Der Jüdische Repräsentantenrat Irlands (Jewish Representative Council of Ireland, JRCI) hat seinen ersten Bericht zu antisemitischen Übergriffen in Irland vorgelegt. Er dokumentiert 143 Vorfälle in dem sechsmonatigen Zeitraum vom 17. Juli 2025 bis zum 9. Januar 2026. Keiner der Vorfälle wurde „unabhängig untersucht oder beurteilt“, kritisiert der Bericht, weniger als ein Viertel (24 Prozent) der Betroffenen meldeten die Vorfälle überhaupt den Behörden. In Irland gibt es keinen offiziellen staatlichen Mechanismus zur Erfassung antisemitischer Vorfälle.
Der Bericht betont, dass die Anzahl der Vorfälle im Kontext der kleinen jüdischen Bevölkerungszahl – etwa 2.200 – zu verstehen ist. Anderen Schätzungen zufolge leben sogar nur 1.200 Juden in Irland, hinzu kommen rund 2.000 Israelis in Technologieunternehmen. In Nordirland konzentriert sich das jüdische Leben vor allem auf Belfast. Dort gibt es seit 1870 eine orthodoxe Gemeinde. Das JRCI betont, dass Irland im Gegensatz zu 17 anderen EU-Mitgliedstaaten keine nationale Strategie gegen Antisemitismus besitzt.
Von den 143 Vorfällen betrafen 52 verbale Beleidigungen oder Verleumdungen, 47 Vandalismus oder Graffiti, 35 Bedrohungen oder Einschüchterungen und 29 Ausgrenzungen. 50 Vorfälle ereigneten sich im öffentlichen Raum, davon 21 in Schulen oder Universitäten, 13 im Gastgewerbe oder Einzelhandel, acht am Arbeitsplatz, sechs im privaten Bereich und vier in öffentlichen Verkehrsmitteln. 25 Meldungen (17 Prozent) enthielten Holocaustleugnung und -verharmlosung und/oder antisemitische Verschwörungstheorien, darunter klassische Stereotype von jüdischer Kontrolle und Manipulation.
Wie die jüdisch-US-amerikanische Nachrichtenseite „The Algemeiner“ berichtet, begannen 30 Prozent der gemeldeten Vorfälle als normale Interaktionen. Sie eskalierten jedoch, als ein bestimmtes Merkmal die jüdische oder israelische Identität des späteren Opfers offenbarte und antisemitische Beleidigungen auslöste, wie die Daten zeigen.
Laut JRCI schließt die Studie die Lücke, die durch das Fehlen eines nationalen Systems zur Erfassung antisemitischer Hassvorfälle entstanden ist. Dem Irischen Jüdischen Museum zufolge war die jüdische Präsenz in Irland von ihren sephardischen Wurzeln im 17. Jahrhundert bis zur aschkenasischen Einwanderung im 19. Jahrhundert stets gering. Erst mit dem Zustrom von Juden, die aus Russland flohen, entstand um die Wende zum 20. Jahrhundert eine bedeutende Gemeinde mit 5.000 Mitgliedern im Jahr 1911.
Graffiti und Droh-E-Mails
Die „Irish Times“ zitiert einige Beispiele aus den gemeldeten Vorfällen. In einem Fall hing ein Plakat über der Eingangstür eines Pubs mit der Aufschrift „Allen Zionisten ist der Zutritt verboten“; an anderer Stelle gab es Graffiti mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug „Judenratte“, die sich über eine öffentliche Straße erstreckten.
Eine Familie beschrieb eine „schleichende soziale Ausgrenzung“; ein Dienstleister berichtet, dass ihm die Zusammenarbeit verweigert wurde, nachdem bekannt wurde, dass er ursprünglich aus Israel stammt, obwohl die Gründer irische Staatsbürger sind. Ein weiterer Vorfall betraf einen Taxifahrer, der, nachdem er erfahren hatte, dass der Fahrgast ursprünglich aus Israel stammte, „ihn auf halber Strecke zum Aussteigen aufforderte und ihn dabei beschimpfte und beleidigte“.
Von den analysierten Vorfällen fallen 25 Prozent unter das, was der Bericht als „direktes digitales Targeting“ bezeichnet – also bedrohliche E-Mails oder Direktnachrichten, die gezielt an Einzelpersonen oder Organisationen gerichtet waren. 47 Prozent dieser Fälle umfassten gewalttätige Äußerungen und Morddrohungen. Diese Kategorie bezieht nicht den Antisemitismus in Sozialen Medien ein, der laut JRCI in einem separaten, umfassenden Bericht behandelt wird.
Der Bericht kritisiert, dass sich die Behörden oftmals weigerten, Antisemitismus überhaupt anzuerkennen. Es gebe unzureichende polizeiliche Maßnahmen gegen Vorfälle. Der Bericht zitiert eine aktuelle Analyse, wonach nur 10 Prozent der Opfer rassistischer Vorfälle in Irland Anzeige erstatten. Diese Zahl deckt sich mit der Anzeigequote von 11 Prozent für jüdische Opfer in ganz Europa, die eine Umfrage der EU-Grundrechteagentur aus dem Jahr 2024 ergab.
„Völlig inakzeptabel“
Im Januar 2026 hatte die „Conference on Jewish Material Claims Against Germany“ einen Bericht zur Holocaustleugnung in Irland veröffentlicht. Demzufolge gibt es besonders unter jungen Menschen antisemitische Vorurteile: Von der erwachsenen Bevölkerung stimmten 8 Prozent der Aussage zu, dass „der Holocaust ein Mythos ist und nicht stattgefunden hat“. Bei den 18- bis 29-Jährigen lag der Anteil bei 9 Prozent.
Ebenso gaben 17 Prozent der irischen Erwachsenen an, dass der Holocaust stattgefunden habe; sie hielten aber die Zahl der ermordeten Juden für „stark übertrieben“, während 19 Prozent der 18- bis 29-Jährigen diese Verschwörungstheorie teilten.
Die irische Außenministerin Helen McEntee (Fine Gael) nannte den JRCI-Bericht „eine ernüchternde Erinnerung an die Zunahme der Geißel des Antisemitismus, die wir sowohl hier in Irland als auch international erleben“. McEntee sagte weiter: „Dies ist in der modernen, inklusiven Republik, die wir anstreben, völlig inakzeptabel, und ich verurteile diese Vorfälle aufs Schärfste.“ Ihre Regierung setze sich dafür ein, alle Formen von Antisemitismus und Rassismus zu bekämpfen.
Verbindung von PLO und der IRA als „Schlüsselfaktor“?
Irland zählt seit dem Ausbruch des Gazakrieges im Oktober 2023 zu den schärfsten Kritikern Israels in Europa. Diese Haltung hat laut Beobachtern zu einem feindseligeren Klima gegenüber Juden beigetragen. So behauptete beispielsweise die irische Stadträtin Punam Rane aus Dublin im Jahr 2024 während einer Stadtratssitzung, Juden und Israel kontrollierten die US-Wirtschaft. Sie argumentierte, dies sei der Grund, warum Washington, D.C., Israels Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen nicht abgelehnt habe. Nach heftiger Kritik von jüdischen Gruppen und anderen entschuldigte sich Rane tags darauf in einem Beitrag auf X/Twitter.
Der Antisemitismus in Irland sei nach dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober „offensichtlich und eklatant“ geworden, sagte auch Alan Shatter, ehemaliges Parlamentsmitglied und von 2011 bis 2014 irischer Minister für Justiz, Gleichstellung und Verteidigung. In einem Interview der Nachrichtenseite „The Algemeiner“ im Jahr 2024 erklärte er, Irland habe sich „zum feindseligsten Staat gegenüber Israel in der gesamten EU entwickelt“. Shatter ist einer der bekanntesten Vertreter der kleinen jüdischen Gemeinde Irlands.
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Shatter sprach im Interview auch von einer engen Verbindung zwischen der „Palästinensischen Befreiungsorganisation“ (PLO) und der IRA, die ihre Kämpfer zur militärischen Ausbildung in palästinensische Lager in den Nahen Osten entsandte, und nannte dies einen „Schlüsselfaktor“: „Es ging nicht um Frieden, sondern um die Verunglimpfung Israels. Sie identifizierten sich mit ihnen, weil sie glaubten, die IRA kämpfe gegen britische Kolonisten und die Palästinenser gegen israelische Kolonisten.“
Die „Irish Palestine Solidarity Campaign“ (IPSC) mobilisiert Zehntausende Demonstranten, die wöchentlich gegen Israel protestieren. Sie fordert lautstark einen umfassenden Boykott und nimmt dabei einflussreiche irische Bürger ins Visier, die als nicht ausreichend pro-palästinensisch gelten. Shatter nannte als Beispiel den irischen Fußballstar Robbie Keane, der ab 2023 Maccabi Tel Aviv in der israelischen Liga trainierte und ständiger Kritik und Anfeindungen ausgesetzt war. Anfang Januar 2025 übernahm Keane den Trainerposten beim ungarischen Rekordmeister Ferencváros Budapest. Parallel dazu gebe es kaum Kritik an Israels regionalen Gegnern wie der Hamas im Gazastreifen, der Hisbollah im Libanon und deren Unterstützer im iranischen Regime.
