Soldaten zu mehrtägigen Haftstrafen verurteilt

Von Israelnetz

Der Kommandeur des Rotem-Bataillons der Givati-Brigade hat am Sonntag 16 Soldaten zu mehrtägigen Haftstrafen verurteilt. Sie hatten sich am Dienstag geweigert, mit einer Sanitäterin ein gepanzertes Fahrzeug zu betreten. Die damit geplante Mission im Gazastreifen wurde daraufhin abgesagt. Das Bataillon ist keine ultra-orthodoxe Einheit; die Soldaten müssen an der Seite von Frauen dienen. Fünf Soldaten erhielten zehn Tage Militärhaft und elf weitere fünf Tage. Israels Finanzminister Bezalel Smotritsch bekundete Unterstützung für die Verweigerer. Dies stieß bei Oppositionspolitikern auf Kritik. (eh)

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2 Kommentare

  1. Soldaten weigern sich mit einer Sanitäterin ein einem gepanzerten Fahrzeug zu fahren und werden verurteilt. Die israelische Justiz kennt kein Pardon.

  2. Gehts noch? Befehlsverweigerung in der Armee aufgrund welchen Gesetzes oder Menschenrechts???
    Nach der Haft gibts m.E. eigentlich nur unehrenhafte Entlassung.

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