BE’ER SCHEVA / EILAT (inn) – Ein starkes Unwetter und massive Regenfälle haben am Dienstag im Süden Israels ganze Straßen unpassierbar gemacht. Die Behörden waren in Alarmbereitschaft. Unter anderem wurden Wanderwege zwischen Be’er Scheva und Eilat, sowie die Straße 90 als Hauptzufahrt zur südlichsten Stadt Eilat komplett gesperrt. Lediglich die Verbindung zum Ramon-Flughafen blieb geöffnet. Der israelische Wetterdienst registrierte nahe Eilat binnen drei Stunden rund 17 Millimeter Regen.
Am späten Nachmittag erreichten die Gewitterfronten mit Starkregen, Blitz und Donner auch das Landesinnere, darunter Jerusalem, Beit Schemesch, Modi’in und Ramle.
Unwetter mit Folgen?
Mehr als die Hälfte aller Wahlberechtigten hat am Dienstag ihre Stimme zur Parlamentswahl abgegeben. Die Anzahl der Beduinen, die ihr Wahlrecht wahrnahm, war hoch wie nie. Vor allem in der größten Beduinen-Stadt Rahat gab es einen besonders großen Zuwachs in Vergleich zu früheren Wahlen. Gleichzeitig gab es Beschwerden, dass aufgrund des Wetters einige Wähler die Wahllokale nicht rechtzeitig erreichen konnten. Bisher ist unklar, ob und inwieweit dieses Phänomen das Wahlergebnis beeinflusst. (mh)