Erstmals hat die israelische Botschaft in Berlin den Unabhängigkeitstag in den neuen Ländern gefeiert. Am Dienstag gab es einen Empfang in Leipzig. Botschafter Ron Prosor dankte allen, „die mit Herz und Seele an der Partnerschaft zwischen unseren Ländern arbeiten“. Aktivisten störten die Veranstaltung mit Zwischenrufen. Eine Israelin rief auf Hebräisch: „Es gibt keine Unabhängigkeit mit Völkermord.“ Die Störer wurden abgeführt. Bei der Feier trat der Sänger Idan Amedi auf. Der Schauspieler der Netflix-Serie „Fauda“ wurde als Soldat im Januar 2024 im Kampf gegen Terroristen in Gaza verwundet. (eh)
Danke, Ministerpräsident Kretschmer und Oberbürgermeister Jung, für den herzlichen Empfang. Es war uns eine Ehre, unseren 78. Unabhängigkeitstag in Leipzig zu feiern – zum ersten Mal in den neuen Ländern. Danke an alle, die mit Herz und Seele an der Partnerschaft zwischen unseren… pic.twitter.com/GkPXr3EUyd
— Ambassador Ron Prosor (@Ron_Prosor) April 29, 2026
9 Kommentare
„Es gibt keine Unabhängigkeit mit Völkermord“.
Aha, aber es gibt eine Abhängigkeit mit Judenhass, Antisemitismus und Terrorismus. Israels Unabhängigkeit ist die schlimmste Tatsache, die alle Judenhasser zu akzeptieren haben.
Idan Amedi ist der Fauda-Schauspieler, der als Soldat im Kampf so sehr verbrannt wurde, dass man ihn zuerst nicht wieder erkannte. Aber er hat sich ins Leben zurückgekämpft, dafür haben er und alle anderen verletzten Soldaten meinen tiefen Respekt. Schön, dass er für Israel singen kann.
Es gibt keine Unabhängigkeit mit Völkermord?
Wie wahr, wie wahr, Sinwar und seine Hamas hätten besser mal daran gedacht, bevor sie den ihren an Israel ausprobiert haben.
SHALOM
Sie haben hier einmal wieder vollkommen Recht. Ich denke auch so.
Es ist schön, dass die israelische Botschaft in Berlin ihren Unabhängigkeitstag in den neuen Bundesländern gefeiert hat. Das ehemalige DDR-Staatsgebiet wird immer noch als Gebiet der neuen Bundesländer gezeigte, dabei ist die Wiedervereinigung schon 36 Jahre her.
In Leipzig gibt es eine sehr aktive linksrechte und islamistische Antisemiten Koalition. Störungen waren da zu erwarten.
Um sehr mehr lobe ich den Mut, die Veranstaltung dennoch dort durchzuführen, was denke ich auch ein ermutigendes Zeichen an die Menschen Leipzigs und Umgebung ist, welche an der Seite Israels stehen, egal ob selbst zum Volk Israel gehörig oder zu dessen Freunden. Lasst uns für eine dauerhafte Auferbauung im Geiste beten, die weit über die Wirkung einzelner Veranstaltungen oder anderer sichtbarer Dinge hinausgeht!
Schabbat Schalom schon mal
Es ist schön, das es in Leipzig auch Freunde Israels und ein Engagement gegen zu viele Andersdenkende gibt. Lìnksradikale und Islamisten sind auch für unsere Demokratie [mit der AfD] gefährlich.
Trotz allem feiern! Gemeinsam! Das ist entscheidend, darauf kam und kommt es an. Israel hat einen siegreichen Gott der mit ihm ist und niemals schläft, der es schützt und auch zurecht bringt. Das muss gefeiert werden!
Es war eine schöne Feier. Und der Auftritt von Idan Amedi war sehr bewegend.
Aber auch die Rede von Burkhard Jung, den Leipziger Oberbürgermeister : man hat durch seine persönlichen Erfahrungen gleich ganz anderen, viel näheren Eindruck vom Geschehen in Israel bekommen.
Vielen Dank israelische Botschaft und Ihre Excellence Ron Prosor, dass Sie sich dieses Jahr für Leipzig entschieden haben!