Anerkennung des „Staates Palästina“
Im Mai 2024 anerkannte Irland gemeinsam mit Spanien und Norwegen den „palästinensischen Staat“ offiziell an. Andererseits kündigte Irlands Regierung im Januar 2025 an, die Definition von Antisemitismus der „International Holocaust Remembrance Alliance“ (IHRA) übernehmen zu wollen. Die IHRA verabschiedete 2016 die „Arbeitsdefinition“ von Antisemitismus. Seitdem wird die Definition von jüdischen Gruppen und Gesetzgebern über das gesamte politische Spektrum hinweg weitgehend akzeptiert.
Erst Ende 2024 hatte eine Studie problematische Inhalte in irischen Schulbüchern aufgedeckt. Diese fördern demnach israelfeindliche Stereotype, zeigen einseitige Betrachtungen des israelisch-palästinensischen Konfliktes und verharmlosen teilweise den Holocaust, ergab die Untersuchung des israelischen Instituts zur Beobachtung von Frieden und kultureller Toleranz an Schulen „IMPACT-SE“.
Die Verfasser der Studie beklagen Ungenauigkeiten, das Fehlen von historischem Kontext und die Verwendung von Stereotypen in irischen Schulbüchern. Auschwitz werde hier falsch als „Kriegsgefangenenlager“ bezeichnet. In einem Schaubild wurde den Kindern vermittelt: „Das Judentum glaubt, dass Krieg und Gewalt manchmal notwendig sind, um Gerechtigkeit durchzusetzen.“ Gleichzeitig wird gesagt: „Der Islam ist für Frieden und gegen Gewalt.“
90 Kommentare
Irland gehört seit dem 7. Oktober 2023 zu den schärfsten Kritikern Israels und ist ein Schurkenstaat der schlimmsten Sorte.
Ja, leider.
Es gibt freilich Ausnahmen wie die irische Band u2.
Wegen den grausamen Überfällen am 7. Oktober 2023 änderte die Band den Text ihrer Hymne „Pride“ zu Ehren der unschuldigen Opfer.
Zitat: „….. Davidsterne – sie nahmen dir dein Leben, aber sie konnten dir nicht deinen Stolz nehmen …..“
Leute, meidet Irland und die Iren !
Dieser Antisemitismus ist wie eine gefährliche Plage, eine Pandemie – ein Gegengift ist nicht in Sicht!
Lieber Gruß Martin
Das war auch schon 2006 so, als ich für eine Woche im Sommer in Dublin bei Freunden zu Besuch war, da wurde mir im Empfangsbereich
des Flughafens von einem freundlichen Beamten empfohlen, meinen Stern besser nicht offen sichtbar zu tragen. Seit dieser Zeit bin ich nicht mehr dort gewesen.
Schade, dabei ist es ein wunderschönes Land.
SHALOM
Dass die Empfehlung des Grenzbeamten Ihnen gegenüber notwendig war, tut mir leid. Ich hätte im Jahr 2000 im Rahmen eines Sprachkurses in Cambridge nach Dublin gehen. Habe dies aber abgelehnt, weil die Menschen in England so abweisend mir gegenüber waren.
Ach, ich habe, wenn ich ehrlich bin, schon gar keine Lust mehr, so etwas zu lesen, denn bitte seien wir ehrlich: es wird sich nichts ändern. Manche Politiker geben wie in Deutschland ihr beschwichtigendes Blablabla von sich und zeigen sich besorgt und ganz betroffen, aber zwei bis drei Minuten später ist alles beim Alten und es bleibt auch beim Alten.
So pessimistisch bin ich einfach inzwischen aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit. Es tut mir leid.
@Chris (Chrissen), ja, an dieser Ehrlichkeit mangelt es noch, weil wir es doch alle gerne anders hätten. Der Treibstoff für diese besorgniserregende Entwicklung ist die Gottlosigkeit aller Menschen (Juden und Heiden). Auch viele Christen in unserem Land, lieben immer mehr Kompromisse mit dem Wort Gottes, und leben ihre eigenen Vorstellungen.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
„Der Treibstoff für diese besorgniserregende Entwicklung ist die Gottlosigkeit aller Menschen (Juden und Heiden).“
Deine Pauschalverurteilungen werden mir immer unerträglicher. Wie kannst du es wagen, ALLEN Menschen Gottlosigkeit vorzuwerfen? Ausser dir selber vermutlich.
Du bist nicht Gott (das fehlte mir gerade noch…!), also kannst du nicht wissen, was in Menschenherzen vorgeht.
@Efronit
👏👏👏👏👍
@Manu
Vielen Dank, Manu.
@Efronit, „. Auch viele Christen in unserem Land, lieben immer mehr Kompromisse mit dem Wort Gottes, und leben ihre eigenen Vorstellungen.“ – sehen Sie das anders?
@Untertan
Das ist keine Antwort auf meinen Kommentar, also beantworte ich auch deine Frage nicht.
In einem einzigen kurzen Kommentar schreibst du „viele Christen in unserem Land“ und
wirfst gleichzeitig allen Menschen Gottlosigkeit vor.
Also was jetzt? Gibt es Christen, oder sind alle Menschen (ausser dir) gottlos???
@ Untertan
Auch Sie als Anhänger des Arthur Katz sollte sich wenigstens bemühen, Fragen zu beantworten, anstatt blasphemische Gegenfragen zu stellen.
Vermutlich sind Sie aber dazu weder willens noch in der Lage, nicht wahr? Oder werden Sie nachträglich versuchen, @Efronits Frage zu beantworten?
Vielleicht sollte ich Ihnen auch probeweise zwei Fragen stellen, Herr Dobat? Hier sind Sie:
Hat Gott Ihnen befohlen, Ihre Tätigkeit als Suchttherapeut aufzugeben oder war das Ihr persönlicher Entschluss?
Hat Gott Ihnen befohlen, an Ihrem „Café Milchladen“ die Losung „Jesus ist Sieger“ anzubringen oder haben Sie sich ohne Gottes Anweisung dazu entschlossen?
@Efronit
Ich kann dieses „alle Menschen sind gottlos“ auch nicht mehr hören. Es nervt. Ich frage mich auch immer,woher hat Untertan die Gewissheit, richtig zu denken/handeln. Hat er das schriftlich zugesagt bekommen von Gott? In einem persönlichen Schreiben an ihn? Und es wird auch immer schlimmer mit Untertan. Das ist meine Gefühl. Und mein Gefühl ist auch,er wartet richtig drauf,das den Juden etwas Schlimmes passiert. Das ist Katz-Ideologie. Menschenverachtend.
Ich möchte mich ganz offiziell entschuldigen, ich habe mich falsch ausgedrückt. Es sollte heißen: Die Gottlosigkeit unter den Menschen wird immer größer, und immer mehr Christen, lassen sich zu Kompromissen mit der Welt verleiten.
[Von der Redaktion gekürzt]
@Untertan
Diese Berichtigung ist nur eine andere Umschreibung dessen, was Sie vorher gesagt haben: die Gottlosigkeit unter den Menschen wird größer, weil zu wenige sich ans Wort halten.
Ich kann aber immer nur an meinem Verhalten und Glauben arbeiten und etwas ändern, nicht aber an dem, anderer Leute. Infolgedessen wird es immer gottlose Menschen geben auf dieser Welt, die (zurzeit ihr Lieblingswort) Kompromisse eingehen. Daran ändert selbst Christus erst etwas, wenn er wiederkommt. Also siehe jeder zu, dass er vor seiner Haustüre kehrt und sich selbst um Reinheit seines Herzens bemüht. Diese kann man nicht erreichen, indem man ständig den Juden Vorwürfe macht, seit neuestem auch jedem, der nicht an die Katz und- Wigglesworth Theorie glaubt. Auch diese beiden sollen nichts dazu und nichts wegtun von der Bibel. Vor Gott sind wir alle gleich -auch Sie Untertan.
Lg Ella
@Ella, meine Berichtigung und Entschuldigung betreffen lediglich die Aussage: „Die Gottlosigkeit ALLER Menschen“, ansonsten stehe ich zu meiner Aussage. Natürlich kann jeder nur sein eigenes Verhalten ändern, aber es ist in jeder Gesellschaft zu erkennen, wie der Glaubensabfall rasant voranschreitet und die biblische Botschaft gewöhnlich gemacht wird. Liebe Ella, was tun „die beiden“ denn dazu? Sie sagen vor Gott sind wir alle gleich – Gottes Wort sagt, dass er einen Unterschied macht, zwischen den Gerechten und den Ungerechten und denen die ihm dienen und denen die ihm nicht dienen.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Generell akzeptiere ich Entschuldigungen sofort, wenn sie echt sind.
Ob das bei dir so ist, wird sich zeigen. Wenn du nämlich auf genau dieselbe Weise weitermachst, habe ich da meine Zweifel.
Ich habe den Eindruck, es braucht bei dir ein echtes Umdenken von Grund auf.
