Südlibanon: Israelischer Soldat zerstört Jesus-Statue

Von Israelnetz

Israels Armee hat am Sonntag die Zerstörung einer Jesus-Statue im Südlibanon durch einen israelischen Soldaten verurteilt. Das Verhalten stehe im Widerspruch zu den Werten der Armee. Zuvor tauchte in den Sozialen Medien ein Foto auf, auf dem ein Soldat mit einem Vorschlaghammer auf die Statue einschlägt. Dies löste viel Empörung und Kritik aus. Außenminister Gideon Sa’ar bezeichnete den Vorfall als „schändlich“ und bat die Christen um Entschuldigung. „Israel ist ein Land, das die verschiedenen Religionen und ihre heiligen Symbole respektiert“, schrieb er weiterhin auf X. (mw)

Schreiben Sie einen Kommentar

28 Kommentare

  1. Gideon Sa’ar hat es richtig formuliert: In Israel hat jede Religion seine Berechtigung und wird respektiert. Natürliche ist die Tat des isrsel.Soldaten abscheulich, wird sicher bestraft, spricht aber nur für eine Einzelperson.
    Islamisten in Mehrzal waren es dagegen, die auf heilige Stätten Israels, christliche und orthodoxe, Raketen schießen, die Fahnen Israels verbrennen und mit einer Weltuhr den Untergang Israels vorhersagen.

    29
  2. „Israel ist ein Land, das die verschiedenen Religionen und ihre heiligen Symbole respektiert“

    Die Woche beginnt mit einem Witz!👍

    8
    1. @Ludovico
      Dann fange bitte hier mal an aufzuzählen, wo dieser Respekt von staatlicher Seite nicht gegeben ist

      25
    2. @Ludovico
      EIN Soldat ist für Sie also ganz Israel?
      Waren Sie es nicht, der hier öfter kritisierte, man würde ALLE Palästinenser zu Terroristen machen? Im Staat Israel leben sehr viele Menschen mit unterschiedlichsten Religionen. Zeigen Sie mir das mal in islamistischen Ländern, wo diese unterdrückt, verfolgt und getötet werden.

      30
    3. @Ludovico. Ausser meiner Abscheu gegenüber einer solchen, wenn auch seltenen Tat durch einen Soldaten habe ich für Ihre hinterfotzige
      dümmliche Wadenbeisserei auch keinen weiteren Kommentar übrig, ist es nicht wert.

      24
      1. Klaus wo bleibt ihre Verurteilung? Man muss ja stets den 7.10. Verurteilen, bevor man Kritik am Staat Israel äussern darf, sonst droht ja die Antisemitismuskeule.
        Nach der Logik dieses Forums scheinen ja einige Christenhasser darunter zu sein….

        Ps: wohlbemerkt eure,nicht meine Logik, aber ich lerne ja gerne dazu. Bitte erleuchtet mich

        4
        1. Nameless, ist zum Ausdruck gebrachte Abscheu gegenüber solchem Verhalten von einem oder auch mehreren Angehörigen meiner Glaubensgemeinschaft nicht genug?
          Im übrigen bin ich kein Christenhasser, weil ich als Christ getauft wurde, und erst mit fünfzehn von meiner wahren Herkunft erfuhr, ich habe somit mit beiden Religionen Erfahrung.
          SHALOM

          6
        2. Meinerseits gerne, Namefull.
          Hier handelt es sich um einen Einzelfall. In Deutschland würde eine solche Tat allerhöchstens die Einweisung in eine psychiatrische Klinik zur Folge haben, mit sehr viel größerer Wahrscheinlichkeit gar keine, und mit noch größerer Wahrscheinlichkeit gäbe es auch keine Entschuldigung. Anders in Israel, was anzuerkennen ist. Warum also sollten wir jetzt Israel kritisieren? Was glauben Sie, wieviel Psychopathen hier frei rumlaufen?

          Also: Hier ein Einzelfall, in islamistischen und kommunistischen Ländern die Regel und gern gesehen, und es trifft nicht nur heilige christliche … Stätten, sondern, noch viel schlimmer, die Nachfolger von Jesus Christus mit Leib und Leben.
          Wird in den meisten Medien doch regelmäßig ausgeblendet. Mal einen Blick auf „Open Doors“ richten.
          Übrigens, Klaus äußerte doch seine Abscheu und somit seine Verurteilung. Wer des Lesens mächtig ist, ist im Vorteil.
          Soweit Ihnen und Ihrem „Wundertäter“ Ludovico zur Kenntnis.

          7
          1. Schon wieder wird auf andere geschoben. Das ist mittlerweile wirklich so armselig. Israel macht einen Fehler, wird kritisiert. Gegenüber argumentiert mit, „ja aber die andereeen!!!“

            Wie wenig Ahnung Sie über islamische Länder haben, lässt sich sehr leicht erkennen. Auch wenn Sie es wohl nicht glauben mögen, nahezu alle islamischen Länder bieten fast in jeder Stadt für jede Religion einen Gebetsort.
            Falls Sie es nicht wussten, Iran, das Land das nach einiger Meinungen hier alle Juden verabscheut, beherbergt die meisten jüdischen Mitbürger.
            Auch in vielen anderen islamischen Ländern dürfen Religionen aller Art zusammenleben, ohne Angst davor zu haben angespuckt! werden zu müssen.
            Wenn Israel kritisiert wird gilt Israel=Juden alle Juden wurden kritisiert.
            Wenn Israel zugibt das es etwas falsch gemacht hat, Israel = Weltoffen, wir haben auch andere Religionen in Israel.

