Neues Gesetz regelt Verfolgung der Täter vom 7. Oktober

Von Israelnetz

Die Knesset hat am Montag mit 93 von 120 Stimmen ein Gesetz zur Verfolgung der Täter vom 7. Oktober verabschiedet. Es gab keine Gegenstimmen. Der israelische Justizminister Jariv Levi schrieb auf Instagram von der „moralischen Pflicht, die Täter des Massakers vor Gericht zu stellen“. Terroristen, die nach diesem Gesetz verurteilt werden, können mit lebenslänglich oder dem Tod bestraft werden. Sie sind von sogenannten „Geiseldeals“ und künftigen Freilassungsabkommen ausgenommen. Die Prozesse sollen öffentlich in Jerusalem geführt werden. (mw)

Schreiben Sie einen Kommentar

14 Kommentare

  1. Das Gesetz ist ein gutes Gesetz, nur sind das Hauptproblem die Täter, die zu Recht auf der Abschussliste stehen, oder die Mittäter und Unterstützer weltweit?

    19
  2. Ja, meine volle Unterstützung für dieses Gesetz. Das ist ein „minimaler Ansatz“ von einem Stück Gerechtigkeit.
    Die Gräuel, die diese bestialischen Monster begangen haben, können in diesem Leben wohl eher nicht der „vollen Gerechtigkeit“ zugeführt werden.
    Wie so oft, gut gemacht, an die Abgeordneten der israelischen Knesset. Wenigstens ihr übernehmt Verantwortung und schafft Voraussetzungen für Klarheit, während sich Europa „schlaftrunken“ und realitätsfern präsentiert.

    40
  3. Bezeichnend ist, es ging OHNE Gegenstimmen durch. Konsenz auf der ganzen Linie. Alle vordern Bestrafung, Genugduung, Gerechtigkeit. Wenns richtig hart wird, steht man zusammen.

    32
  4. Mir stellt sich nur die Frage, wie wird bestimmt ob einer der festgenommenen wurde auch wirklich beim Massaker dabei war/mitgewirkt hat oder ob einem das nur vorgeworfen wird weil diese Person ein Palästinenser ist.

    Aber auch sonst bin ich gegen die Todesstrafe.

    1
    1. Ich bin auch gegen Todesstrafe. Aber eine Hamas-Bestie und Unterstützer in Gaza sollten nie mehr unter freiem Himmel leben.Unsere Bibas Babys wurden zerstückelt, wer weiß, ob die Mutter vor Ermordung zusehen musste?

      22
    2. @Blub: Dein letzter Satz ist die erste sachliche Aussage, die ich von Dir lese. Sehr gut gemacht – weiter so !

      Und noch ein Vorschlag: Wie wäre es, wenn Du dich mit der Hingabe, mit der Du hier immer sämtliche israelische Aktionen kritisierst, beim iranischen Regime für die Abschaffung der Todesstrafe im Iran einsetzt ?
      Das iranische Volk wird es Dir danken ! Denn dort sterben im Gegensatz zu Israel Tausende dadurch.

      22
    3. @ Blub:

      „Mir stellt sich nur die Frage, wie wird bestimmt ob einer der festgenommenen wurde auch wirklich beim Massaker dabei war/mitgewirkt hat oder ob einem das nur vorgeworfen wird weil diese Person ein Palästinenser ist.“

      Ich gehe davon aus, dass an den Opfern DNA-Spuren zu finden waren. Ebenso können vielleicht auch einige der Geiseln ihre Peiniger identifizieren, sofern sie deren Gesichter sehen durften. Außerdem gibt es ja auch die Videoaufnahmen dieser „Helden“, Telefonmitschnitte, Zeugenaussagen, Adressen und Beschreibungen in welchen/wessen Wohnungen die Geiseln festgehalten wurden u.v.m.. Vielleicht konnten/können auch Besitztümer der ermordeten Menschen bei gazanischen Bürgern gefunden werden.

      17
    4. @Blub
      Der Geheimdiest kriegt das raus, wer beim Massaker dabei war. Ausserdem haben diese Idioten sich dabei selbst gefilmt und es veröffentlicht. Auf diese Weise wurden schon viele beteiligte Terroristen zu den 72 Jungfrauen ins Jenseits befördert.
      Ich bin auch gegen die Todesstrafe. Leben gibt Gott und er nimmt es und wir sind nicht Richter, sondern er.
      Im Kriegsfall sieht das aber anders aus. Gott hat im AT z.B. König Saul befohlen, das ganze Volk der Amalekiter zu vernichten, nicht einen übrig zu lassen. Ich bin mir nicht sicher, was er zur Todesstrafe für Terroristen sagen würde, neige aber dazu zu denken, er möchte sie ebenfalls vernichtet sehen.

      11
  5. Das ist ein wichtiges Gesetz. Ich hoffe, es werden auch die Drahtzieher, Ausbilder und Finanziers im Iran usw. zur Rechenschaft gezogen bzw. zumindest Anklage erhoben und Haftbefehle ausgestellt.

    Des Weiteren hoffe ich, dass es viele DNA-Spuren der Mörder und Vergewaltiger gibt, der (auch weiblichen) Plünderer, von denen vielleicht noch einige in Gaza/der Region leben. Für alle sollten zumindest Haftbefehle ausgestellt werden, falls sie irgendwann einmal meinen, in den USA, Europa, Deutschland oder anderswo Asyl in Anspruch nehmen zu können.

    Bezüglich Todesstrafe bin ich insofern unsicher, dass „solche Leute“ es ja als Privileg betrachten, für ihre Religion sterben zu dürfen. Sie denken ja wirklich, dass sie dann ihre diversen Belohnungen bekommen. Wenn sie ohnehin ihrem Todes- und Märtyrerkult frönen, meine ich, tut man ihnen einen Gefallen mit der Verurteilung zum Tod. Das war bei Herrn Eichmann noch anders.

    14
  6. Auch ich bin gegen die Todesstrafe – nicht nur, weil ich sie für unmenschlich halte, sondern auch, weil ich sie für zwecklos erachte.
    Wir können die Sinwars und Khameneis so oft töten, wie wir wollen; aber sie werden sich alle in der Hölle neu formieren und ihren Terror gegen Israel fortsetzen.

    5
    1. @Matti Goldschmidt
      Sie stellen eine überaus wichtige Frage. Ich setze voraus, dass Sie die englische Sprache beherrschen. Mein Ratschlag: Schreiben Sie eine E-Mail an die zuständige Stelle der Knesset (Gesetzgebung und Rechtsforschung).
      ——
      Und verwenden Sie bitte bei Ihrer Anfrage die juristisch korrekte Bezeichnung „failure to render assistance (in an emergency)“.
      Es wäre freundlich, wenn Sie uns Foristinnen und Foristen bei Gelegenheit mitteilten, welche Antwort Sie erhalten haben.

      20

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen