Scheba-Krankenhaus setzt auf Künstliche Intelligenz von OpenAI

Von Israelnetz

Das amerikanische Unternehmen OpenAI hat das Scheba-Krankenhaus in Ramat Gan als erste Einrichtung außerhalb der USA für eine strategische Partnerschaft zum Einsatz Künstlicher Intelligenz ausgewählt. Laut einer Mitteilung vom Dienstag erhält das Krankenhaus damit Zugriff auf neueste KI-Modelle für das Gesundheitswesen. Diese sollen unter anderem dabei helfen, Behandlungspläne zu entwerfen. Das Krankenhaus lässt seine eigenen Richtlinien in die KI-Modelle einfließen. Die Leitung sieht die Partnerschaft als Meilenstein auf dem Weg, ein „vollständig KI-betriebenes Krankenhaus“ zu werden. (df)

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10 Kommentare

  1. Es ist schön , dass künstliche Intelligenz in Krankenhäusern zur Genesung der Patient er n eingesetzt wird.

  2. Vorsicht. Natürlich gilt es im Gesundheitswesen neue Wege zu beschreiten, auch mit KI, aber ein vollständig KI betriebenes Krankenhaus mag ich mir (noch) nicht vorstellen.
    KI-Modelle sind nur so gut wie die Daten, auf denen sie trainiert werden. Wenn diese Daten unvollständig, veraltet oder nicht repräsentativ sind, kann das Modell irreführende oder unsichere Ausgaben erzeugen. Wenn Ärzte den Empfehlungen der KI übermäßig vertrauen, ohne sie zu hinterfragen, erhöht sich das Risiko falscher Entscheidungen. Dem Menschen wurden nicht umsonst Gaben von Gott verliehen.

    1. Ja, Ella. Sehe ich auch so.

      „Die Leitung sieht die Partnerschaft als Meilenstein auf dem Weg, ein „vollständig KI-betriebenes Krankenhaus“ zu werden.“
      Uiihhh. Ich kenne mich ein wenig im Thema KI aus. Daher ist das ein Szenario, dass ich mir noch nciht wünsche. Aber der Weg ist richtig.
      Ich kann mich erinnern, dass es sehr große „Anfangsschwierigkeiten“ gab, als Roboter bei Hüft-OPen eingesetzt worden sind. Sie wurden als Experten genutzt, statt als Hilfmittel. Beim Einsatz von KI im Krankenhaus ist es ähnlich.

      1. @Rts
        Sie sind da supergut informiert, da kann ich nicht mithalten. Ich mache mir auch Gedanken wegen der Cybersicherheit, die einen ähnlichen Stellenwert hat wie Hygiene und Qualitätsmanagement. Und wie zuverlässig können die Systeme arbeiten? Wird es gelingen, das Vertrauen von Ärzten und Patienten zu gewinnen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen? Fragen über Fragen für mich als Unwissende, die nicht mal ChatCPT nutzt.

        1. @Ella
          Mit den Hüft-OPen war ich durch meinen damaligen Chef informiert. Also eher „Zufall“ 😉

  3. Ich habe hinsichtlich KI- Einsatz für Operationen so meine Bedenken. Eine infiltrierte oder durchdrehende KI könnte auch genausogut den Patienten sauber filetieren oder vergiften, ehe jemand einzugreifen in der Lage wäre .
    SHALOM

    1. Ja, Sie haben hier vollkommen Recht. Ein selbstfahrendes Auto hat einmal einen tödlichen Unfall verursacht, indem das Auto eine Radfahrerin erfasst hat , welche die Straße mit ihrem Fahrrad überqueren wollte. Die Autofahrerin hat gedankenverloren Zeitung gelesen.

  4. Was für ein Alptraum!
    KI übernimmt, irgendwie völlig klar, die natürliche Intelligenz scheint sich rasant in Luft aufzulösen oder versteckt sich unwiederbringlich in dunkelsten Regionen absterbender Gehirne.
    Auf diese Zukunft können sich nur Menschen mit Hohlraum im Kopf freuen … .

    One

    1. Einer der Gründe, One,warum ich, wo immer es geht, auf gutes altmodisches analoges Equipment setze und für die wenigen digitalen Systeme immer auch ein analoges Backup in Bereitschaft habe, auch Rasen mähe ich selbst und sauge selber Staub. Selbst geschichtliche Internetinfos überprüfe ich anhand mehrerer Quellen, oder ich schlage in älteren Büchern nach, um auf Nummer sicher zu gehen. Mühsam,das alles, doch ich lasse mich nicht ausspionieren oder lenken, und es hält Geist und Körper fit.
      Soweit möglich, überlasse ich die Kontrolle niemandem ausser mir selbst.
      SHALOM

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