Proteste wegen Streichung des Begriffs „Massaker“

Von Israelnetz

Regierungsvertreter haben am Mittwoch den Begriff „Massaker“ aus dem Titel des Gesetzesentwurfs zur Einführung eines Gedenktags für den 7. Oktober 2023 gestrichen. Stattdessen soll der „Ereignisse von Simchat Tora“ gedacht werden, da es an dem Tag auch „Heldentum“ gegeben habe. Das Vorhaben stieß in Israel auf breite Kritik. Kultur- und Sportministers Miki Sohar verteidigte die Streichung und sagte, das Wort „Massaker“ zeuge von einer „Opferhaltung“. Am Donnerstag protestierten Familien der Ermordeten, vertreten durch den „Oktober-Rat“, vor den Haus des Ministers und forderten seinen Rücktritt. (mw)

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12 Kommentare

  1. Wenn der 7.10. kein Massaker war – was in aller Welt war es dann?
    Ereignis, das klingt so harmlos und niedlich. Ereignisse treten oft zufällig auf.
    Am 7.Oktober war aber nichts zufällig, das war ein von langer Hand geplanter Terroranschlag mit einem unglaublich brutalen Massaker an der Zivilbevölkerung.

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    1. Wir, meine Ehefrau, ich selbst, unser Hauspersonal, haben am 7. Oktober geweint. Agnes auch?

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  2. Was ist denn das für ein seltsames Argument ? Natürlich war es ein Massaker und es hat Opfer gegeben, über 1.200. Es hat auch Helden gegeben, die man ehren soll, ganz klar. Von „Ereignissen von Simchat Thora“ zu reden, ist ja fast schon Negationismus.

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  3. Wie wäre es mit der Bezeichnung „Widerstandskämpfer kämpften heldenhaft gegen angreifende Babys und Teenager, die sie zum Töten gezwungen haben“. Dieser Minister hat offenbar den Schuss nicht gehört.
    Vielleicht möchte er ja die Wörter Shoa und Holocaust auch noch streichen.

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    1. Christin, dieser Spruch den Sie da gepostet haben, der könnte glatt von der Antisemitin Albanese stammen, der würde ich das in ihrer Borniertheit noch zutrauen.
      SHABBAT SHALOM

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  4. Bei uns in Israel: Zwei Juden, drei Meinungen. Opferfamilien verstehe ich. Das Massaker an Simchat Tora von Bestien ausgeführt wurde, sieht bewusst gewählt aus. Man wird sehen…. Wir sind ein Demo Volk. Shabbat Shalom✡️💙

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  5. Ich bin der Meinung, man sollte es beim Namen nennen. Es heißt ja auch: „Holocaust“ und „Shoa“. Und nicht: „Ereignis des europäischen Judenmords“.
    Aber ich bin nicht befugt, darüber zu urteilen. Sehr sensible Angelegenheit für die ganze Bevölkerung, denn fast jeder kennt jemanden, der getötet wurde oder hat jemanden verloren. Unzählige Soldaten, Familienangehörige, Freunde wurden getötet. Und dann legt jemand aus der Regierung fest, wie der Tag genannt wird. Vielleicht hätte man das Volk befragen sollen. Und eine staatliche Untersuchung sollte auf jeden Fall, hätte schon längst stattfinden sollen. Das ist man dem Volk schuldig.

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  6. Proteste wegen Streichung des Wortes „Massaker“. Zu erst meine blöde Frage, wer sind die Regierungsvertreter befugt das Wort zu streichen bezüglich des 07.10.2023? Und war es nicht ein Massaker die 1200 Ermordeten, Vergewaltigungen, Kinder im Ofen zu verbrennen und Arson, was war das? Muss ich das wie eine Blöde in der Schule alles wiederholen? Scheinbar für die vergessliche Welt ja! War es vielleicht ein Tango-Perverso mit den Palästinensern zur Unterhaltung der Welt? Keine Streichung! Es würde ein Antisemitismus und Diskriminerung des Israelischen Staates bedeuten! Ich protestiere! Karin

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  7. Den Begriff „Ereignisse“ zu verwenden, würde meiner Meinung nach nicht der Wahrheit entsprechen und klingt erheblich zu beschönigend. Statt „Massaker“ evtl. das Wort „Pogrom“, aber keinesfalls „Ereignisse“. Der furchtbare 07.10.23 war ja schließlich kein Sportevent o.ä.. Ich denke, „Pogrom“ wäre der richtige Begriff für den 07.10.23. Mit „Massaker“ assoziiere ich eher Bondi Beach.

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  8. Der Herr Minister passt sich damit den Antisemiten an, die uns von jeher vorwerfen, uns als ewige Opfer zu gerieren und diesen Status auch kultivieren zu wollen.
    Dazu kann ich nur sagen, ich sehe mich ganz und garnicht als Opfer, als Beute.
    Wer mir in meine eisblauen Augen schaut, sieht einen Jäger, einen Krieger, ein Frontschwein und ich bin stolz, ja stolz, zu diesem Volk zu gehören.
    Deswegen ist der Begriff Massaker angebracht,
    ein Ansporn, das nicht zu vergessen und es nie wieder zuzulassen.
    SHALOM

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