„ist die Gottlosigkeit aller Menschen (Juden und Heiden).“
Mit aller Menschen, haben Sie sich selbst als gottlos geoutet. Denn alle Menschen beinhaltet auch SIE.
Bevor Sie auf die Splitter in den Augen andern hinweisen, kümmern Sie sich erst mal um den Balken in Ihrem Auge.
@Christin
Bin voll auf deiner Linie. Es ist wirklich schlimm.
O.T. Hatte mir gestern das Buch „Toxische Sprache und geistige Gewalt“ abgeholt. Ich gebe zu,da brauche ich etwas länger. Da stehen Wörter,die hab ich im Leben noch nie gehört.🙈🤭🤣😬 Bin halt aus einer Arbeiterfamilie. Muss mich dann immer erst schlau machen.Aber macht nix. Meine Oma sagte immer: kannst alt werden wie ne Kuh und lernst immer noch dazu! So sehe ich das auch. Man kann nicht alles wissen. In diesem Sinne..
Schönes Restwochenende!
Manu☀️🌻
@Chris (Chrissen)
Ich fürchte auch,der Drops ist gelutscht. Es wird sich nichts ändern. Leider!
Viele Grüße Manu
Es ist einfach nur ekelhaft, wenn einem die Politik der israelischen Regierung nicht gefällt, dies an Menschen jüdischen Glaubens oder an israelischen Staatsbürgern auszulassen. Die von Ausgrenzung betroffenen Personen tuen mir abgrundtief leid.
Sehr geehrte irische Außenministerin Helen McEntee, es reicht nicht, das antisemitische Verhalten in Ihrem „Irrland“ als unakzeptabel zu bezeichnen.
Tun Sie gefälligst etwas dagegen!
Irland ist ein weiteres „wunderschönes“ Land, das ich niemals besuchen würde.
Ja, das ist das Drama, der Antisemitismus wird weltweit, weiter dramatisch ansteigen. Weil es aktuell keine geistliche Kraft (Gemeinde) gibt, die alleine in der Lage wäre, diesen „besiegten“ Kräften wirkungsvoll entgegen zu wirken.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
…Antisemitismus wird weltweit, weiter dramatisch ansteigen. Weil…
Das Weil stört mich, denn Sie können nicht wissen, wieviel geistliche Kraft in einzelnen Gemeinden wirken.
Lg Ella
@Ella, Paulus sagt: „Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und auch die Griechen“ (Römer 1,16). Je mehr Kompromisse mit der biblischen Wahrheit gemacht werden, umso stärker verliert das Salz seine Salzkraft. Je mehr die Menschen aus eigener Kraft erreichen wollen, sich immer mehr der Welt anpassen, umso mehr versiegt die Quelle der Kraft – Gottes Wort. Wenn ich nur die Kompromissbereitschaft hier im Forum betrachte, bei Gender, Homosexualität, ESC, Sünde überhaupt, Jesus wird sehr gewöhnlich gemacht, das Kreuz und das Blut Jesu kommt selten ins Gespräch. Überhaupt der Gedanke, dass es die Mächte der Finsternis gibt, geschweige denn, dass wir ihnen mit den geistlichen Waffen begegnen müssen, ist doch sehr umstritten hier. Mal ein 1. Versuch, Ihnen das „Weil …“ zu erklären.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Ich zitiere:
„Weil es aktuell keine geistliche Kraft (Gemeinde) gibt, die alleine in der Lage wäre, diesen „besiegten“ Kräften wirkungsvoll entgegen zu wirken.“
Ich lese nirgends in der Bibel, dass es eine solche „Gemeinde“, die allein (!) inder Lage wäre …, dieses zu tun, geben wird.
Was machen Sie denn, falls die „Gemeinde“ von der Erde weggenommen wird? Spätestens dann fällt dieses ganze Konstrukt zusammen.
Überprüfen Sie bitte Ihre beiden „Autoren“, besser, Sie verabschieden sich von denen. Ist nur gut gemeint.
Umso wichtiger, dass wir Jesus als Erlöser jetzt bezeugen. Denn auch für unsere Frontal-Widersacher hier kann es ein „zu spät“ geben. An die sollten wir uns auch wenden.
Und darüber hinaus sollen wir durchaus auch auf Fehlverhalten politischer Kräfte – wie Ella das getan hat – hinweisen dürfen.
@Lothar, die entscheidende Frage ist, wie wir mit Kompromissen in unserem Leben umgehen. Ist Jesus uns wichtiger als alles Andere?
Lesen Sie mal die Apostelgeschichte, da wird uns viel von der kraftvollen Gemeinde berichtet, wie der Geist Gottes, in den Jüngern wirken konnte. Ich kann Ihnen nur empfehlen das Buch von Wigglesworth – „Glaube ist Siegeskraft“ zu lesen. Arthur Katz und Wigglesworth sind „Liebhaber“ der biblischen Wahrheit. Wir kämpfen doch nicht gegen Fleisch und Blut! – Dieser Kampf ist nicht mit menschlicher Weisheit und Humanismus zu besiegen.
Lieber Gruß zu Ihnen Martin
@Untertan
Waren Sie es nicht,der erst kürzlich verlauten ließ: die Bibel versteht man nur,wenn der Geist Gottes in einem wirkt? Wozu dann Katz und Wigglesworth? Dann sind Sie auch nicht besser als die Leute,die Sie immer verurteilen. Nova-Festival und so. Sie laufen den falschen Propheten hinterher!!!! Aber anderen gute Ratschläge geben und Bibelverse um die Ohren hauen. Nur Sie wissen was richtige Lektüre ist,ja? Na,vielen Dank.
@Untertan
Das ist keine Antwort auf meine obige Behauptung und Fragestellung:
„Ich lese nirgends in der Bibel, dass es eine solche „Gemeinde“, die allein (!) in der Lage wäre …, dieses zu tun, geben wird.“
„Was machen Sie denn, falls die „Gemeinde“ von der Erde weggenommen wird? Spätestens dann fällt dieses ganze Konstrukt zusammen.“
Und mit Katz braucht mir keiner kommen. Ich habe das Buch. Es heisst vorne: „Ein gewagter Denkanstoß“.
Also lösen Sie sich besser. Schalten Sie bitte Ihren eigenen Verstand ein und ziehen Sie bitte die Bibel ungefiltert heran.
Wir haben hier immer wieder „Judenhasser“ und „Israelhasser“. Lassen wir das so nicht unbeantwortet stehen.
Diese Menschen werden ohne Änderung verloren gehen.
Lieber Gruß Lothar
@Lothar, ja ein gewagter Denkanstoß, sehr mutig und biblisch albsolut korrekt. Lieber Gruß zu Ihnen Martin
Hier muss ich sagen, teilen Moslems und Juden womöglich das gleiche Schicksal. Moslems welche nichts mit Islamisten oder mit dem Terror am Hut haben, werden dennoch schlecht geredet oder als solche betitelt. Aber auch Juden, welche kein Genozid befürworten oder rechtsradikal zionistisch sind werden als solche bewertet. Woran mag das wohl liegen?
Das,Blub, hat mit unserem werten Christentum zu tun welches sich seit der Trennung vom Judentum als einzig wahrer Glaube darstellt, darunter leidet auch der Islam, man sieht es an der pauschalen pauschalen Diskriminierung aller Andersgläubigen. Kennen Sie den Untertan? Der passt als Eiferer genau in dieses Schema. Sogar meine Glaubensgemeinschaft ist nicht frei davon, obwohl wir nicht missionieren ,die Haredim neigen stark zur Diskriminierung anderer Religionen und Glaubensrichtungen und sind mitunter sogar aggressiv bis militant, selbst gegen die anderen Strömungen des Judentums.
Glauben Sie etwa, das schändliche Siedlerunwesen im WJL ist nur einfache Landräuberei aufgrund historischer Ansprüche?
Neeee, die meisten Vorfälle dort gehen auf das Konto dieser Pajesträger, welche den Wehrdienst verweigern und doch auf Palästinenser schießen. Bevor Sie das nächste Mal über uns herfallen, differenzieren Sie ein bisschen. Wir sind nicht die bösen Jungs werden aber dazu gemacht, wir müssen seit Jahrtausenden mit dieser Scheisse leben.
Dieses Mal gibt es , weil kein sonst allgegenwärtiger Vorwurf in Ihrem Post auftaucht von mir ein………SHALOM
Klaus @ In einigen Vororten von Paris kann man die „Religion des Friedens und der Toleranz “ live bewundern. Juden UND Christen werden dort diskriminiert. Synagogen werden rund um die Uhr bewacht, sonntäglicher Kirchgang wird zum Spiessrutenlaufen. Aber es sind natürlich die armen Moslems, die diskriminiert werden. Der Islam leidet unter dem Christentum ? Geht’s noch ? Überall da, wo der Islam mehrheitlich ist, herrscht Toleranz ? Der einst blühende Libanon ist ein abschreckendes Beispiel.
Vorsicht, Antonia,denken Sie bitte auch mal an die Kreuzzüge und die Reconquista.
