In der Nähe des Österreichischen Hospizes hat der Attentäter auf Polizisten eingestochen

In der Nähe des Österreichischen Hospizes hat der Attentäter auf Polizisten eingestochen

Anschlag vor dem Österreichischen Hospiz

In der Jerusalemer Altstadt verletzt ein Attentäter zwei israelische Polizisten mit einem Messer. Im Westjordanland erschießen Soldaten einen Palästinenser, der seit zwei Monaten wegen Mordes an zwei Israelis gesucht wird.

OFRA / JERUSALEM (inn) – Vor dem Österreichischen Hospiz in der Altstadt von Jerusalem hat sich gegen 5 Uhr morgens am Donnerstag ein Terroranschlag ereignet. Ein Palästinenser stach auf zwei israelische Polizisten ein. Eine Frau und ein Mann wurden durch die Messerstiche leicht verletzt. Ein weiterer Polizist konnte den Angreifer erschießen.

Vor dem Hospiz gibt es eine ständige Präsenz israelischer Polizei in der Tal-Straße, einer der wichtigsten Gassen in der Altstadt. Sie führt vom Damaskustor zur Klagemauer.

Attentäter von Barkan bei Razzia erschossen

Israels Militär gab indes bekannt, dass im palästinensischen Flüchtlingslager Askar im Westjordanland nach zweimonatiger intensiver Suche ein palästinensischer Terrorist erschossen worden sei, als er sich mit seiner Schusswaffe bei seiner Verhaftung wehrte. Es handelt sich demnach um den 23-jährigen Aschraf Walid Suleiman Na’alowa aus dem Dorf Schuweika bei Tulkarm.

Na’alowa hatte im israelisch-palästinensischen Industriezentrum Barkan am 7. Oktober zwei Israelis ermordet, eine Frau und einen Mann, nachdem er sie erst gefesselt hatte. Seitdem konnte er trotz großangelegter Fahndung untertauchen. Die Mutter, der Vater und ein Bruder von Na’alowa wussten offenbar von seinen Mordplänen, haben sie aber nicht den Behörden gemeldet und wurden deshalb wegen Beteiligung an Mord verurteilt.

Von: Ulrich W. Sahm

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