AMMAN (inn) – Vergangene Woche haben die Türkei, Syrien und Jordanien eine trilaterale Absichtserklärung über den Ausbau des Verkehrssektors unterzeichnet. Ein weiterer Punkt ist die Stärkung von Handelsbeziehungen.
In gemeinsamen Fachausschüssen und Arbeitsgruppen sollen Verfahren vereinheitlicht und konkrete Projekte entwickelt werden. Im Zentrum der Überlegungen stand die Wiederbelebung der historischen Hedschasbahn. Sie soll künftig die Osttürkei mit dem Golf von Akaba verbinden. Ziel der Bemühungen ist es, den Personen- und Güterverkehr zwischen den drei Ländern zu erleichtern und so den Handel anzukurbeln.
Modernisierung der Infrastruktur
Die Erklärung wurde in der jordanischen Hauptstadt Amman von den Verkehrsministern der drei Länder unterzeichnet. Dort empfing der Jordanier Nidal Katamine (parteilos) seine Amtskollegen aus der Türkei und Syrien, Abdulkadir Uraloğlu (AKP) und Jarub Badr (parteilos).
Nach Angaben der israelischen Zeitung „Jerusalem Post“ vereinbarten die Minister einen Dreijahresplan und legten erste Schritte für eine langfristige Zusammenarbeit fest. So erstelle Syrien derzeit eine vorläufige Karte der Eisenbahnverbindungen zwischen den drei Ländern.
Zudem wollen die Länder die Infrastruktur modernisieren: Unter anderem planen sie, die Abfertigung an den Grenzen zu vereinfachen und digitale Managementsysteme einzuführen. Das sei der Schlüssel, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Laut Uraloğlu verspricht die Etablierung eines „Nord-Süd-Korridors“ in der Region wirtschaftliche Gewinne. Denn so können Exporte gesteigert und neue Märkte erschlossen werden.
Von Istanbul nach Medina
Die Hedschasbahn wurde zu Beginn des letztenvergangenen Jahrhunderts unter dem osmanischen Sultan Abdulhamid II. gebaut. Die 1.750 Kilometer lange Strecke verband die türkische Stadt Istanbul mit Medina im heutigen Saudi-Arabien.
Gegenwärtig sind jedoch nur die vorwiegend in Jordanien liegenden Teilabschnitte in Betrieb. Nach Angaben der Jordanischen Nachrichtenagentur bietet das jordanische Nachfolgeunternehmen der Hedschasbahn aktuell wöchentliche Touristenfahrten entlang der archäologischen Stätten an. Das soll sich künftig ändern.
Im September 2025 gab der türkische Verkehrsminister bekannt, zusammen mit seinen jordanischen und syrischen Kollegen an einem „Masterplan“ für die Wiederbelebung der historischen Bahn zu arbeiten. In einer Pressemitteilung kündigte er zudem an, die Türkei werde dabei helfen, einen fehlenden 30 Kilometer langen Gleisabschnitt in Syrien wiederaufzubauen. (mw)
18 Kommentare
Das sind gute Nachrichten!
@Blub
Wir sind begeistert…
@Wir sind skeptisch…
Warum skeptisch, JK ?
Diese historische Strecke wieder zu eröffnen bedeutet doch nur die Wiederbelebung eines Stückes
Eisenbahngeschichte unter modernen Betriebsbedingungen,abgesehen davon taugt sie nichts für Truppentransporte im Kriegsfall,da in Reichweite israelischer Waffen, abgesehen davon läuft die Strecke nicht über israelisches Gebiet.
SHALOM
Da haben Sie vollkommen Recht. Ich wusste gar nicht, dass von Syrien und Jordanien früher eine Eisenbahnstrecke in die Türkei lief. Es steht halt nicht alles in den Schulbüchern.
Wenn diese Strecke für rein wirtschliche und touristische Zwecke gebaut wird, okay.
Wenn jedoch diese Bahnstrecke auch militärisch genutzt werden könnte, z.B., Truppentransporte, ja dann bin ich sehr skeptisch.
Ich setze immer eine sehr grosses Fragezeichen!!, wenn der möchtegern Kalif (vom Bospuros) und seine Brüder sowie der islamistische Terrorchef , Abu Mohammed al-Jolani, mitbeteiligt sein könnten. Dann bekomme ich immer ‚Bauchschmerzen‘.
Ja, Skepsis ist durchaus angebracht aus berechtigten und realistischen Gründen, wegen Waffenschmuggel, Terrorunterstützung etc.
