Irans Präsident Raisi bezichtigte Israel des Staatsterrorismus

Irans Präsident Raisi bezichtigte Israel des Staatsterrorismus

Raisi: „Zionistisches Regime schlachtet Frauen und Kinder ab“

Irans Präsident Raisi sieht Israel als größten Organisator von Staatsterrorismus, wie er in seiner ersten UN-Rede betont. Bezüglich des iranischen Atomprogramms gibt er sich zahm.

TEHERAN / NEW YORK (inn) – Der neue iranische Präsident Ebrahimi Raisi hat Israel vorgeworfen, der größte Organisator von Staatsterrorismus zu sein. Zur Agenda gehöre das „Abschlachten“ von Frauen und Kindern im Gazastreifen und im Westjordanland. Das sagte er am Dienstag bei seiner ersten Ansprache vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Raisi war nicht vor Ort in New York; seine Rede hatte er vorab aufzeichnen lassen.

Der 60-Jährige nannte Israel nicht beim Namen, sondern sprach vom „zionistischen Besatzungsregime“. Dieses habe den Gazastreifen durch die „totale Blockade“ in das „größte Gefängnis der Welt“ verwandelt. Raisi forderte ein Referendum über die politische Zukunft der Palästinenser, an dem sich Palästinenser „aller Religionen und Abstammungen, darunter Muslime, Christen und Juden“, beteiligen.

Mit Blick auf die USA und den Atomdeal forderte Raisi eine Aufhebung der Sanktionen. Diese seien die neue Art der USA, Krieg zu führen. Alle Beteiligten müssten sich an das Abkommen halten. Zum Abschluss der Rede erklärte Raisi, Atomwaffen seien nicht Teil der strategischen Ausrichtung des Iran.

Von: df