötet. Für sie ein Schock den sie möglich Lebenlang nicht verarbeiten wird. Möglich, weil Schockeinwirkungen müssen die Gehirnzellen verarbeiten, liegt an ihrer Fähigkeit es zu tun und des Willen des Menschen zu vergessen. Das Leben aber geht weiter, sie wird gewiss einen neuen Partner finden nur passieren kann dass eines Tages man feststellen tut dass bestimmte Menschen unersetzbar geblieben sind. Dann ist der Schock im Unbewussten geblieben als störender Faktor die neue Liebe voll aufzunehmen. Mein Beileid – Karin
Wenn deren Beziehung zueinander bekannt war, warum zum Teufel hat man die nicht getrennten Einsatzräumen zugeteilt ?
Jetzt haben die den Salat, ein toter Zahalnik, dessen anwesende Freundin wahrscheinlich sein Sterben direkt gesehen hat, und möglicherweise so traumatisiert, daß sie für die Armee vielleicht verloren ist.
Ich frage mich, wo ist bei den IDF im Moment der Wurm drin, nicht nur solche Vorfälle, die ganze Moral scheint bei der Truppe zu erodieren, wenn man die zunehmenden Verstöße gegen die Rules of Engagement beobachtet, die Unterstützung aggressiver Siedlerbanden, willkürliche Erschießungen von Palästinensern, willkürliche Zerstörung von Privateigentum und Lebensgrundlagen Unbeteiligter, Schändung religiöser Symbole Andersgläubiger,Plünderungen und Diebstahl.
Der Generalstabschef hat in einer außerordentlich zornigen Weise vor den versammelten Stäben der Truppen seinem Unmut über diesen Verfall der Disziplin Luft gemacht und stark verschärfte Maßnahmen zur Bereinigung dieser Missstände angekündigt.
Ich kann ihm nur zustimmen.
SHALOM
Klaus, Sie haben natürlich recht mit ihrer Darstellung, da wird Ihrer Darstellung. Die meisten Menschen werden Ihnen, genauso wie ich zustimmen.
Allerdings wissen wir alle, dass es der längste Krieg Israels ist, und ich weiß nicht, wie viele der israelischen Soldaten nun den überwiegenden Teil dieser Zeit in diesem Krieg mit bestialischen Monsterterroristen an allen Fronten sind. Angefangen vom 7. Okt. wo die Einsatzkräfte und Helfer mehr oder weniger „schwer traumatisiert“ sind, allein, von dem Grauen, dass sie nach diesem Massaker gesehen haben. Die Überlebenden des Massakers, die Geiseln mit ihren Familien, die vielen, vielen grausam Ermordeten und gefallenen der israelischen Streitkräfte, die ALLES riskiert haben, die vielen Terroranschläge in und außerhalb
Israels, die weltweite Diffamierung Israelis, die ständige Bedrohungslage von diesen barbarischen Monstern, der weltweite Antisemitismus aufgrund der jahrzehntelangen verdrehten Darstellung vieler Medien… vermutlich ist jeder Soldat*in mehr oder weniger betroffen… gehen sie nicht zu hart mit ihnen ins Gericht. Mit einem Blick auf das große Ganze, die Erfahrungen des einzelnen Soldaten, alles was diese seither erlebt haben, wir wissen es so gut wie gar nicht…
Dies soll keine Rechtfertigung für „unrechtmäßiges Verhalten“ sein, auch kein Angriff auf Klaus, sondern vllt einfach nur eine erweiterte Darstellung der Situation, die wohl so manches Mal aus den Folgen von „Erlebten“ resultieren kann.
Keine*r von uns weiß im Voraus, wie wir in bestimmten Situationen, in einer Abfolge belastender Ereignisse reagieren.
Ja, Ana, wir sind auch nur Menschen, und die Verhaltensmuster welche von einigen Zahalniks gezeigt werden, folgen denen in der Ukraine, dem Irak, Afghanistan und auch vor allem denen in Vietnam. Ist bei allen Soldaten unter langwährendem Kampfstress so.
Aber gerade aufgrund dieser Erfahrungen müsste viel mehr und auch deutlicher an diesen
Problemen gearbeitet werden, wenn das Soldatentum nicht zu einer Bande von Marodeuren verkommen soll.
Im Grunde reichen die Rules of Engagement dafür völlig aus, sie müssen nur energischer durchgesetzt werden, und ich vermute, Zamir, den ich angesichts der verschiedenen Kriegsfronten für einen außerordentlich fähigen Armeechef halte, wird das mit Nachdruck veranlassen.
SHALOM
Klaus, lieben Dank für Ihre fundierte Antwort. Militärisch kenne ich mich überhaupt nicht aus. Allerdings lese ich seit Jahrzehnten aus Israel über Israel und habe natürlich auch Freunde dort.
Ejal Zamir hat mich von Anfang an beeindruckt, er wirkt kompetent, äußerst sich eindeutig und klar, und mir ist er äußerst sympathisch. Eine sehr große Verantwortung lastet auf seinen Schultern, während er Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt.
Dieses Verständnis für die IDF, Reservisten, Geheimdienste und viele andere ist mir persönlich sehr wichtig. Wenn man halbwegs die unfassbaren Grauen des 7. Okt. auch nur „theoretisch“ weiß, teilweise die Videos gesehen und gehört hat, dann weiß man, dass es eine sehr außergewöhnlich Situation in einem kleinen Land in einem längeren Ausnahmezustand ist. Mit einem riesigen Engagement seitens so vieler mutiger Menschen und unglaublichen Leistungen. Der 7. Okt. und vieles was danach noch weltweit geschehen ist, ist herzzerreißend. Ein unfaßbares Leiden, während man gleichzeitig an sieben Fronten zu kämpfen hat.
Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr endlich wieder nach IL komme, und ich weiß, das es nicht mehr das gleiche Israel wie in früheren Zeiten ist. Mir blutet das Herz, wenn ich daran denke.
Umso erstaunlicher und wundersam, was Israel in den vergangenen 2.5 Jahren geschafft hat. Ein kleines Land mit vielen großen Wundern.
Die Hand G’ttes ist offensichtlich über diesem wunderschönen Land, mit vielen beeindruckenden Menschen, die in großer Zahl unglaubliches Leid erfahren haben und dennoch den Weg weiter gehen. Die Wüste blüht. Am Israel Chai.