            1
          2. Blub, Sie wollen Ahnung haben. Von was bitte?
            Ja, im Iran lebt noch eine größere Anzahl von Juden. 8.000 bis 10.000. Bevor die Mullahs an die Macht kamen waren es 100.000. Na, Blub, können Sie dies erklären? Sorry, Sie beantworten ja keine Frage, ist ja unter Ihrer Würde.

            5
          3. Blub, Jeder hat das Recht, Israel zu kritisieren, und ich als israelischer Staatsbürger habe nichts dagegen. Das lasse ich allerdings nur gelten, wenn gleichzeitig auch dass Existenzrecht Israels als jüdischer Nationalstaat anerkannt wird, denn nur dann ist eine sachliche und differenzierte Kritik an Israel möglich. Doch genau das tun sie nicht, und ein Großteil der deutschen Gesellschaft auch nicht.

            7
          4. @Blub
            Ich sprach hier von Christen, oder?

            Nun gut.
            Ein Kurzüberblick:
            Die Situation für Christen im Iran, die nicht zu den traditionellen Minderheiten (Armenier, Assyrer) gehören, kann die Ausübung des christlichen Glaubens außerhalb staatlich anerkannter Strukturen lebensgefährlich sein.
            Konvertiten drohen hohe Strafen, Verhaftungen und Gefängnis. Der Iran steht auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors auf den vordersten Plätzen.
            Der Druck durch das Regime hat zugenommen, besonders um Weihnachten, wobei Hauskirchen als nationale Sicherheitsgefahr eingestuft werden.

            Nun zur jüdischen Gemeinde im Iran:
            Nach der Revolution 1979 emigrierten über 90 % der Juden, die Zahl sank von etwa 100.000 auf die heutigen Zahlen. Schätzungen liegen zwischen ca. 8500 und max. 20000.

            Die geduldete jüdische Gemeinde ist tief traditionell, steht jedoch unter strenger staatlicher Kontrolle und erfährt Einschränkungen.
            Die Gemeinde distanziert sich oft offiziell vom Staat Israel, um Repressalien zu vermeiden, wobei viele Mitglieder dennoch enge familiäre Bindungen dorthin haben.

            Fazit: Nur wenn Sie dem System gegenüber loyal sind und nicht konvertieren, kommen Sie ungeschoren davon.

            8
        3. @Nameless

          Kritik an Israel nur wenn der 7.10.2023 verurteilt wird?
          Es gibt Kritik, die sachlich richtig ist und Kritik, deren Wahrheitsgehalt gegen 0 geht.
          Leider nutzt Ludovico fast immer Letzteres. Das war vor längerer Zeit noch nicht der Fall.

          7
    4. Waren Sie schon einmal in Israel? Haben Sie gesehen, wie dort christliche Stätten geschützt sind ? In einigen Vororten von Paris müssen Katholiken im Konvoi zum Gottesdienst gehe, raten Sie mal warum.

      20
    5. Die Tat geht gar nicht, Ludovico. Aber sagen Sie mal, vor wem oder was muss man denn die Synagogen und sonstige israelische / jüdische Einrichtungen schützen. Die Woche beginnt mit einem Witz, in der Tat. Mit Ihrem.

      26
    6. @Ludovico
      Haben Sie vergessen, dass die Hamas eine Rakete auf den Tempelberg mit seinen muslimischen Heiligtümern geschossen hat und diese von der IDF abgefangen wurde? Oder haben Sie das bewusst ignoriert?
      Haben Sie vergessen, dass die Sicherheit von vielen Gedenkstätten, die für die drei so genannten abrahamitischen Religionen wichtig sind _immer_ durch Israelis gesichert werden? Oder haben Sie das bewusst ignoriert?
      Und so weiter …

      Ihr Post ist kein Witz, er ist traurig.

      8
  3. Außenminister Gideon Sa’ar, guter Mann, bezeichnete den Vorfall als „schändlich“ und bat die Christen um Entschuldigung. Unser Bischof, wir strenge Katholiken haben die Entschuldigung akzeptiert.

    15
  4. Gerade das einzige vollständig christliche Dorf in Palästina, Taybeh, ist massiv unter Druck. Dort gibt es fast täglich Übergriffe. Schreibt Abt Nikodemus Schnabel am 13.3.26. Sind nicht auch schon sonst Christen nicht gerade freundlich behandelt worden?
    Wie ist es, wenn ein Jude sich zu Jesus Christus als dem Messias bekennt? Wie wird das von Familie, Freunden etc. aufgenommen?
    Gut, dass Herr Netanyahu diese Tat des Soldaten scharf verurteilt hat. Ob noch etwas über dessen Bestrafung publik wird?
    Es ist und bleibt das vordringlichste Tun: betet für das jüdische Volk. Viele sollen noch Jesus als ihren Messias erkennen. Umkehr ist auch für Juden nötig – wie für alle anderen auch.

    15
    1. Leider verschweigt Herr Schnabel gerne den Umgang mit Juden durch seine Organisation. Respektlos ist da noch der harmloseste Begriff, den man finden kann.

      11
  5. Der Soldat empfindet offensichtlich großen Hass und Abscheu gegenüber Christen und dem jüdischen Messias Jesus.
    Er fügt mit seinem unüberlegten Handeln ganz Israel, den Menschen und dem politischen jüdischen Staat, irreversiblen Schaden zu – ein Fressen für die Geier, welche immer schon zu wissen glauben, wie moralisch verkommen doch alles in und aus Israel sei … .

    Dieser, von einem großen, freistehenden Holzkreuz gefallene oder heruntergeschlagene Korpus (die Bezeichnung Statue ist nicht richtig), kann als Metapher für den dunklen Zustand der Welt gesehen werden.

    In Israel ist Religionsfreiheit tatsächlich aufgrund von Gesetzen der Knesset geschützt und die staatlichen Institutionen sind auch sehr um Einhaltung der Regelungen bemüht – das thematisierte Benehmen eines Einzelnen (?) bleibt im kollektiven Gedächtnis jetzt jedoch eingebrannt.
    Ich hoffe sehr, dass der Soldat streng bestraft wird und das auch publik gemacht wird!

    One

    2
    1. @One
      Ergänzend zu meinem obigen Text, möchte ich Ihnen Recht geben. Diese Tat schadet leider mehr, als es bei jedem anderen Land der Fall wäre, ISRAEL!
      In kaum einem anderen Land wäre diese Nachricht überhaupt publik geworden, weil sich der Zustand der Welt, Sie schrieben es, „One“, derartig verschlechtert hat.
      Die Konsequenzen für diesen Soldaten, könnten für Israel zu einer Gratwanderung werden. Wie neulich hier berichtet, als es den Vertretern der katholischen Kirche nicht gestattet wurde, die Grabeskirche zu betreten. Zu ihrem Schutz wohlgemerkt. Was für ein Bohai. Um so wichtiger wäre jetzt Besonnenheit von allen Seiten. Die Zeichen stehen auf Sturm. Für die von Herzen Gläubigen in aller Welt stellt hier nun die Frage … „Was würde Jesus ❤️ tun!?“

      2
      1. @ Liebe
        Die Frage „wwJd“ ist ja nicht wirklich einfach / unzweifelhaft zu beantworten – Gottes Gedanken sind nicht unsere (menschliche) Gedanken.
        Das Wort Gottes (= Jesus Christus) gibt uns Anweisungen in Liebe, die allerdings oftmals aufgrund der Kraft der in jedem Menschen genetisch verankerten Sündhaftigkeit, schwer zu halten sind – ich weiß, wie Sie es meinen und stimme ausdrücklich zu.

        Das Licht unseres Gott und Erlösers, Jesus Christus, gibt der heraufdämmernden Finsternis keine Chance, wenn wir es nur immer im Herzen haben 🌷✨

        Liebe Grüße,
        One

        3
  6. Eine solche Tat wird, wie viele Taten des israelischen Militärs sicher drakonisch bestraft werden, ich vermute mal Beförderungs-Stop für mindestens ein Jahr…

    3
    1. @Peter
      2 Jahre und 2 Monate wäre das Richtige, sagt unser Bischof, bester Militärbischof von allen.

      3
    2. Peter, kann sogar sein, daß er unehrenhaft rausfliegt, wie einige zuvor schon.
      Solche Ex-Soldaten haben deswegen schon Suizid verübt, weil in Israel eine unehrenhafte Entlassung mit Schande verbunden ist. SHALOM

      3
  7. @Klaus
    Ein aktuelles Gerichtsurteil im Fall von Sde Taiman hat gezeigt, was in Israel als „ehrenhaft“ gilt.

    1
  8. An@Klaus. Hi, ich musste schmunzeln über dein Ausdruck von einer hinterfotzigen. Gloria! Glücklich bist du dass dieses reizendes, elegantes Wort überhaupt durchgelassen wurde! Mir wurde weniges obzönnes nicht durchgelassen. Ganz besonder mag ich nicht Beleidigungen wo ich selbst wortstark bin. Ich mag bestimmte Frauen nicht und nenne sie giftige Schlangen getrieben von Missgunst und Eifersucht. Nun habe ich von dir ein neues Wort gelernt. Danke! Es ist eben so eine Sache, Israel und die Welt, die Juden fähig zwei Tausend Jahre überlebt zu haben und dann ihr Land am Boden einer Wüste blühend aufgebaut zu haben. Und die anderen schrieben auch gute Kommentare, befürworte ich gerne. Grüße – Karin

    3

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen