Die Wasserinfrastruktur im Westjordanland soll weiterentwickelt und modernisiert werden

Die Wasserinfrastruktur im Westjordanland soll weiterentwickelt und modernisiert werden

Bessere Wasserversorgung für Palästinenser

Die Wasserversorgung in den Palästinensergebieten soll verbessert werden. Um dies zu ermöglichen, aktivierten Israelis und Palästinenser ihren gemeinsamen Wasser-Ausschuss. Dieser hat seit seit sechs Jahren nicht mehr getagt.

JERUSALEM (inn) – Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) wollen das gemeinsame Wasser-Komitee wiederbeleben. Der „Koordinator der Regierungsaktivitäten in den (Palästinenser-)Gebieten“ (COGAT), Generalmajor Joav Mordechai, sowie der palästinensische Minister für zivile Angelegenheiten, Hussein al-Scheik, unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen. Vertreter des Ausschusses hatten sich zuletzt vor rund sechs Jahren getroffen.

Das Komitee hat die Entwicklung und Modernisierung der Wasserinfrastruktur im Westjordanland zur Aufgabe. Es wurde 1995 im Rahmen des „Oslo II“-Abkommens ins Leben gerufen.

Israelis und Palästinenser vereinbarten nun die Anpassung der Wasserzuteilungen, die Suche nach neuen Wasserquellen und eine bessere Wasserversorgung insgesamt für Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen. Die Unterzeichnung des Abkommens jetzt im Winter soll es ermöglichen, dass das Komitee im Sommer voll handlungsfähig ist, wenn der Wasserbedarf am höchsten ist.

Laut der Onlinezeitung „Times of Israel“ haben beide Seiten zudem einen strategischen Planungsmechanismus bis zum Jahr 2040 eingerichtet. Dabei gehe es um die Anpassung der Wasserinfrastruktur an den erwarteten Bevölkerungszuwachs.

Generalmajor Mordechai zufolge zeige das Abkommen, dass es möglich sei, Vereinbarungen ohne Einfluss von außen zu erreichen, wenn es um praktische bilaterale Angelegenheit gehe. Das jüngste Abkommen ist eines von vieren, die Israelis und Palästinenser in den vergangenen anderthalben Jahren geschlossen haben. Zuletzt wurden unter anderem Vereinbarungen über die Stromversorgung sowie zum 3G-Mobilfunk im Westjordanland getroffen.

Von: dn

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