Todesurteil gegen israelische Araberin aufgehoben

Von Israelnetz

Ein Gericht in Abu Dhabi hat am Dienstag ein Todesurteil gegen eine israelische Araberin aufgehoben. Die 43-jährige Fidaa Kiwan ist wegen des Besitzes von Kokain angeklagt. Sie besteht darauf, dass die Drogen nicht ihr gehörten. Im März 2021 wurde die Fotografin kurz nach ihrer Einreise festgenommen. Laut Anklage hatte sie sich vor dem Abflug mit einem Araber getroffen, der ihr Geld für den Verkauf von Drogen anbot. Die Todesstrafe vom April wurde nun in eine Haftstrafe umgewandelt. Kiwans Verteidiger sind zuversichtlich, dass ihre Mandantin bald nach Israel zurückkehren kann. (eh)

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5 Antworten

  1. Eine israelische Araberin.
    Gefängnis wird auch nicht spaßig werden in einem arabischen Land.
    Wie kann man nur so dumm sein, wer nach Dubai fliegt, weiß, dass Drogen heftigst geahndet werden
    und auch Vergewaltigungen. Da wird die Frau bestraft nicht der Täter.

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  2. Maria,
    für dummes Handeln muss man geradestehen… .
    Aber immerhin ist das Todesurteil aus der Welt.
    Ich vermute, dass in ein paar Jahren Abu Dhabi
    einen Extra-Wunsch an Jerusalem hat. Und die
    Dame stillschweigend freigelassen wird.
    Und: Todesurteile, das geht mE gar nicht.
    Eddie

    1
  3. Wenigstens wurde das Todesurteil aufgehoben. Rauschgiftdelikte werden in den meisten Ländern geahndet. Das hat auch seine Gründe.

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  4. Daß das Todesurteil aufgehoben wurde war eine kluge Entscheidung. Daß auf Rauschgiftdelikte Strafen folgen das ist in den meisten Ländern so.

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  5. Manchmal führt politisches Kalkül zu guten Entscheidungen. Alle guten Wünsche für Fidaa Kiwan. Vom Drogenverbot profitieren einzig und allein die Dealer – und Dummheit ist gewöhnlich kein Privileg von Einzelnen, sie kommt uns allen zuweilen dazwischen …

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