SHALOM
Klaus @ Das musste ja kommen ! Wie, glauben Sie, haben die Moslems die Staaten erobert, die sie heute beherrschen ? Durch sanfte überredung ? Die jüdischen Stämme in Mekka und Medina haben sich selbst ausgerottet ? Ausserdem, wenn Sie gestatten, rede ich von HEUTE . Grade habe ich gelesen, dass sich moslemische Gruppen donnerstags und freitags ganze Strassenzüge im Frankfurter Stadtteil Rödelheim aneignen. Da bin ich aufgewachsen, das war eine ruhige Arbeitergegend ! Ich habe die Nase gestrichen voll von dem Opfergetue der Moslems. Quasi zu behaupten, wie Blub das andeutet, dass die Moslems heute so behandelt werden wie die Juden in Pogromen und während der Shoah ist schlicht eine unverschämte Geschichtsfälschung. Ich lade Sie herzlich zu einem Spaziergang durch Aubervilliers, Gennevilliers, Ivry-sur-Seine, Courbevoie oder anderen interessanten Orten ein, in die keine der Paris-Touristen kommen. Mein Mann war etliche Wochen in einem Krankenhaus in Ivry-sur-Seine. Wenn man dort aus der Métro steigt ist man auf einem anderen Planeten. Das erste, was man sieht, ist die Pali-Fahne. Für „wehret den Anfängen“ ist es zumindest da schon zu spät. Jüdische Einwohner, aber auch Vietnamesen/Kambodschaner und christliche (eh ja) Afrikaner verlassen den Ort , natürlich gaaaanz freiwillig. Aber kritisieren Sie weiter das Christentum, kostet ja nix.
Noch etwas, die Frage ist nicht, wie die Islamisten sich uns gegenüber verhalten, sondern eher wie kann ich die Islamisten von den toleranten Moslems unterscheiden und trennen ohne sie gleich alle durch den Kot auf den Straßen zu schleifen.
Genau das bewirkt nämlich die Pauschalisierung, und dem verweigere ich mich, dann wär ich auch nicht besser als die Dummköpfe die sich dessen befleißigen.
SHALOM
Vorsicht!
Stets daran denken: Das Judentum kam in Frieden, Gastfreundschaft, Nächstenliebe und mit höchstem Respekt vor dem Allmächtigen.
Die Kreuzzüge kamen 400 Jahre zu spät für viele unschuldige Opfer der gewaltsamen Islamisierung. Durch die Kreuzzüge konnten Christen die heiligen Stätten in Jerusalem wieder besuchen.
Das Christentum und der Islam haben sich – im Gegensatz zum Judentum – mit dem Frevel der Verfolgung und Ermordung von Andersgläubigen schuldig gemacht.
Wo das Christentum die Reconquista beendete, da sind fanatisierte Gelehrte, Imame, Koranlehrer, Prediger und jihadistische Anhänger im 7. Jahrhundert hängen geblieben und rufen zu Verfolgung und Mord von Andersgläubigen auf und/oder ermorden bis in diesen Moment unschuldige Menschen.
Interessantes Thema.
Was das „Christentum“ angeht, wird manchmal gesagt, es hätte seine bittere Lernkurve (oder Rückbesinnung) weitgehend hinter sich, was im „Islam“ nicht hinreichend der Fall zu sein scheint (gibt durchaus moderate Kräfte in D).
Was rein die Quellen und Autoren angeht, könnte es ernüchternd werden.
Wer hatte damals was gesagt (z. Bsp. zum Thema Gewaltlosigkeit), und was genau waren deren Ziele. Wie sah es mit „Toleranz“ (sowie Nächsten- und Feindesliebe) aus gegenüber „Feinden“, nur um ein paar Punkte zu nennen.
Ja, und Juden und Christen stehen heute der Gewalt oft gemeinsam gegenüber.
@Antonia
Ist bei uns in Berlin nicht anders. Im Wedding,in Kreuzberg,Neukölln, Schöneberg. Neuerdings auch in Tegel. Bei uns in der Residenzstr. fährt die U8. Wird auch Orient-Express genannt. Warum wohl? Also bitte nicht ärgern. Ich wünsche dir und deinem Mann ein zauberhaftes Wochenende!☀️☀️🦋⚘️🌻😘😘
Manu
@Klaus
Seit wann bestärkst du Blubs Kommentare? Also, dass der Islam unter dem Christentum leidet, ist lächerlich Klaus. Es ist genau umgekehrt. Lies mal in Open doors. Und wir hier in DE werden vom Islam doch geradezu überrollt. Und weshalb führen Israel und USA den Krieg im Iran nochmal? Um die Atombomben abzuwenden und die Scharia hochleben zu lassen? Moslems und Juden in einem Atemzug zu nennen, wie Blub das tut, ist eine Gleichstellung, gegen die ich mich wehre und gebe @Antonia Recht. Die Toleranz, die gerade allabendlich über den TVs flimmert, in der Christen zusammen mit Moslems das Fastenbrechen begehen, würde ich mir gegenüber Juden wünschen. Sie tun es, um den Islam zu Deutschland gehören zu lassen. Diese Gleichstellung werden wir vielleicht nochmal bereuen.
@Blub
Ich zitiere:
„Aber auch Juden, welche kein Genozid befürworten …“
Sie meinen den versuchten (!) Genozid am 7.10.23 durch Hamas an den Juden (?).
Ich wüßte nicht, dass irgend ein Jude diesen befürwort hat.
Ansonsten, Äpfel mit Birnen verglichen.
Und aktuell würde auch ich eher sagen:
Juden und Christen teilen das gleiche Schicksal, zumindest in Teilen und in der Härte je nach Land. Schauen Sie mal auf Open Doors.
@Blub
So ganz lassen sich die beiden Gruppen, Moslems und Juden nicht vergleichen. Im Koran taucht das Wort „Liebe“ niemals auf, in der Thora viele Male. Im Koran sollen Menschen anderen Glaubens unterdrückt werden, in der Thora sollen sie geschützt werden. Antisemitismus gibt es schon seit mindestens 2500 Jahren (Persien/Haman/Purim), Islamophobie erst seit Kurzem. Medien äußern sich tendenziell islamophil, aber auch tendenziell Israel-feindlich.
Wenn mir ein muslimisches Paar begegnet, bei der die Frau tief verschleiert ist und der Mann „normal“ aussieht, beschleicht mich ein unangenehmes Gefühl, so wie vor etlichen Jahren, wenn ich Glatzköpfe mit Springerstiefeln gesehen habe. Bei Menschen mit Davidstern denke ich _nicht_ sofort an Genozid.
Ich habe viele muslimische Freunde, manche halten sich streng an den Koran, andere weniger. Wesentlich ist, dass selbst alle diese Moslems den letzten Satz im Artikel: „Gleichzeitig wird gesagt: „Der Islam ist für Frieden und gegen Gewalt.““ _nicht_ bestätigen.
Aus der Vergangenheit haben diese Menschen gar nichts gelernt. Diese Menschen sollen mir doch einmal mitteilen, was ihnen getan wurde, dass sie die Juden derart verfolgen, bedrohen und vernichten wollen. Ich bin mir sicher, dass diese Menschen das noch nicht einmal können.
In diesen Ländern möchte ich gar keinen Urlaub machen, weil ich diese Menschen nicht unterstützen möchte. Ich würde mich mit schuldig fühlen.
Der Bericht ist sehr lehrreich. Ich bin sehr traurig und kann mich noch weniger mit der EU identifizieren. Innerhalb der EU gibt es Staaten wie Irland, mit denen ich NICHTS zu tun haben möchte. In Spanien hoffe ich immer auf einen Regierungswechsel, Sanchez ist ja nicht ganz Spanien, aber Irland ist gespenstig.
Dabei wundert mich schon, dass viele Katholiken in Irland sich am Polnischen Papst Johannes Paul der Zweiten nicht orientiert haben: Denn der Polnische Papst hatte die Versöhnung mit dem Judentum vorangetrieben, und wenn ich sonst die Unfehlbarkeit des Papstes ablehne: Hier wäre es doch gut, wenn alle Katholiken so wären wie der Polnische Papst. Aber: Die Welt ist ja nicht mehr so wie 2005, als der Papst diese Welt verließ. Die Frage ist, wie werden heute die Irländer erzogen: Die Bibel müsste jedem Christen / jeder Christin aufzeigen, dass es einen neuen Staat Israel gibt, und das muss in der ganzen Welt verkündet werden. Diese Welt ist wieder rückwärts gewandt. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass die Christenheit sich dem Judentum zuwendet, aber dem ist nicht so. Ganz anders die USA, dort haben sich die Israel-freundlichen Kräfte durchgesetzt GEGEN die Mullahs. Es wird eine Israel-freundliche Welt geben, aber ob Irland dort hinkommt, wage ich zu bezweifeln. Und in Deutschland regiert der Israel-feindliche Mainstream.
Liebe Antonia, das letzte was ich möchte, ist Streit zwischen uns, auch dem verweigere ich mich.
Ich werde aber auch nicht ins Lager der radikalen Moslemhasser abgleiten,weil ich dann nicht besser bin als die Antisemiten.
Daß der radikalisierte Islam sich so geriert, liegt doch nur daran, weil so viele naive Politiker weltweit das zugelassen haben, alles im Namen der früher auch für mich geltenden humanistisch-christlichen Werte.
Was glauben Sie denn,wofür die zigtausenden von Demonstranten im Iran gestorben sind ?
Für den Islam ? Nein, für die Freiheit sind sie gestorben, für die Rückkehr zu Toleranz und
Frieden. Das ist etwas sehr heldenhaftes.
Warum beschwören so viele gläubige Moslems ausgerechnet Christen und Juden, sie von der Pest jener zu befreien, welche sich islamischer als Mohammed geben?
Wenn das hinhaut, wenn die Moslems des Iran durch diese Schlacht ihre Freiheit zurück erlangen, mag sich daraus ein Dominoeffekt ergeben, der darauf hinausläuft ,sich überall auf der Welt vom Islamismus abzuwenden .
Das dürfte enorme Auswirkungen auf die derzeitige Situation in Europa haben, keine okkupierten Stadtteile mehr, keine religiös motivierten Straftaten mehr.
Das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, aber es ist eine Chance, die wahrgenommen werden sollte. Ich bin den ganzen ewigen Hass der Religionen auf einander so was von satt.
Diese Einstellung wünsche ich auch den Angehörigen aller anderen Glaubensrichtungen.
Das mag ein Traum sein, aber ich bin mit Sicherheit nicht der einzige mit diesem Traum .Deshalb differenziere ich, deshalb verweigere ich mich dem Hass.
SHALOM
Klaus @ Mir indirekt einen radikalen Hass auf alle Moslems zu unterstellen und mich quasi auf die gleiche Stufe wie Antisemiten zu stellen, ist ungeheuerlich. Auf dieser Ebene diskutiere ich nicht mit Ihnen. Ich empfehle abschliessend die Lektüre von Schriften der britisch-ägyptischen Forscherin Bat Ye’or oder der französischen Islam-Wissenschaftlerin Florence Bergeaud-Blackler .
Vielleicht lassen sich die Wogen etwas glätten. Klaus wird es nicht böse gemeint haben. Der Frust ist aber auch verständlich, da wir zuviel politischen Islam sehen (Gewalt, Ansprüche auf Macht, alleinige Deutungshoheit usw.).
Der plumpe und geschickt getarnte Versuch von Blub (der auch noch von Gott geliebt sein dürfte), Israel doch wieder des Genozid zu beschuldigen, dürfte zumindest erkannt worden sein.
Es gibt gerade auch gegenüber muslimischen Frauen Gewalt unter Unterdrückung, ausgehend auch von der eigenen Familie. Solche Frauen berichteten des öfteren auf Bibel-TV, wie sie in ihrer Verzweiflung nach Gott schrien und Ihnen Jesus dann in besonderer Weise begegnet sein soll.
Die Quellen spielen also eine wesentliche Rolle.
Zitat: „…von der Pest jener zu befreien, welche sich islamischer als Mohammed geben“ Zitat Ende
Was für ein blauäugiger Irrweg, zu übersehen, dass Jihad-Mörder sich auf das zweifelhafte „Vorbild“ berufen und sich damit als „die wahren“ Gläubigen durchsetzen.
Hardliner im Islam – ob Gelehrte, Prediger, Koranlehrer oder aktive Terroristen – werden stets mit ihrer mörderisch-islamistischen Ideologie gegenüber gemäßigten Moslems dominieren, wegen dem Abrogations-Prinzip, welches im Koran (der als unveränderbar gilt) festgemeißelt steht.
Der Koran besteht aus einem friedlich gehaltenen Teil mit Suren, die der Islamerfinder in Mekka erhielt.
Und dem Teil mit kriegerischen, feindseligen Versen aus der Zeit in Medina.
Die alten, friedlichen Suren sind im Koran mit den Kriegsversen chronologisch durcheinander aufgeführt, weil alles der Länge nach angeordnet wurde.
Wo immer im Buch Widersprüche auftreten, soll laut Koran der später angekommene Vers Gültigkeit behalten. Somit gelten im Zweifel stets die friedlichen Suren aus Mekka als abrogiert / aufgehoben. Suren 16,101 und 2,106
@Gisele
Herzlichen Dank für diese Erläuterungen! – Für mich unwissende Person ist der letzte Abschnitt Ihres Kommentars besonders wichtig:
„Wo immer im Buch Widersprüche auftreten, soll laut Koran der später angekommene Vers Gültigkeit behalten. Somit gelten im Zweifel stets die friedlichen Suren aus Mekka als abrogiert / aufgehoben. Suren 16,101 und 2,106“
Trotz der ganzen Aufregung hier, möchte ich hier meine Meinung äußern, ohne jemanden zu verurteilen oder mich an einer Seite zu stellen; ich möchte einfach meine persönliche Erfahrung teilen.
Ich habe einmal hier erwähnt, dass ich Lehrer an einer Berufsschule bin und 28 Schüler unterrichte. Mehr als die Hälfte von ihnen hat einen Migrationshintergrund, und zehn meiner Schüler sind Muslime. Das ist für mich kein Problem, da ich noch nie Schwierigkeiten im Zusammenleben und -arbeiten mit Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und ethnischer Herkunft hatte.
Ja, ich stimme Antonia zu, dass es viele Muslime gibt, die Angehörige anderer Religionen belästigen. Wie Klaus jedoch beschreibt, ist es entscheidend, zwischen moderatem und radikalem Islam zu unterscheiden.
Die Muslime, zu denen ich ein gutes Verhältnis pflege, oder die zehn muslimischen Schüler an meiner Schule, befürworten ein Leben als Muslim in säkularen oder nicht-muslimischen Gesellschaften. Sie tolerieren Pluralismus, Demokratie und die Trennung von Kirche und Staat.
Die von Antonia erwähnten Muslime sind Salafisten, die bereit sind, Gewalt und Terror als Mittel zur Erreichung ihrer politischen Ziele einzusetzen und die freie und demokratische Ordnung ablehnen. Ihr Ziel ist die Errichtung eines Gottesstaates oder die Einführung der Scharia als alleiniges Rechtssystem.
Wird diese Unterscheidung nicht getroffen, werden Millionen von Muslimen fälschlicherweise für die Taten extremistischer Minderheiten verantwortlich gemacht. Dies führt zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Islamophobie.
Gideon, ganz meine Rede, ich akzeptiere Gegendarstellung in vernünftigem Rahmen, aber keinerlei Unterstellung. Meine Kritik betrifft die allgemeine Richtung, weder implizit noch explizit bestimmte Personen, welche sich auf meinen Bahnen bewegen. Wer immer sich davon angegriffen fühlt, möge seine eigene Position mal kritisch überprüfen.
Wer immer mir vorwirft,wie ich als Jude mich so äußern könne dem sage ich nur, daß es mein Recht ist,……weil ich Jude bin.
SHALOM
Weitaus mehr als die erwähnten „zehn moslemischen Schüler befürworten ein Leben als Moslem in säkularen oder nicht-muslimischen Gesellschaften“.
Die zu mehreren Hunderttausend bis Millionen demonstrierenden Iraner in der Diaspora sowie im Iran wollen genau dieses Leben.
Polizisten und Ordnungskräfte in der westlichen Welt erhalten von iranischen Demonstranten herzlichen Dank und Blumen.
Ganz im Gegensatz zu den Krawall-Demos wegen Gaza, wo ein Polizist in die Menge gezogen und lebensgefährlich verletzt wurde, wo Drohungen und Gewalt gegen Polizei und friedliche Gegendemonstranten Alltag sind.
Karoline Preisler wäre ohne Polizeischutz als Gegendemonstrantin in Lebensgefahr.
Die Gefahr, dass Millionen von Moslems unter mangelhafter Differenzierung leiden würden, halte ich für weit hergeholt und genauso verfehlt wie den Kampfbegriff „Islamophobie“.
Eine Phobie ist unbegründete Angst. Der sharia-Jihadismus mit unzähligen verstümmelten, ermordeten und traumatisierten Opfern ist real. Eher kann von „Islamistische Traumatisierung“ die Rede sein!
Das ist falsch Gisele. Wenn Millionen von Menschen allein aufgrund ihres Glaubens unter Generalverdacht gestellt werden, führt das zu Ausgrenzung und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Darüber hinaus führt die fehlende Unterscheidung zwischen Religion, Gläubigen und Extremisten zu pauschalen Verurteilungen. Daher ist eine differenzierte Diskussion unerlässlich, sowohl um berechtigte Kritik zu äußern als auch um Minderheiten vor rassistischer Hetze zu schützen.
„Wenn Millionen ….“
Wer soll denn bitte konkret „Ausgrenzung herbeiführen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden“ ? Welcher Generalverdacht?
Kritik am Islam muss möglich sein, ohne für sachliche, berechtigte Kritik mit dem sinnlosen Kampfbegriff „Islamophobie“ bedacht zu werden.
Ängste vor islamistischen Terror beruhen auf Realität und Tatsachen. Insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 mit unfassbaren Gräuel.
Insofern ist der Begriff islamofaschistische-Traumatisierung eher zutreffend als Phobie.
