Sa’ar empfängt Christen aus Lateinamerika

Von Israelnetz

Der israelische Außenminister Gideon Sa‘ar hat eine Delegation von etwa 70 Christen aus Lateinamerika empfangen. Sie kamen laut Mitteilung vom Dienstag auf Einladung des Außenministeriums. Ziel des Besuches war es, die Beziehungen zu stärken und das Wissen um die israelische Situation vor Ort zu vertiefen. Sa’ar betonte, Israel befinde sich an der Front im Kampf der freien Welt gegen eine „fundamentalistische Achse des Bösen“, deren Kopf das iranische Regime sei. Doch Gott sei stärker als alle Feinde. (df)

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13 Kommentare

  1. „Doch Gott sei stärker als alle Feinde.“
    So ist es lieber Herr Sa’ar. Und das glauben auch die Christen aus Lateinamerika.
    Die sind nicht so verkopft wie viele Europäer, wir durften das in Kolumbien und Mexiko erleben. Wenn es dazu gelingt, eine Annäherung zu Israel zu schaffen, ist das ein guter Weg.

    1. Ella @ Lateinamerika ist keine homogene Masse, es gibt auch da so’ne und solche 🙂 Ich habe bei Aufenthalten in Mittel-und Südamerika viele antisemitische Klischees mitbekommen, teils klang das wie aus Zeiten der spanischen Inquisition. Es gibt natürlich auch andere, die meisten lateinamerikanischen Länder haben 1948 dem Teilungsplan der UNO zugestimmt. Die Linke in Lateinamerika ist indes mehrheitlich anti-israelisch, Beispiel Kuba, die inzwischen abgewählten Präsidenten von Chile, Peru, Bolivien…der salvadorianische Präsident, obwohl aus einer Familie arabischer Herkunft, ist eher pro-israelisch.

      1. @Antonia
        @Untertan
        Da habt ihr beide Recht, es gibt keinen Automatismus und keine homogene Masse. Wollte ich damit auch nicht sagen, ich revidiere also. Wer sich Christ nennt, aber nicht glaubt, dass Christus stärker ist als alle Feinde, dem fehlt Vertrauen. Ich hoffe aber dass es die 70 Christen glauben, die Israel besucht haben.

    2. @Ella, ja Gott ist stärker als alle Feinde, aber es gibt doch keinen Automatismus dafür.
      Lieber Gruß Martin

      1. Ja, lieber Untertan, manche Feinde sind besonders stark und Gott hat alle Mühe sie zu besiegen.

        1. Oh lieber Albert, Sie reden manchmal törichte Dinge. Jahwe ist allgewaltig und allmächtig, er hat keine Mühe, mit NICHTS.
          Lieber Gruß Martin

  2. Vielleicht erst mal die Bögen mit den Christen im eigenen Land glätten?
    Aber die Hasbara für Christen aus dem Ausland ist natürlich effektiver. Die im eigenen Land wissen nämlich schon was Sache ist.

    Ob das genügen wird um den Ruf Israels anzuheben? Unwahrscheinlich.

    1. Blub, es stimmt, dass Christen in Israel zunehmend von Einschüchterung, Hass und Gewalt betroffen sind, insbesondere durch jüdische Extremisten.

      Dies liegt zum Teil daran, dass ultranationalistische Koalitionspartner – wie etwa Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir – diese Angriffe verharmlosen, was die Situation weiter anheizt.

      Zur Wahrheit gehört jedoch auch dazu, dass Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem die christliche Bevölkerung seit 1950 gewachsen ist, und der einzige Staat in der Region, in dem Christen Religionsfreiheit genießen.

    2. Lassen Sie das man deren Sache sein, Blub, und kümmern Sie sich erst mal um Ihre eigenen Bögen, bevor Sie die Anderer zu glätten anmahnen, soviel zu Ihrer Hasbara in Sachen Antisemitismus

    3. Während in Israel die Zahl der Christen wächst, findet in den PA-Gebieten seit Jahren ein christlicher Exodus statt. Noch 1990 waren z.B. 60% der Einwohner Bethlehems Christen, 2001 nur noch 20%. Die Grund dafür liegen der Studie „Human Rights for Christians in Palestinian Society“ zufolge „weniger in dem Konflikt zwischen Israel und den Palästinensensern oder dem wirtschaftliche NIedergang dieser Gebiete, sondern vor allem in der religiösen Verfolgung durch Moslems“. In den PA-Gebieten werden Christen am Arbeitsmarkt diskriminiert, bei Kreditvergabe werden sie benachteiligt oder ausgeschlossen, Landkauf ist ihnen untersagt, Schutzgelderpressungen sind keine Seltenheit.

  3. @Blub
    Die Christen in Israel sind sicherer als in der Toscana o in Deutschland. Die Christen lieben Israel.

  4. @Blub: Es ist schon interessant, was das giftige Narrativ eines gewissen Herrn Kitzler vom DLF mit ihrem Wortschatz angestellt hat. Das originär hebräisch kultivierte Wort Hasbara auf die Christen im eigenen Land anzuwenden, ist schon ein philosophisches Kunststück der besonderen Art. Sei es, wie sie es nun mal erzählen. Aber geistige Giftwörter werden nicht ungiftig, wenn man sie aus dem Zusammenhang reißt und beliebig anwendet.

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