Tabgha: Brandstifter muss Reparaturkosten erstatten

Von Israelnetz

Der Brandstifter von der Brotvermehrungskirche, Jinon Elija Reuveni, muss dem Staat Israel umgerechnet knapp 700.000 Euro zurückzahlen. Das teilte das Magistratsgericht Be’er Scheva am Montag mit. Nach dem Brandanschlag auf die Kirche in Tabgha am See Genezareth von 2015 hatte der Staat Reparaturkosten übernommen. Das Geld forderte er nun zurück. Das Urteil bedeutet, dass nicht die Öffentlichkeit für derlei Verbrechen aufkommen muss, sondern die Täter. Bereits 2017 war Reuveni zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Nach Einspruch des Staates wurde diese auf fünfeinhalb Jahre verlängert. (eh)

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9 Kommentare

  1. Der Kirche selbst ist ja Gottseidank nichts passiert, wir durften sie 2018 besuchen. Mir gefallen die Einfachheit der Kirche und die tollen Mosaiken. Das Kloster ist stark beschädigt gewesen. Soweit ich weiß, war es ein jüdischer Extremist, der auch Hassparolen an die Mauern schmierte.
    Ist nur gerecht, dass der Staat das Restaurierungsgeld zurückfordert, zumindest zur Abschreckung.

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  2. Das hat dieser Extremistenshmock auch nicht besser verdient.
    Ein G’tteshaus anzugreifen bedeutet G’tt anzugreifen, allein die Entweihung durch Missbrauch berechtigt dazu, egal ob Synagoge,
    Kirche, Moschee oder sonstigen Tempel.
    Er kann meinetwegen zahlen bis er schwarz wird.
    SHALOM

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  3. Klaus
    In Gaza steht weder eine Kirche, noch eine Mosche.
    Extremistenshmock? Ne ne Selbstverteidigung des Opfers!

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      1. Noch was, Ludovico, bisschen Geographie büffeln täte Ihnen mal ganz gut.
        Seit wann liegt Gaza am See Genezareth?

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    1. @Ludovico
      Sie schreiben da so vor sich hin: „In Gaza steht weder eine Kirche, noch eine Mosche.“
      ———–
      Die beiden nachsichtig-hilfreichen Kommentare von @Klaus haben Sie hoffentlich gelesen? – Was mir noch aufgefallen ist? Sie behaupten da, in der Stadt Gaza stünde keine „Mosche“ mehr, Versteh‘ ich nicht. Meines Wissens ist MOSCHE ein männlicher Vorname (hebräischer Herkunft); die Betonung liegt auf dem kurz auszusprechenden „e“.
      Bitte einprägen!

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  4. Das finde ich gerecht! Nicht alles auf die allgemeine Art verteilen, sondern auf den Übeltäter. Das wird Schule machen, Shalom! Und so einige daran hindern, genau solche Taten zu begehen.

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