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Vier Soldaten bei Explosion getötet

Im Gazastreifen kommen vier Soldaten durch eine Sprengfalle ums Leben. Die Luftwaffe greift indes eine Hisbollah-Anlage für Waffenschmuggel an.
Von Israelnetz
Wurden im Krieg gegen die Hamas getötet (von links oben im Uhrzeigersinn): Eitan Karlsbrun (20 Jahre), Tal Pschebilski Schaulov (24), Jair Levin (20) und Almog Schalom (19)

RAFAH (inn) – Beim Krieg im Gazastreifen ist es am Montagabend wieder zu einem tragischen Vorfall gekommen: Vier Soldaten wurden getötet, als die Explosion von Sprengfallen ein Haus in Rafah zum Einsturz brachte. Fünf weitere wurden verletzt.

Bei einem der Getöteten handelt es sich um einen Enkel des früheren Abgeordneten, Mosche Feiglin, des Parteichefs von Sehut. Mit dem Tod der vier beläuft sich die Zahl der seit Beginn der Bodenoffensive Gefallenen auf 300.

Anlage für Waffenschmuggel beschossen

Auch an der Nordgrenze gehen die Kämpfe unvermindert weiter. In der Nacht zum Dienstag griff die israelische Luftwaffe Anlagen der Terrormiliz Hisbollah im Nordosten des Libanon an. Sie sprach von einem „bedeutenden Schlag“. Die Anlagen gehörten zur Einheit 4400, die für Waffenschmuggel zuständig sei.

Libanesischen Medienberichten zufolge befanden sich die angegriffenen Ziele nahe Hermel. Die Stadt liegt rund 130 Kilometer nördlich der Grenze zu Israel und 15 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Sie gilt als Hochburg der Hisbollah. Einen so tiefen Schlag in libanesisches Gebiet hinein hatte es seit Kriegsbeginn nicht gegeben.

Die Armee flog außerdem Angriffe im Südlibanon. Zuvor hatte die Hisbollah eine israelische Aufklärungsdrohne vom Typ Hermes 900 über dem Libanon abgeschossen. Die Armee bestätigte den Vorfall. Seit Kriegsbeginn hat die Hisbollah nun fünf Drohnen abgeschossen.

Feuerwehr bekämpft Brandherde

Bereits am Montag hatte die Hisbollah ein Wohnhaus in der Ortschaft Jir’on in unmittelbarer Nähe der Grenze getroffen. Feuerwehrkräfte und die Bürgerwehr löschten den Brand, verletzt wurde niemand.

Am Dienstag ging das Kriegsgeschehen unvermindert weiter. Die Hisbollah feuerte am Morgen 50 Raketen auf Nordisrael. Die Luftabwehr fing einige ab, andere schlugen auf offenem Feld ein. Feuerwehrkräfte mussten an mehreren Stellen Brände löschen.

Fehlalarm in Haifa

In Haifa schoss das System Eisenkuppel am Dienstagmorgen eine Abfangrakete los. Hierbei handelte es sich aber um falschen Alarm. Zuvor hatte die Armee eine Drohne vor der Küste abgefangen.

Im Westjordanland ist die Armee ebenfalls weiter im Einsatz. Am Mittwoch beendete sie eine 18-stündige Razzia in Far’a bei Dschenin. Sie zerstörte eine Werkstatt zur Herstellung von Sprengsätzen. Sie beschlagnahmte zudem Waffen. Bei Kämpfen tötete sie einen palästinensischen Terroristen und nahm acht weitere fest. (df)

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13 Antworten

  1. Ich denke an die gefallenen Soladten. Möge uns deren Leben und Einsatz für die IDF in Erinnerung bleiben !
    Es ist eine Zeit vieler trauriger Nachrichten, diese gilt es zu verarbeiten.
    Ich wünsche den trauernden Familienangehörigen neue Kraft.
    Nur die IDF kann mit Gottes Hilfe die Wende herbeiführen, alles Andere wird nicht helfen, leider !

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  2. Ich würde sagen: „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht.“ (nach einem Lied von Reinhard Mey). Aber ich würde auch nicht wollen, dass meine Söhne und Töchter massakriert werden, wie am 7.10. As ist zu tun?
    Großer Gott, greife du ein, bitte.

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    1. Ich denke oft an den D-Day. Viele Alliierte fielen für die Freiheit Europas vom Nationalsozialismus. Das wurde mir erst richtig bewußt, als ich zum ersten Mal in der Normandie die Landungsstrände sah. Ich bin dankbar für Frieden in den meisten Ländern Europas seit 1945. Das ist nicht selbstverständlich und wird vermutlich dauerhaft nicht so bleiben. Allein schon etliche prophetische Bibelverse deuten Kriege an bis zur Wiederkunft Jesu Christi.

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  3. Das darf nicht ungesühnt bleiben. Israel hat seine Werte und verteidigt seine Existenz. Die andere Seite bringt nur Leid und Zerstörung seit Jahrzehnten. Produziert wurde nichts Positives für die Bevölkerung trotzdem leben einige Anführer in Saus und Braus im Ausland und die sog. Palästinenser lassen sich übertölpeln!

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    1. Und unsere blonde Regierung finanziert das total korrupte Palästina Mittel unseren Steuergelder.selbst humanitäre Hilfe kommt den Terroristen zugute.aufhoeren Damit.sollen die jubelnden anhänger von Hamas doch ihre Suppe selbst auslöffeln. Und der Terror in unserem Land….was soll das noch werden.sollen die Banditen von Hamas alle Geiseln frei lassen.ohne Bedingungen zu stellen.es ist gut,dass Israel so lange weitermacht,bis Hamas Terroristen vernichtet werden

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  4. Was täte Israel ohne Arrow und Iron dom?
    19.000 Raketen wurden seit Kriegsausbruch auf Israel abgefeuert. Nun wird es Zeit, dass auch die ultra – orthodoxen jungen Männer mithelfen ihr Land zu verteidigen, genauso wie jeder andere in Israel.

    3
    1. Orthodox oder nicht – will niemand wissen und es bringt NICHTS für die Sicherheit des Landes. Was diese jungen Typen tun, ist schwatzen, schwatzen und nochmals schwatzen ! Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen !

      1
  5. Möge Gott der amtierenden Regierung und allen, die Entscheidungen treffen müsssen, Weisheit schenken. Trost und tiefe Anteilnahme an die Angehörigen der getöteten Soldaten, baldige und vollständige Genesung den Verletzten.

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  6. Wenn es überhaupt zu einer Befriedung im Nah Ost Konflikt kommen soll. Dann gehören nicht nur Israel und die Hamas mit einbezogen, sondern auch die Hisbollah im Libanon und der grösste Kriegszündler der Iran. Ich persönlich stehe an der Seite Israels, auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin. So sehe ich doch das Land umgeben von Feinden und in einem Kampf um sein Überleben. Und diese Islamisten haben noch nirgendwo auf der Welt etwas Gutes bewirkt. Und dieser Hass, der nun gerade bei uns in Europa und den USA ausbricht, unterstützt von Linksextremisten, Muslimen und sonstigen Intifada- Hamas Bejublern, ist eh nur noch eine unfassbare Schande und verlogene Doppelmoral. Ich würde mir wünschen, auch Deutschland würde sich klarer zu Israel bekennen.

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  7. Woher haben diese Verbrecher diese Unmengen an Sprengstoff und Waffen ? Wie konnten sie von den Israelis unbemerkt zu den Terroristen gelangen ? Ich hoffe nur dass die Lieferanten durch Israel enttarnt werden.

    3
    1. @Herbert
      Die IDF hat sehr viele Tunnel unter der Grenzstraße Philadelphia zwischen Ägypten und Rafah im Gazastreifen entdeckt. Ich schätze mal, dass Hamas so ungehindert Waffen in den Gazastreifen schmuggeln konnten und ich denke, Ägypten hat davon auch gewusst.

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