Der türkische Machthaber liebt es offensichtlich mit dem Handzeichen der terroristischen Muslimbruderschaft in die Kameras zu winken. Sein Innenminister (jetzt Außenminister) zeigte in Hamburg den „Wolfsgruß“ der rechtsextremistischen „Grauen Wölfe“ bzw. „Bozkurtlar“ auf türkisch.
Die Regierungspartei AKP steht im Bündnis mit der MHP. Also mit dem politischen Arm der „Grauen Wölfe“ oder türkisch „Ülcücü-Bewegung“
Die syrische Regierung wird von einem ex-Terroristen geführt.
👍🙏
Inwiefern? Vertreter von türkischer und syrischer Regierung sind als aktive Unterstützer von islamistischen Terror in Erscheinung getreten. Erdogan liebt es mit dem Handzeichen der Terror-Muslimbruderschaft in die Kameras zu winken, sein Innenminister zeigte den „Wolfsgruß“ und hamas-Terroristen erhielten in dere Türkei kostenlose Krankenhausbehandlung.
Der türkische Verkehrsminister gehört der AKP an. Und diese Partei hat als Bündnispartner die MHP. Diese MHP ist der politische Arm der rechtsextremistischen „Grauen Wölfe“, „Bozkurtlar“ bzw. „Ülcücü-Bewegung“.
Als Ziele für die Wieder-Errichtung der Route sind genannt: Handel ankurbeln sowie den Personen- und Güterverkehr zu erleichtern. Frage: Für Waffen und Terror?
Naja,wir Drusen in den Süden wollen gerne sobald wie möglich zu Israel gehören und wollen keine Bahnen die durch unserem Land fahren und Aljolani gehören!
Wieso wollt ihr zu Israel gehören, Wiso nicht ein eigenes Land?
Ist ganz einfach, Zeusody, Sicherheit und faire Behandlung, dazu Religionsfreiheit.
Ist nicht unbedingt die schlechteste Idee.
SHALOM
Ja genau ihr wollt bestimmt die Freiheit wie die Palästinenser im besetzten Palästina . Oder wie sollen wir das verstehen???
Wer ist „wir“ @Muammer? In wessen Namen schreiben Sie? Welches „besetztes Palestina“? Mosab Hassan Yousef, geboren im Westjordanland, ist der Meinung, Zitat, sinngemäß aus dem Gedächtnis:
„Eine Gesellschaft, die verantwortungslos mit ihren eigenen Kindern umgeht, kann keine Verantwortung für einen Staat tragen“ Zitat Ende. Das sehe ich ebenso. Wer seine Kinder für Terrorismus und Hass indoktriniert und dabei das Recht auf Leben missachtet, erweist seine Unfähigkeit, die eigenen Kinder zu erziehen.
Mit dem Vererben von „Flüchtlingsstatus“ wurden Elend und Not vererbbar gemacht und übelste Korruption erlaubt. Die Hilfsgelder für so genannte „Palestinenser“ haben terroristische Anführer zu Milliardären gemacht und den Rest dieser Gesellschaft in bitterer Armut sowie in grausamer Weise zu Anwärtern von „Märtyrer-Rente“.
Das Vererben vom Flüchtlingsstatus muss dringend beendet werden und die Araber aus Ägypten, Jordanien usw. in ihren Herkunftsstaaten wieder eingegliedert werden.
Sollten die betreffenden Länder das Geld nicht lieber in den Wiederaufbau Gazas stecken?
Warum? Damit das die Hamas tragende Volk via Korruption und Diebstahl erneut hochgerüstet wird für den Nächten selbstmörder Angriff auf Israel?
Erst wenn die Araber in Gaza für eine extra Essensration wie die Trümmerfrauen und Männer nach 45 bereit sind ihr Land aufzubauen, die Hamas zu entwaffnen, die mörder zu neutralisieren , aufhängen oder ins Exil, erst dann besteht eine geringe Chance für ein gutes Leben in Gaza, so ist es nur durchfüttern bis zum nächsten Angriff, verschwendetes Geld und Zeit. Die Araber haben die idiologie des Hasses finanziert vom Iran wie Krebs in ihrer Gesellschaft durchdringen lassen, nun gibts keine unschuldigen und verloren zu haben scheint in den Islamisten Schädeln nicht angekommen zu sein, die brauchen noch neuen Lektion.
Wieso wußte nicht das die betroffenen Länder Gaza serstört hätten. Wer Gaza Bombardiert hat sollte es auch aufbauen
Ich sehe das eher als leere Worte an und alle 3 Länder sollten erst mal versuchen aus ihrem wirtschaftlichen Schlamassel im Lande rauszukommen und dann in die Ferne zu gucken !