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Neues Gesetz verbietet öffentlichen Einrichtungen Israel-Boykott

Von Israelnetz

Öffentliche Einrichtungen im Vereinigten Königreich dürfen Israel und andere Länder nicht boykottieren. Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete das britische Unterhaus Montagnacht mit 268 zu 70 Stimmen. Es schließt auch die israelischen Siedlungen mit ein. Ein Boykott ist nur möglich, wenn die Regierung in London Sanktionen gegen ein Land verhängt. Der Minister für Kommunen, Michael Gove von der Konservativen Partei, sagte, das Gesetz „beschützt Minderheiten, vor allem jüdische Gemeinden, gegen Kampagnen, die dem gemeindlichen Zusammenhalt schaden und Antisemitismus anheizen“. (eh)

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12 Antworten

  1. Da hat die Israel-Lobby in Großbritannien ja echt gute Arbeit geleistet. Ob allerdings nicht mit ungleichem Maß gemessen wird? Wie steht es mit den Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, gegen Rußland, gegen Mianmar? Dabei ist Großbritannien ganz wesentlich Urheber des Nahostkonfliktes mit seiner unseligen Balfour-Erklärung von 1917…

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    1. Ich freue mich sehr, dass die „Israel-Lobby“ gute Arbeit geleistet hat( wenn es denn eine Lobby war). Der Unterschied zwischen einem Boykott Israels und der von Ihnen aufgezählten Staaten besteht darin, dass Iran, Russland und Myanmar Aggressoren sind aber Israel sich verteidigen muß. Die Balfour-Erklärung hat einem geschundenen Volk das Recht zugesprochen, wieder in seine angestammte Heimat zurückzukommen. Dieser Prozess war nicht aufzuhalten und ist auch nicht mehr rückgängig zu machen, sosehr auch manche davon träumen.
      Das alles ist hier schon x-mal beschrieben worden. Juden lieben das Leben und extreme Islamisten den Tod. Da gibts kein Zusammenkommen oder eine Verhandlungsbasis.

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    2. Herr Luley hat sich sogar selbst einmal übertroffen: Er stellt Israel auf eine Stufe mit brutalen Diktaturen wie Iran, Russland und Myanmar.
      Da Herr Luley sich mit solchen … aber nur der Lächerlichkeit preisgibt, sollte man diese Sache nicht zu hoch hängen.

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    3. Wahrscheinlich darf man bald auch nicht mehr zum Boykott gegen Ruanda
      auffordern, wo das Königreich seine Asylbewerber zwischenlagert, bis man
      sie abschiebt

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  2. Zu diesem Gesetz kann man nur gratulieren. Mit Weitblick und Verstand die richtige Entscheidung getroffen.

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  3. Großbritannien wird für mich immer sympatischer. UK ist ein Israel-freundliches Land, UK half der Ukraine schon mit Waffen, als GER noch geschlafen hat, UK hat die richtige Meinung zu RUS, und UK hat auch eine großartige, langjährige Demokratie. Ich bin für die Konstitutionelle Monarchie, UK hat ja genug andere Probleme, siehe Nord-Irland, ehemalige Kolonien etc. Es ist schön zu wissen, dass es außerhalb Deutschlands Lichtblicke gibt, während GER immer wieder politisch-religiös zu einem Irrenhaus wird…

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  4. Wir sollten unsere politisch Verantwortlichen darin bestärken, den pro-israelischen Worten wieder mehr und mehr pro-israelische Taten folgen zu lassen. Gute Beispiele können da eine echte Hilfe sein. UK ist ein gutes Beispiel.

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  5. Sehr gut. Israelhasser schäumen natürlich vor Wut und sehen ominöse Lobbys am Werk. Lustig auch, wenn in solch einem Falle Israel auf die Stufe mit bestimmten Regimen gestellt wird, für deren Vergehen man sich normalerweise nicht die Bohne interessiert.

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  6. Wird trotzdem weiterhin boykottiert, kein Geld für Raketen die Kinder töten. Gut das weiterhin darauf aufmerksam gemacht wird.

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