Selenskij empfängt Elkin in Kiew

Von Israelnetz

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat am Dienstag den israelischen Zusatzminister im Finanzministerium Se’ev Elkin in Kiew empfangen. Elkin besuchte aus Anlass des Gedenkens an das Massaker von Babi Jar im Jahr 1941 die Ukraine. Selenskij wies darauf hin, dass die russischen Schahed-Drohnen aus iranischer Produktion stammen – die gleichen Geschosse nutzte der Iran für die Angriffe auf Israel. Über diese und andere Bedrohungen habe er mit Elkin gesprochen, erklärte Selenskij. „Starke Beziehungen zwischen der Ukraine und Israel können sicher zu unserer gemeinsamen Sicherheit beitragen.“ (df)

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9 Kommentare

    1. „Zusatzminister“ ist die offizielle Amtsbezeichnung, der Vergleich mit dem in Deutschland üblichen „Staatssekretär“ geht in die richtig Richtung. Elkin ist im Finanzministerium zuständig für den Wiederaufbau im Norden und Süden Israels. Die Amtsbezeichnung Zusatzminister gab es erstmals im Mai 2020, damals wurde Michal Biton „Zusatzminister“ im Verteidigungsministerium.

    1. @Alberto
      Israel hilft und Deutschland auch. Merz „bringt Tempo in die Waffenproduktion und hat der Ukraine eine Milliarde Euro an Militärhilfen zugesagt“ und hält so die Kriegsmaschinerie am Laufen, in dem Wissen, dass die Ukraine nicht gegen Russland gewinnen kann und die Deutschen den Gürtel (noch) enger schnallen müssen. Rheinmetall und SiemensEnergy freuen sich, ich mich weniger.

      1. Liebe Ella, beste Leserin von allen, entweder ist Russland eine Gefahr für Europa und Israel (strategische Partnerschaft Russland/Iran) und dann müssen wir aufrüsten, oder ist Russland keine Gefahr, wie die Landesverräter der AfD behaupten.

  1. Ella, müssten wir selber kämpfen, was immer noch geschehen kann, wären die Kosten weit höher und die Folgen viel schlimmer, denn dann müssten auch wir den höchsten Preis für das kostbarste Gut entrichten. Und, sind wir bereit oder willens dazu ?
    Selenskjy mag seine Fehler haben, in der Ukraine mag die Korruption grassieren, aber das ist auch hier so, schau dich doch nur mal etwas genauer um.
    Doch es gibt einen gravierenden Unterschied, im Gegensatz zu dem Rest Europas, der nur erbittert schwafelt, kämpft die Ukraine um ihre Existenz, und zwar mit einer Erbitterung und Leidenschaft, wie ich sie nur von Israel kenne.
    SHALOM

  2. Mal sehen, was von den kernigen Zusagen Merz‘ nach den Bundestagsneuwahlen im Frühjahr 2027 noch übrig bleibt – für die Ukraine und für Israel.

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