Israel hat den Export palästinensischer Landwirtschaftsprodukte über den Allenby-Grenzübergang zu Jordanien verboten

Israel hat den Export palästinensischer Landwirtschaftsprodukte über den Allenby-Grenzübergang zu Jordanien verboten

Israel verbietet Export palästinensischer Agrarprodukte

Der von den Palästinensern einseitig ausgerufene Einfuhrboykott für Kälber aus Israel zieht weitere Kreise: Ein Ein- oder Ausfuhrverbot folgt dem nächsten. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

JERUSALEM (inn) – Israel hat den Export landwirtschaftlicher Produkte aus den palästinensischen Autonomiegebieten verboten. Damit reagiert es auf das Einfuhrverbot für israelische Kälber und Schafe, das die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) im vergangenen Oktober erlassen hatte. Die Palästinenserführung teilte als Begründung mit, sie wolle wirtschaftlich von Israel unabhängig werden.

Palästinensische Bauern dürfen demnach keine Kälber und Schafe mehr aus Israel erwerben. Dieser einseitige Schritt schadet den israelischen Viehzüchtern. Das israelische Verteidigungsministerium hatte darauf ein Importverbot für landwirtschaftliche Produkte aus den Autonomiegebieten nach Israel ausgesprochen. Daraufhin verbot die PA die Einfuhr weiterer israelischer Produkte wie Obst, Gemüse und Wasserflaschen.

Seit Sonntag dürfen Palästinenser ihre landwirtschaftlichen Produkte nun nicht mehr über Jordanien in die Weltmärkte ausführen. Die israelische Behörde COGAT, welche die Aktivitäten der Regierung in den Palästinensergebieten koordiniert, teilte laut der Deutschen Presse-Agentur dazu mit: „In dem Moment, in dem die Palästinensische Autonomiebehörde ihre Entscheidung, dem Viehhandel mit Israel und dem freien Markt zu schaden, zurücknimmt – wird die Situation wieder normalisiert.“

Von: dn

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„Ich lese Israelnetz, weil ich durch Ihre Artikel und Kommentare gut recherchierte Informationen über das Geschehen in Israel bekomme, das war für mich als Gemeindepfarrer von großer Wichtigkeit. Auch heute im Ruhestand schätze ich Ihre Arbeit z.B. für Vorbereitungen meiner nächsten Reisen nach Jerusalem. Shalom und vielen Dank.“

Gottfried Settgast, Israelnetz-Leser

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