Konkret habe ich hier von niemanden gelesen, dass „Millionen von Menschen allein aufgrund ihres Glaubens unter Generalverdacht gestellt“ würden.
Die Realität sieht freilich so aus, wie von mir in aller Differenziertheit beschrieben.
Das gravierend unterschiedliche Verhalten der genannten Demonstranten-Gruppen (Iraner – Gaza-Demonstranten) ist für jeden sichtbar und erkennbar.
Der Unterschied spricht für sich und wohl kaum für die Gaza-Demos.
Laut Berichten von CLAIM (Allianz gegen Islamophobie) werden verschiedene Akteure und gesellschaftliche Entwicklungen für die Ausgrenzung von Muslimen und die Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts verantwortlich gemacht:
Dazu gehören die AfD, Teile der Mehrheitsgesellschaft, institutionelle Akteure (Medien und Politik) sowie digitale Netzwerke.
Die Sicherheitsbehörden verzeichnen in letzter Zeit einen massiven Anstieg (über 140 %) von islamfeindlichen Straftaten und Angriffen auf Moscheen, die das Sicherheitsgefühl und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt unmittelbar untergraben.
Und ja Kritik an dem Islam muss möglich sein wie es bei jeder anderen Religionen der Fall ist, in Deutschland ist dies durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit (Artikel 5 des Grundgesetzes) und die Wissenschaftsfreiheit geschützt.
Es ist aber entscheidend, zwischen sachlicher Kritik am Islam (z. B. Debatten über die Scharia oder das Frauenbild) und der pauschalen Herabwürdigung oder Verleumdung von Muslimen (islamfeindlicher Rassismus) zu unterscheiden.
Noch etwas: Anstatt ständig gegen Muslime zu hetzen ist es wichtig, selbstkritisch zu sein und die Gründe dafür zu finden, warum all diese Menschen hier sind. Die Antworten lauten: Krieg, Armut, Hungersnot und, ganz wichtig, Kolonialismus.
Liebe Antonia, die Tatsache dass Frankreich die größte muslimische Bevölkerung in ganz Europa hat, hat nichts damit zu tun, dass alle Muslime Frankreich islamisieren wollen, sondern vielmehr damit, dass viele der heutigen Länder Nord- und Westafrikas über 100 Jahre lang unter französischer Besatzung standen. Dies führte dazu, dass Frankreich in der Nachkriegszeit massenhaft Arbeitskräfte aus seinen ehemaligen Kolonien anwarb, um den Wiederaufbau und das Wirtschaftswachstum voranzutreiben.
@Gideon Lahav und Lothar
Ich habe damit gerechnet, daß ich mit meinen Ausführungen Gegenwind ernten würde, aber was mir da entgegengeschlagen ist, finde ich irritierend bis erschreckend. Sind sich die Freunde Israels und die Antisemiten inzwischen so nahe gekommen in Sachen Intoleranz gegenüber unterschiedlichen Ansichten oder Abweichlern, daß es nur noch heißt, und bist du nicht bedingungslos auf unserer Seite, so bist du gegen uns? Ich werde hier nicht auf Einzelheiten eingehen oder Argumente zerpflücken, das ist müßig. Ich stelle nur ein für
allemal klar, daß ich mich von niemandem auf eine wie auch immer geartete Meinungsschiene
festschweißen lasse. Ich werde nicht zu allem bedingungslos Ja und Amen sagen, was Juden tun oder nicht tun, nur weil ich im Judentum zuhause bin .
Wem nicht passt, daß ich auch zu kontroversen Auffassungen neige, die nicht dem allgemeinen
Pro-Israel-Konsenz entsprechen ,der oder die verweigere mir halt die Diskussion, ich kann damit leben.
SHALOM
Klaus, ich möchte nur Streit vermeiden, und falls es doch zu einer solchen Situation kommt, versuche ich zu vermitteln und einen Kompromiss für beide Seiten zu finden. In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit, und jeder darf seine Gefühle äußern, solange dies objektiv und differenziert geschieht. Mir ist bewusst, dass viele hier nicht immer meine Meinung teilen, und das ist auch in Ordnung. Trotzdem achte ich stets darauf, dass ich sowohl mit dir als auch mit allen anderen hier fair und sachlich kommentiere.
@Gideon und Klaus
Ja, es wurde etwas rauh. Ich möchte dann auch lieber, dass wir uns auf das Gemeinsame besinnen und uns gegenseitig Respekt entgegenbringen.
Auslöser war hier aber der Kommentar von Blub:
„Aber auch Juden, welche kein Genozid befürworten oder rechtsradikal zionistisch sind werden als solche bewertet.“
Diese unzulässige Gleichsetzung hätte von uns viel heftiger kritisiert werden müssen. Meinen Kommentar dazu habt ihr gelesen.
Habt ihr außerdem nicht gemerkt, dass er damit versteckt einen Genozid angedeutet hat?
Denn wenn es laut seiner Aussage ja wohl Juden geben muss, die keinen Genozid befürworten, dann muss es auch welche geben, die ihn befürworten. Er hat also einen Genozid vorausgesetzt, was auch ganz der bisher bekannten Gehässigkeit entspricht.
Das hätte man merken müssen. Lasst uns also bei seiner verborgenen Grammatik genau hinschauen. Dahinter steckt Absicht. Und Blub kann ich nur nochmal bitten, seinen Weg zu überdenken. Das Heil der Welt liegt nicht in politischen Extremen.
Gott wird eines Tages über jedes Wort richten, dass aus unserem Munde gekommen ist.
Nach Gideons Antwort in der er CLAIM als Begründung nimmt, möge sich jeder selbst informieren.
Die CLAIM-Allianz hat sich 2025 aufgelöst und nennt sich jetzt CLAIM gGmbH.
Fragen, wie in der Drucksache 18/663, Wahlperiode 18, Kleine Anfrage 361 des Landtags Nordrhein-Westfalen von Enxhi Seli-Zacharias formuliert, geben sehr zu denken.
In Frage standen:
a) Verbindungen des CLAIM-Mitglieds Muslimische Jugend in Deutschland (MJD) zur Muslimbruderschaft. Der MJD gilt als Jugendorganisation der Islamischen Gemeinschaft Deutschland (IGD). Die IGD nennt sich nach 3. Namensänderung in 2018 Deutsche Muslimische Gemeinschaft (DMG)
b) Ein ehemaliges Milli Görüs (IGMG) Mitglied im Expertenrat des CLAIM
c) Inssan e. V.
d) Zitat aus der Drucksache: „Des Weiteren besteht eine Verbindung zwischen CLAIM und dem „Collectif Contre l’Islamophobie en Belgique“ (CCIB). Hierbei soll es sich um einen Ableger von CCIF handeln, das in Frankreich durch Selbstauflösung einem Verbot zuvorkam.15 Angeblich würden enge Beziehungen zur Muslimbruderschaft sowie Terrorverdacht bestehen.16 “ Zitat Ende
Bezeichnend, wenn schnell umfirmiert oder Namen geändert werden, wo klar verfassungsfeindliche Zugehörigkeiten bekannt werden.
Unredliche Kampfbegriffe wie „Islamophobie“ und „antimuslimischer Rassismus“ dienen der Kriminalisierung und Tabuisierung von berechtigter Kritik.
Daher lehne ich solche aggressiv-herabwürdigende Begriffe ab!
Wer damit hantiert, versteigt sich offenbar mangels sachlicher Argumente auf persönlichen Angriff.
Gisele, Statistiken belegen regelmäßige verbale und physische Angriffe auf Muslime sowie Diskriminierung auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Diese Begriffe dienen dazu, diese strukturellen Probleme zu benennen und zu bekämpfen.
Um das Dilemma zwischen notwendiger Religionskritik und dem Schutz vor Diskriminierung zu lösen, ist es wichtig, präzisere Begriffe wie Islamophobie zu verwenden. Dieser Begriff fokussiert auf Feindseligkeit gegenüber Menschen und lässt gleichzeitig Raum für objektive Kritik am Islam.
Zur Behauptung – „ständig gegen Muslime zu hetzen“ – fehlen Beleg und Begründung.
Wer, was, wann hetzt ständig?
Dann die Behauptung sinngemäß – „es seien Millionen Moslems von Ausgrenzung, Generalverdacht oder ähnlichem gefährdet“ ??
Sind Millionen Moslems in Bedrängnis? Dazu ein Beispiel: Im Iran offensichtlich.
Von wem oder durch wem? Vom Terror-Regime der mörderischen Mullahs und IRGC.
Jihadistische sharia-Fanatiker – ob Sunniten oder Shiiten – bedrohen, verfolgen und ermorden sowohl Moslems, als auch Juden, als auch Christen sowie jeden Andersgläubigen oder Atheisten wo immer auf Erden diese Wahnsinnigen wüten. Seit 1.400 Jahren.
Der Krieg im Iran gegen die Bevölkerung begann 1979. Ein jihadistisches sharia-Regime wird niemals auf friedlichen, demokratischen Wegen weichen.
Die Menschen, welche Zustände rund um den radikalen, islamofaschistischen Islam kritisieren, sind weder Bedrohung für gesellschaftlichen Zusammenhalt noch für den inneren Frieden!
Sie sind den ideologisierten, radikalen und fanatischen Moslems ein schmerzhafter Dorn im Auge und der bohrende Stachel im Fleisch.
Gideon Lahav @ Die Geschichte des französischen Kolonialismus ist mir bekannt. Ich lebe seit über 40 Jahren hier, das bekommt man schon etwas mit. Die Familie meines Mannes, jüdische Tunesier, sind, wie soviele andere Sephardim vertrieben worden, sie mussten alles zurücklassen, ähnlch wie die „Pieds noirs“. Die Juden aus Tunesien, Marokka und Algerien, um nur sie zu nennen, haben sich ein neues Leben aufgebaut. Der Rest der Welt jammert über die armen Palästinenser; kaum jemand kennt das Schicksal der sephardischen Juden. Und zum wirklich letzten mal : ich habe nie behauptet, dass alle Moslems eine Gefahr sind. Ich habe noch nie jemanden nach seiner Herkunft, Religion, sozialen Stellung oder Hautfarbe beurteilt. ABER seriöse Umfragen in Frankreich zeigen, dass eine Mehrheit der jungen Moslems das Land , idem sie leben zutiefst verachtet und der Ansicht sind, dass der Koran über der französischen Verfassung steht. Wohlgemerkt : die junge Generation, nicht die, die den Kolonialismus noch erlebt haben. Das sind Fakten.
Alles gut, Antonia. Ich wollte damit keinesfalls andeuten, dass du alle Muslime als Bedrohung siehst 😉. Und ich kenne das Schicksal der sephardischen Juden sehr gut; meine Frau ist selbst Sephardin, sie ist zwar in Israel geboren, aber ihre Eltern stammen aus Marokko. Im späten 15. Jahrhundert wurden viele Juden der Iberischen Halbinsel entweder zwangskonvertiert, ermordet oder in andere Länder, vor allem nach Nordafrika, vertrieben.
Auf unserer letzten Reise nach Marokko besuchten wir berühmte Synagogen wie die Bet-El in Casablanca und die Slat-al-Azama-Synagoge in Marrakesch, die im 15. Jahrhundert von aus Spanien vertriebenen Juden gegründet wurde.
Schließlich bewahrt Marokko aktiv sein jüdisches Erbe, restauriert alte Synagogen und betreibt das einzige jüdische Museum in der arabischen Welt.
@Gideon Lahav,
Wieder behaupten Sie sehr weit hergeholt es gäbe ein „Dilemma zwischen notwendiger Religionskritik und dem Schutz vor Diskriminierung“
Warum gibt es dieses „Dilemma“ weder für Christen, noch für Juden oder Hindus, dass Religionskritik einer „Diskriminierung“ gleich käme?
Ängste vor dem mörderischen sharia-jihadismus sind begründet, real und sind keine Phobien.
Wer den Kampfbegriff der Mullahs verwendet, der beabsichtigt berechtigte Kritik zu tilgen.
Es ist unbestritten, dass der Islam – wie jede andere Weltanschauung oder Religion – Gegenstand kritischer Debatten sein muss, insbesondere in Bezug auf Menschenrechte, Frauenrechte oder das Verhältnis von Staat und Religion. Das Dilemma entsteht, wenn Kritik nicht inhaltlich geführt wird, sondern pauschal gegen Muslime als Gruppe gerichtet ist, was zu Diskriminierung führt.
Studien zeigen, dass Islamkritik häufig als Deckmantel für rassistische Einstellungen dient. Musliminnen, insbesondere solche, die ein Kopftuch tragen, erleben häufiger Diskriminierung. Die Grenze wird dort überschritten, wo Kritik in Verallgemeinerungen, Hassrede oder die Dehumanisierung von Menschen mündet.
@Gideon
Hat das hier irgendjemand getan? Worauf wollen Sie eigentlich hinaus? Außerdem wird von einigen Islam- Wissenschaftlern das Kopftuch als politisches Zeichen und als Zeichen von Unterdrückung gedeutet. Selbst die Politik weiß damit nicht recht umzugehen. Nichtsdestotrotz würde ich deshalb eine Muslimin nicht schräg ansehen. Die kann ja nichts dafür, da so erzogen.
In früheren Gesprächen mit Muslimen verschiedener Herkunft musste ich außerdem feststellen, dass mit denen oft unbelasteter über all diese Themen diskutiert werden kann, speziell auch über Glaubenskritik gegenüber den eigenen Quellen, als ich das im Moment bei Ihnen verspüre. Und es war durchaus möglich, die eigenen christlichen Aspekte mit einzubringen. Ehrlich gesagt würde ich dies heute nur noch nach sorgfältiger Abwegung tun.
Also hören Sie bitte auf, einige von uns hier in irgendeine rechte Ecke zu stellen. Unter Anderem hat dieses generell permanente Einprügeln beim Aufkommen irgendeiner diesgearteten Diskussion die rechten Parteien erst großgemacht.
Und dann wünsche ich mir in diesem Zusammenhang die gleichen Scharen an Menschen, um mal gegen Antisemitismus und Judenhass aufzustehen und auf die Straße zu gehen, auch wenn er aus „linker“ oder „propalästinensischer“ Ecke kommt.
Wo sehen Sie bitte „Kritik, pauschal gegen Moslems als Gruppe“ konkret? So dass Sie sich bemüht sehen, hier mit solchem Eifer dagegen zu halten?
„Islamkritik diene häufig als Deckmantel für rassistische Einstellung“ Das ist eine unbelegte Behauptung sowie eine haltlose Unterstellung. Hat offenbar nur den einen Zweck berechtigte Kritik zu tabuisieren oder zu kriminalisieren.
Außerdem ist Islam keine Rasse, womit „Rassismus“ im Kontext von Islamkritik überhaupt keinen Sinn ergibt.
Ihre Ausführungen machen deutlich, dass Sie sachliche Kritik am Islam irgendwie ungern sehen. Unterstellungen, ohne diese mit konkreten Beispielen zu belegen, sind keine Argumente.
Binsenweisheit, die von niemanden angezweifelt wurde und wird: Religionsfreiheit.
Steht in keiner Weise zur Debatte.
Das ist eine uralte Provokationsmasche: „So zu tun, als ob Binsen in Frage gestellt würden“
Demnach sind also Unterstellungen wie „Islamophobie“ und „Islamfeindlichkeit“ unerlaubte, Zitat: „Schmähkritik, die nicht der sachlichen Auseinandersetzung dient, sondern der bloßen Diffamierung einer Person“ Zitat Ende
Berichte Betroffener von Diskriminierung, sind ernst zu nehmen. Wird dies einseitig, tendenziös für Erschaffung von Feindbildern genutzt, ist solches Tun, gegen den gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt gerichtet
Liebe Antonia, kann es sein daß sich die Franzosen, die ich eigentlich sehr schätze von etwas haben anstecken lassen, was wir hier in Deutschland ,,German Angst“ nennen?
Ist nur eine einfache Frage ?
SHABBAT SHALOM
@Klaus
Jetzt verstehe ich deine Frage an Antonia nicht. Sie hat doch Recht. Ähnlich ist es hier in D auch. Und gerade die jüngere Generation. Nahezu fanatisch. Es werden Nicht Moslems in Schulen angemacht,sie sollen doch bitte schön Ramadan mitmachen. Und Moslems,die es nicht tun( aus welchen Gründen auch immer) werden ausgegrenzt und beschimpft. In Berlin gibt es eine regelrechte „Ramadan-Polizei.“ Auch die jüngere Generation. Die laufen auf der Straße rum und gucken,wer hält sich an Ramadan und wer nicht. Meinst du wirklich,ich verirre mich in diese Straßen und versuche herauszufinden wer Feind und wer Freund ist? Und leider sind das sehr viele. Und ich kenne auch Moslems. Die sind jedoch meinem Alter sehr nahe. Und ein etwas anderer Schlag.
Klaus@Gideon@ Ich habe jetzt wirklich das Gefühl, auf diesem Forum keinen Platz mehr zu haben. Ich brauche meine Energie, um meinem kranken Mann beizustehen.
@Antonia
Bitte bleibe bei uns! Lass dich nicht vergraulen! Ich weiß, dein Mann braucht dich. Und so soll es sein. Aber du würdest mir sehr fehlen. Du hast sooft lustige Begebenheiten zu erzählen. Auch was zum nachdenken! Bitte lass dich nicht anmachen. Ich denke,niemand meint es so wie es gesagt wird. Ich weiß, Worte können mehr Schaden anrichten ,als man denkt. Nur,du bist echt ok. Und bitte,grüße deinen Mann!!!! 🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱
@Antonia
Ich bin gleicher Meinung wie Manu. Bitte bleib bei uns!
Und für die Pflege deines Mannes wünsche ich dir viel Kraft.
Manu, es geht hier nicht darum, ob jemand recht hat, denn du hast mit deinem Hinweis auf Deutschland die Richtigkeit meiner Frage geradezu bestätigt. Meine Warnung ist lediglich gewesen, daß wir uns möglicherweise in die gleiche Falle begeben wie der Feind,
(könnte man sagen),nämlich eine Haltung einzunehmen, die einen Auschliesslichkeitsanspruch verfolgt mit absolutistischem Charakter, das entspricht dem, was Linksgrünwoke sagt.
