So schön sauber sieht die Küste des Roten Meeres bei Eilat nach der Aufräumaktion aus

So schön sauber sieht die Küste des Roten Meeres bei Eilat nach der Aufräumaktion aus

Anderthalbjährige Reinigungsaktion bei Eilat abgeschlossen

Wildes Zelten und Parken sowie die große Zahl an Besuchern haben der Küste des Roten Meeres bei Eilat in den vergangenen Jahren stark zugesetzt. Bei einer groß angelegten Reinigungsaktion wurden nun mehrere Tonnen Müll eingesammelt.

EILAT (inn) – Die Küste des Roten Meeres bei Eilat erstrahlt wieder in ihrer natürlichen Schönheit: Die Stadt hat in Zusammenarbeit mit der Israelischen Naturparkbehörde die Küste gereinigt und von Müll befreit. Dies soll das Korallenriff schützen und die Badequalität für Besucher verbessern.

Die Reinigungsaktion des zwei Kilometer langen Küstenabschnitts hatte vor anderthalb Jahren begonnen. Der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ zufolge wurde tonnenweise Müll eingesammelt. Wie Assaf Habari von der Naturparkbehörde mitteilte, hat vor allem die enorme menschliche Präsenz an den Stränden dem empfindlichen Ökosystem der Küste und des Meeres geschadet.

„Im Gegensatz zu anderen Orten auf der Welt befindet sich das Korallenriff von Eilat nur wenige Meter von der Küste entfernt und ist sehr flach", erklärt Habari. Jede Veränderung am Strand wirke sich negativ aus. Die nun abgeschossene Bereinigung entlaste das Ökosystem.

Wildparker werden abgeschleppt

Die Küste bei Eilat ist seit Jahren an vielen Tagen durch Besucher aus dem In- und Ausland überfüllt. Viele von ihnen parken zudem wild mit ihren Autos und Wohnmobilen dort, errichten Zelte oder bauen sogar kleine Hütten, die sie vermieten. Bei der Reinigungsaktion wurden nun sämtliche Zelte und illegal errichteten Behausungen abgerissen.

Vor der Aktion prägten wild errichtete Zelte und Behausungen das Strandbild

Vor der Aktion prägten wild errichtete Zelte und Behausungen das Strandbild

Wer wild parkt, muss ab sofort mit Geldstrafen rechnen und wird abgeschleppt. Das Baden bleibt jedoch weiterhin erlaubt.

Von: dn

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