Siedler rammt Schafherde eines Palästinensers

Von Israelnetz

Die israelische Polizei hat am Sonntag Ermittlungen zu einem Vorfall aufgenommen, bei dem ein Siedler im Raum Nablus mit einem Geländewagen eine Schafherde gerammt hatte. Die Tiere gehören einem Palästinenser. Mehrere Schafe wurden verletzt. Offenbar schlug der Israeli zudem einen Palästinenser, der den Vorgang filmte. Der Hirte sagte israelischen Medien, der Siedler verursache jeden Tag Probleme. Bereits am Samstag hatten Palästinenser ein Video veröffentlicht, in dem ein Israeli in einem palästinensischen Dorf einen Hund schlägt. Dieser musste tierärztlich behandelt werden. (eh)

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4 Kommentare

  1. Das ist in der TIMES OF ISRAEL sehr ausführlich behandelt worden und ich stimme mit deren Verurteilung dieser Vorgänge überein.
    Auch was die Kolumne der NEW YORK TIMES
    betrifft, die in der TOI ebenfalls ausführlich behandelt wird.
    Dieses Medium gilt als liberal ,aber ist nicht wie HA’ARETZ linksorientiert oder ARUTZ SHEVA, die rechts stehen, sondern eher unpolitisch, was mich gerne auch darauf zurückgreifen lässt, wenn ich mir mal nicht sicher bin in meiner Einschätzung von kritikwürdigen Vorgängen.

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    1. Ich lese fast jeden Tag Times of Israel und Haaretz.com. Bei Haaretz lese ich aber meistens nur die Überschriften, weil nicht registriert bin. In der Times of Israel steht aber, falls ich mich nicht irre, dass der Hund aufgrund der Schläge gestorben ist. Allgemein war es nicht gut, dass der Hund angekettet war. Das Anketten von Hunden ist Tierquälerei.

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    2. Hallo Klaus, The Times of Israel ist dafür bekannt, ein breites Spektrum abzubilden – von weit Links bis weit Rechts.

      Ich würde niemals der Jüdischen Allgemeine kritisch gegenüberstehen; dennoch würde ich mir so eine breite Meinungsvielfalt über Israel wie bei TOI auch bei der JA wünschen.
      Deutsche Medien und die Politik könnten daraus lernen, dass scharfe Kritik an der israelischen Regierungspolitik ein integraler und völlig normaler Bestandteil des jüdischen Diskurses ist.

      In Israel selbst wird oft radikal, kontrovers und selbstkritisch über Politik und Gesellschaft diskutiert. Würde die Jüdische Allgemeine (als auflagenstärkstes Periodikum des deutschen Judentums) dies zulassen, könnten deutsche Leser die israelische Diskussionskultur besser verstehen und nachvollziehen.

      Wie bereits erwähnt, ist dies nicht als Kritik an der Jüdischen Allgemeinen gedacht, sondern lediglich als Verbesserungsvorschlag.
      Schließlich ist auch die jüdische Gemeinschaft in Deutschland politisch und religiös stark diversifiziert. Eine breitere Debatte würde diese reale Vielfalt widerspiegeln.

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