,, Wenn du nicht ohne wenn und aber unserer Meinung bist und auch ein bisschen davon abweichst, dann bist du ein Nazi.“
Eine solche Einengung meines Horizontes lasse ich nicht zu, ich schaue über den Tellerrand. Aber ich gebe zu, daß Lothar recht hat mit seinem Umkehrschluss zu Blubs Aussage, da hätte ich vorsichtiger sein müssen.
Wie ich schon sagte unterlaufen auch mir manchmal Fehler bei der Bewertung eines Kommentars, es ist halt nobody perfect.
SHABBAT SHALOM
Liebe Antonia, von mir ein herzliches Danke für die Einblicke in die Zustände Frankreichs. 🧡
@Antonia, ich hoffe inständig, mein obiger Post besänftigt dich ein wenig.
Es war keinesfalls ein persönlicher Angriff auf irgendeinen Pro-Foristen, sondern eine Warnung vor einer Radikalisierung unserer Seite.
Sollte ich dich dahingehend in irgendeiner Form verletzt haben, war das nicht meine Absicht, und ich bitte um Entschuldigung.
Doch bitte bleib uns erhalten……
SHALOM
@Klaus
Manchmal sind es Missverständnisse,die dann zum Streit führen. Ich verstehe was Antonia meint. Muslime leiden nicht unter den Christen. Eher andersrum. Warum soll der Weihnachtsmarkt nicht mehr Weihnachtsmarkt heißen? Warum sollen in Kleve( und nicht nur dort) Nichtmuslime Kinder in den Schulen ihre Pausenbrote heimlich essen,oder sich umdrehen,weil Ramadan ist? Wir werden hier unterwandert. Darum geht es. Bei uns in der Residenzstr.,das ist gleich 4 Häuser weiter und auch der Schäfersee bekannt durch die Bücher von Shalicar. Das ist noch Reinickendorf. Er ist im Wedding aufgewachsen. Nicht weit von hier. Aber er war auch hier. Seine Erzählungen sind aus den 90gern. Musst mal heute gucken,was dort los ist. Jeden 2. Tag eine Schießerei. Und wer hat da wohl das sagen?Deswegen bin ich immer in Pankow einkaufen. Also der Islam leidet ganz bestimmt nicht unter uns Christen. Nur wir Christen sollen immer alles tolerieren und akzeptieren. Dazu bin ich nicht bereit. Deswegen bin ich froh,daß mein Sohn erwachsen ist und nicht mehr zur Schule geht. Das ist heute nicht mehr toll in Berlin.
@Klaus
Klaus, das war sehr anständig von Dir.
Alles Gute.
Liebe Manu, so wie ich es von der Bibel kenne ruft die Bibel Christen dazu auf, respektvoll mit anderen umzugehen, Liebe zu praktizieren und einander in Geduld zu ertragen. Dies beinhaltet den Respekt vor der Würde und den persönlichen Überzeugungen anderer Menschen.
Aus christlicher Perspektive bedeutet Toleranz nicht, alles gutzuheißen oder Sünde zu akzeptieren. Sie ist keine Gleichgültigkeit, sondern ein Respektieren der Person, auch wenn man deren Ansichten nicht teilt.
@Gideon Lahav
Und was ist mit dem respektvollen umgehen mit uns? Als Christen? Ich möchte nicht stänkern,aber wenn meine Kette als Kreuz verlacht wird,ich aber die Kopftücher zu akzeptieren habe,wo ist die Respektion mir gegenüber? Ich kenne wirklich viele Muslima. Aber viele nehmen mich als Frau nicht wirklich ernst. Und ich habe keine Lust,mich dem zu unterwerfen. Tut mir leid. Aber so geht es nicht. Das ist nicht böse gemeint. Und ich bin bestimmt nicht Rassistisch. Aber ich habe auch keine Lust alles zu akzeptieren. Ich denke,unsere Welten trennen sich da. Ich bin jeden Tag mit den Leuten in Kontakt. Auf Grund meines Jobs. Da lernt man einiges kennen. Spucken,wenn ich vorbei komme und noch vieles mehr. Ist mir mit Italienern oder Ukrainer/Russen noch nicht passiert. Tut mir leid. Nicht böse sein.
@Gideon,
bitte hören Sie doch auf, uns hier etwas anzulasten. Habe Ihnen weiter oben einen Kommentar geschrieben, wo ich näher darauf eingegangen bin.
Ich sehe nicht, dass hier irgendjemand eine Grenze überschritten hat. Außerdem verhindert der erhobene Zeigefinger eine tiefer gehende Diskussion. Die Botschaft Jesu war unpolitisch, besser gesagt überpolitisch („Mein Reich ist nicht von dieser Welt“). Menschen sollen sich Kraft der Vergebung und des Glaubens verändern, wodurch sich die Welt zum Postiven verändern kann. Alle politisch-religiösen Systeme vermögen das nicht. Es ist falsch, den Muslimen das vorzuenthalten. Aber soweit kamen wir hier erst gar nicht.
Ich habe hier niemanden für einen negativen Vorfall verantwortlich gemacht.
Ich wollte nur darauf hinweisen dass Studien (wie der Motra Monitor) zeigen, dass etwa 43 Prozent der Bevölkerung islamfeindliche Ansichten vertreten. Dies ist nicht nur ein Problem der extremen Rechten, sondern in der gesamten Gesellschaft weit verbreitet.
Frauen, insbesondere Kopftuchträgerinnen, sind besonders häufig Ziel von Angriffen. Auch Kinder und Jugendliche sind zunehmend betroffen.
Einseitige Darstellungen und Unterstellungen – ohne Rede/Gegenrede und Kritik/Selbstkritik – sind sowieso nichts wert.
Solange es kein vergleichbares Monitoring von Christenfeindlichkeit, Homosexuellenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Gewaltbereitschaft bis hin zu Mord oder Ehrlosmord, gepredigt in Moscheen und von Islamisten gibt, besteht eine tendenziös-unterdrückerische Schieflage.
Die bestehende Gesetzeslage ist vollkommen ausreichend, um ungerechtfertigte Übergriffe auf Moslems zu ahnden.
So zu tun, als ob Moslems schutzlos ausgeliefert seien, ist eine hanebüchene Übertreibung. Erst recht mit Blick auf sharia, Faustrecht und statistisch belegter Clankriminalität, Schießereien, Messerstechereien …
Begriffe wie „Islamfeindlich“, „Islamophob“ etc. sind unsachgemäß und sollen Feindbilder erzeugen.
Solche Begriffe sind weder dem inneren Frieden noch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt förderlich.
Zuerst für ihre Aussage Gisele, (Einseitige Darstellungen und Unterstellungen – ohne Rede/Gegenrede und Kritik/Selbstkritik – sind sowieso nichts wert).
Meinungsäußerung grundgesetzlich geschützt, aber Schmähkritik, die nicht der sachlichen Auseinandersetzung dient, sondern der bloßen Diffamierung einer Person, ist nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.
Dann ihre Aussage hier (So zu tun, als ob Moslems schutzlos ausgeliefert seien, ist eine hanebüchene Übertreibung).
Viele Betroffene berichten von Diskriminierung im Alltag, etwa am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere Frauen, die ein Kopftuch tragen.
Laut Studien des DeZIM-Instituts und der Bertelsmann Stiftung erleben über 70 % der Muslime rassistische Diskriminierung im Alltag, etwa bei der Wohnungs- oder Jobsuche.
Ob es einen gefällt oder nicht, das Grundgesetz garantiert die Religionsfreiheit (Art. 4) und den Schutz vor Diskriminierung (Art. 3).
Ich kenne die Studie. Kritik kann schnell auf Feindschaft umgedeutet werden, und dann immer dieses „bis in die Mitte der Gesellschaft“.
Das kann dann ja jeder sein. Gideon, all das trägt zur Spaltung der Gesellschaft bei.
Aber abschließend zurück. Es ging um antisemitische Vorfälle. Und Sie können doch einen Genozidvorwurf durch Blub nicht einfach so durchgehen lassen. Denn solche Kampfbegriffe führen mit zu den israelfeindlichen Ausschreitungen auf unseren Straßen. Nehmen wir das Thema bei anderer Gelegenheit wieder auf.
Leute,jetzt mal zu eurer Erheiterung. Ich hab wohl ein neues Wort erfunden in meinem letzten Post!? Die Respektion!😱🙈🙈🙈🙈😂😂😂🤣🤣🤣
Es sollte natürlich der Respekt heißen. War wohl etwas aufgeregt gestern. Aber gut,wir dürfen alle herzlich lachen. Musste ich auch schon.
Viele Grüße Manu 😁😄😉
Ja, ja liebe Manu. Das war dann wohl die Autokorrektur. Die müssen wir dann wohl auch öfter korrigieren. Funktionierte kürzlich noch besser, zumindest auf meinem Smartphone.
LG Lothar