Wütendes Feuer: Die Behörden gehen auch von Brandstiftung aus

Wütendes Feuer: Die Behörden gehen auch von Brandstiftung aus

Feuerwehr vermutet Brandstiftung

Nicht nur die Hitzewelle hat in Israel für Brände gesorgt: Einige der Feuer sind nach Ansicht der Behörden auf Brandstiftung zurückzuführen. Erst am Sonntagabend trat ein neuer Fall bei Jerusalem auf.

JERUSALEM (inn) – In einem Waldgebiet nahe des Jerusalemer Wohnviertels Pisgat Se'ev sind am Sonntagabend mehrere Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei ist Brandstiftung die Ursache. Einer der Täter warf sogar einen Brandsatz auf Feuerwehrleute, während diese damit beschäftigt waren, die Feuer zu löschen. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer letztlich unter Kontrolle und löschten den Brand.

Auch bei den Bränden der vergangenen Tage handelt es sich mitunter um Brandstiftung. Das teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. Demnach ist der Brand, der 40 von 50 Wohnhäusern in der Ortschaft Mevo Modi'in zerstörte, absichtlich herbeigeführt worden. Als Indiz dafür nannten die Behörden den Umstand, dass das Feuer an mehreren Stellen gleichzeitig ausgebrochen ist. Insofern es sich dann um einen anti-israelischen Anschlag handelt, erhalten die Betroffenen eine Entschädigung vom Staat.

Die Feuerwehr war in den Tagen vom Donnerstag bis Samstag mit etwa tausend Mann im Einsatz. Hinzu kommen etwa 300 freiwillige Helfer. Sie kämpften gegen 1.023 Brände im ganzen Land. Bis auf etwa 30 Leichtverletzte – mit Rauchinhalation oder leichten Verbrennungen – gibt es keine Opfer.

Von: df

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein beim Christlichen Medienverbund KEP e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Israelnetz Newsletter

Lesen Sie die Nachrichten werktäglich auf Ihrem Bildschirm.