Türkei präsentiert erste Interkontinentalrakete

Von Israelnetz

Die Türkei baut ihre militärischen Fähigkeiten weiter aus. Am Dienstag stellte das Verteidigungsministerium zum Auftakt der Internationalen Rüstungsmesse in Istanbul (SAHA 2026) die erste Langstreckenrakete des Landes vor. Sie hat nach offiziellen Angaben eine Reichweite von 6.000 Kilometern. Die Rakete gilt laut Fachmagazinen allerdings nicht als fortschrittlich: Sie nutzt etwa Flüssigbrennstoff statt Festbrennstoff; das erhöht die Startzeit und macht die Rakete anfälliger für Angriffe. Die Rüstungsmesse mit mehr als 120 Teilnehmerländern läuft noch bis Samstag. (df)

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4 Kommentare

  1. Was will die Türkei mit der Entwicklung solch einer Waffe ausdrücken? Prestigedenken, seht her, wir können?
    Für den Eigengebrauch wird das Zeug wohl kaum was taugen, um angebliche oder echte Feinde anzugreifen, ist eine solche Reichweite kaum nötig, die liegen alle innerhalb weit kürzerer Distanzen (einschließlich Israel, welches diese Entwicklung wohl mit Argwohn betrachten wird).
    Wozu also diese Waffe, eigentlich nur für den Verkauf, aber an wen?
    SHALOM

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    1. Klaus, schlimmer noch.
      Mit 3000 kg Nutzlast wäre die Rakete genau tauglich, nukleare Sprengköpfe der älteren Generation zu tragen. Konventionelle Präzisionswaffen besitzen einen Bruchteil dieses Gewichts. Dafür macht es also keinen Sinn.
      Erdogan: „Warum sollen wir keine Atomwaffen haben“ und „Atomwaffen entweder für alle oder für keinen.“

      Die Türkei ist trotz Nato Mitgliedschaft unberechenbar (heruntergebrochen vergleichbar mit der SPD-Rolle in der jetzigen Regierung).
      Die Türkei will auf jeden Fall vollkommen souverän agieren. Die Nato weiß auch noch nicht damit umzugehen.

      Dass „wir“ so bekloppt sind, die Waffe zu kaufen (eigene angestrebte Nuklearabschreckung) kann ich mir nicht so recht vorstellen, vielleicht noch als Gegenleistung, die Türkei mit in die EU aufzunehmen. Aber auch hier: Man hat schon Pferde k….. sehen.

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  2. Die Türkei kann sich in ihrer Machtpolitik sowohl auf westliche Verbündete wie Berlin undWashington stützen.. und (begrenzt) auf Putin. Das könnte die, nebenbei antiisraelische, antisemitisch inspirierte Türkei zu einer grösseren Bedrohung als den Iran machen. Stehen ja schon an Israels Nordgrenze..

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