Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, hat am 13. Juni vor dem UN-Sicherheitsrat gesprochen

Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, hat am 13. Juni vor dem UN-Sicherheitsrat gesprochen

„Kein Friedensplan ohne Zwei-Staaten-Lösung“

Vor dem UN-Sicherheitsrat hat der Generalsekretär der Arabischen Liga, Gheit, vor einem Nahost-Friedensplan gewarnt, wie ihn die Amerikaner vorhaben. Es könne nur mit einer Zwei-Staaten-Lösung funktionieren.

NEW YORK (inn) – Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, hat davor gewarnt, einen Friedensplan im israelisch-palästinensischen Konflikt ohne Zwei-Staaten-Lösung zu machen. Der ägyptische Diplomat sprach am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Er warnte in Anspielungen auf den US-Friedensplan auch vor alternativen Wirtschaftslösungen, welche die „israelische Besatzung von Gebiet verewigen, das die Palästinenser für ihren unabhängigen Staat wollen“.

Er kritisierte weiter den Versuch, die „palästinensische Frage außerhalb des Regelwerks des internationalen Rechts“ zu lösen. Seine Äußerungen kommen im Vorfeld der von den USA angeregten Bahrain-Konferenz am 25. und 26. Juni. Der Berater des US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner, hatte im April angedeutet, dass sich der Friedensplan der USA nicht auf eine Zwei-Staaten-Lösung fokussieren werde.

„Wenn sich die Menschen auf die alten traditionellen Diskussionspunkte konzentrieren, werden wir nie einen Fortschritt machen“, sagte Kushner. Die Palästinensische Autonomiebehörde will die Bahrain-Wirtschaftskonferenz boykottieren. Länder wie Ägypten und Jordanien haben zum Gipfel aber ihre Zusage gegeben.

Von: mm

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Israelnetz Newsletter

Lesen Sie die Nachrichten werktäglich auf Ihrem Bildschirm.