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13 Kommentare
Deshalb halte ich den Begriff Genozid für lächerlich, wenn man die Gaza Bevölkerung mit dem Holocaust vergleicht, ist es nicht einmal annähernd vergleichbar.
Einen Krieg zu verlieren ist kein Genozid, getötet zu werden ist ebenfalls kein Genozid.
Genozid ist etwas sehr Spezifisches. Und wenn man sich die Bevölkerungsgruppen ansieht, die einen Völkermord erlebt haben, und dies dann mit der Lage im Gazastreifen vergleicht, dann ist das meiner Meinung nach ein gewaltiger Unterschied.
Liebe Sarah C,, da hast du wahrscheinlich etwas falsch verstanden. Hier geht es um die Ortschaften Israels entlang der Grenze zum Gazastreifen. Ich selbst bin Zeuge der anfangs sehr zögerlichen Rückkehr ihrer Bewohner. Umso mehr freue ich mich über die ermutigende Wiederbelebung dieser Ortschaften, die so furchtbar unter dem Massaker vom 7. Oktober 2023 gelitten haben.
Ups, wer lesen kann, ist klar im Vorteil! 🫣 Da habe ich in der Eile tatsächlich die falsche Geografie erwischt – danke für die freundliche Korrektur! Ich freue mich natürlich genauso über die Rückkehr der Bewohner in die israelischen Grenzorte. An meiner grundsätzlichen Definition und dem Argument zum Unterschied zwischen Krieg und Genozid im Gazastreifen ändert das aber natürlich nichts, auch wenn mein Text-Beispiel hier ein klassisches Eigentor war. 😉
@SarahC
Hier gehts nach meinem Verständnis des Textes um die israelische Bevölkerung im Grenzgebiet, also nicht im Gazastreifen.
Mutig, dort wieder hinzuziehen-ist aber eben auch Heimat. Die Bevölkerung zu verdoppeln ist zusätzlicher Schutz. Ich erbitte Gottes Schutz für die Menschen und Segen bei allen Maßnahmen. Als Nichtjude ist es überhaupt unfassbar, dass sich Juden-egal wo sie leben- schützen müssen!
@Israelnetz
Wem darf ich für diese „Information“ gratulieren?
Anhand der Antwort von Sahra C. Ist der Text genau so gelungen wie man es wahrscheinlich haben wollte.
Sie glaubt tatsächlich das Gazas Bevölkerung um 10% gewachsen ist, und spult direkt ihr Hasbara Programm herunter.
Hasbara Note 1+++ an die Redaktion. Sahra muss leider nachsitzen!
@Ludovico
Wie man den Artikel so falsch interpretieren kann, ist mir schleierhaft. Wer richtig liest, kann gar nichts falsch verstehen. Ihre Hasbara-Polemik ist deswegen überhaupt nicht angebracht und deswegen nicht akzeptabel!
@Ludovico: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die Passage „die Rückkehr von rund 90 Prozent der Evakuierten nach dem Hamas-Massaker“ trifft ja wohl kaum auf die Bevölkerung von Gaza zu. Aber schön, dass du lebst und gesund bist. Wenn du nicht lästern könntest, müsste ich um deine Gesundheit besorgt sein.
Naja die Bevölkerung Gazas dürfte die Verluste durch den Krieg aber auch mehr als ausgeglichen haben, nur ganz bestimmt nicht durch Zuzug aus anderen Teilen der Welt.
SHALOM
Ja, so ist das, lieber Klaus. Die Zeit, die Geburtenrate arbeitet für Hamas oder für die Araber wie
Nahum Goldmann, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, sagte.
Das musst du Sarah erklären, nicht Ludovico;)
Aber grundsätzlich gilt: wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Viel Liebe und Klarheit an alle:)
Danke für die hinweisende Info! Jedoch: Bei den Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung stolpere ich allerdings über eine Formulierung: Wenn als Basis die Zahl vor dem 7. Oktober herangezogen wird, kann die Rückkehr von Evakuierten (selbst zu 90%) rein mathematisch nicht der Hauptgrund für einen doppelt so hohen Zuwachs sein – vor allem abzüglich der Todesfälle.
> Als Haupttreiber kommen hier logischerweise Neuzuzüge, Einwanderung oder eine sehr hohe Geburtenrate infrage. Da der Zuzug an einen anderen Ort in Israel gleichzeitig einen Wegzug bedeutet, wäre hier eine genauere, saubere journalistische Einordnung der Zahlen sehr hilfreich, um Missverständnisse zu vermeiden.
Es war/ist doch von einer Bewegung unter den Soldaten, die im Streifen gedient haben, die Rede, welche sich in den Orten, die sie verteidigt haben, niederlassen möchten. Das wird auf die jungen Leute zu treffen, welche von zu hause ausziehen, sich ein eigenes Leben aufbauen und Familien gründen. Die Armeezeit ist eine für ’s Leben prägende und die Solidarität und Verbundenheit untereinander (insbesondere mit den so hart getroffenen Grenzgemeinden) findet da eine ganz eigene Ausdrucksform, passend zum Inhalt dieses Beitrags. Vermutlich hat das dann auch eine Eigendynamik. Wenn ein paar Kerle sagen, dass sie da hin ziehen wollen, in die Nähe der Orte, wo sie gedient haben, dann reißt das sicherlich weitere mit.
Für die Kibbuzim ist es sicher ein Gewinn, nicht zuletzt durch eine größere Anzahl wehrfähiger junger Männer und Frauen, die im Bedarfsfall, den man so hoffentlich nie wieder erleben muss, die örtlichen Sicherheitsgruppen unterstützen könnten; für Israel sowieso – Schon Ben Gurion war es ein Herzensanliegen den Negev weiterzuentwickeln. – ; und für die Hamas, den Islamischen Dschihad und dergleichen ein Eigentor. Der Mensch denkt, Gott lenkt.
Mit eigenen Ohren hab‘ ich vor über zwei Jahren vor Ort davon gehört, dass nach der verheerenden (außerlichen) Zerstörung (und innerlichen Verstörung) etwas bereits zuvor Bestehendes auf geistlicher Ebene (wohl auch etwas besonderes in dieser eher säkular geprägten Gegend?) ausgebaut, auf eine neue Stufe gehoben werden soll. Wenn der HERR es will, wird es geschehen und ich glaube daran und bete – heut‘ mal wieder – dafür.
Respekt, wer dort freiwillig wieder hinzieht. Ich würde es nur mit einem Schrank voller Maschinenpistolen samt Munition tun.