Netanjahu fliegt heimlich in die Emirate

Von Israelnetz

Israels Premier Benjamin Netanjahu hat sich „Kanal 12“ zufolge am Sonntag zu geheimen Gesprächen mit dem emiratischen Präsidenten Muhammad Bin Sajed al-Nahjan getroffen. Demnach brach er am frühen Nachmittag in einem privaten Flugzeug nach Abu Dhabi auf und blieb dort rund vier Stunden. Der israelische Premierminister steht derzeit unter Druck: Berichten zufolge sollen die Vereinigten Arabischen Emirate ihn anderthalb Wochen vor dem 7. Oktober vor den Anschlagsplänen der Hamas gewarnt haben. Kritiker werfen ihm vor, die Warnungen ignoriert zu haben. Netanjahu weist den Vorwurf zurück. (mw)

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13 Kommentare

  1. Heimlich ist lange nichts mehr! Vor einiger Zeit las ich, wo weiß ich nicht mehr, am 07.10.2023 in den Morgenstunden war die Wache an den Grenzen Gaza und Israel abgerufen worden. Wer sie abgerufen hatte ist bis heute unklar, nicht bekannt. Meine Ansicht, jemand weiß viele Gehemnisse, möglich gab es einen Verräter und man wird möglich für immer schweigen. Karin

  2. Nein, Karin, sie wurden nicht abgezogen, es waren von vornherein nur drei Grenzbattalione entlang Gazas stationiert, viel zu wenige, da man auf den Norden entlang Libanon konzentriert war und man Hizbollah für weit gefährlicher hielt, was die Stationierung von mehr als dreißig Kampfbattalionen dort erklärt.
    Das ist sehr wohl bekannt. Vieles andere gehört ins Reich der Spekulation. Bevor ich mich dazu äußere, warte ich lieber ab, was sich da herauskristallisiert.
    SHALOM

    1. Schalom Klaus,

      danke für die Berichtigung. Sonst hätte ich auch wieder gedacht, die Grenze zum Gazastreifen sei am 7. Oktober 2023 unbewacht gewesen.

      Genau, ich warte auch lieber ab, was sich herauskristallisiert. Vor allem geht es um einen meiner liebsten Israelischen Politiker, dazu zählt auch Naftali Bennet. In Deutschland habe ich vor einer Wahl nicht mal Lust, mich großartig mit Politikern zu befassen, da sie alle das eine versprechen und nach der Wahl doch was anderes tun. Außerdem unterstützt die deutsche Politik meines Wissens nach Israel zu wenig, die Ukraine jedoch zu viel.

      SCHALOM!

    2. Richtig, Klaus. Grenze zu Gaza nie unbewacht. Ich war öfters dort. Was vor Massaker war, können wir nur erahnen, nicht wissen, wer warnte, wer es nicht weitergab? Und ja, Hisbollah – dort musste Armee verstärkt stationiert werden. Es wird immer ein schmerzliches Drama bleiben.
      Und Spekulationen im Netz.
      Shalom

    3. Die Truppen, die sich an der Grenze zu Gaza befanden, wurden vor dem 7. 10.23 angezogen und in die Westbak verlegt, um dort die Siedler zu beschützen, Die Kibbutzim um den Gazastreifen herum waren praktisch schutzlos. Das waren ja auch keine Bibisten.

  3. An@Klaus: Bitte, widerspräche nicht dem was ich geschrieben habe, ich habe es gelesen wenn auch ich nicht weiß wo, möglich in der Israel Heute Ausgabe, aus dem Finger habe ich es mir nicht herausgezogen! Behalte deine Weisheiten, ich behalte meine. Danke! Karin

    1. @Karin, ich widerspreche,wenn Widerspruch erforderlich ist.
      Es waren nur drei Grenzschutzbattalione, die dort stationiert waren, da Israel nicht die Absicht hatte, zu eskalieren, aber auch trotz aller Warnungen keine Eskalation von Seiten Hamas erwartete. Und ich arbeite nicht mit Weisheiten oder Spekulationen, sondern mit Fakten. Bibi hat das nicht mit Absicht getan, sondern er hat sich aufgrund falscher Hoffnungen, befeuert durch Sinwar, schlicht reinlegen lassen. Er ist auf eine geschickte Lüge hereingefallen und hat demzufolge die Entschlossenheit von Sinwar und dessen Beratern schlicht unterschätzt . Alle Berichte, die mir zugänglich sind, bestärken diese Ansicht. Die Reaktion Israels, die unweigerlich auf einen mit dieser Brutalität durchgeführten Angriff erfolgen würde, sollte die zarten Bande einer Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien zerstören, welche enorme negative Auswirkungen auf die Möglichkeiten von Hamas und ihren Verbündeten gehabt hätte, was es logischerweise zu verhindern galt.
      So ist es ja dann auch gekommen. Da ist nichts geheimnisvolles daran, es ist schlicht Logik.
      SHALOM

    2. @Karin
      Warum so beleidigt? Klaus hat doch nur richtig gestellt. Auch ich habe mich schonmal geeirrt und wurde hier im Forum korrigiert. Ist doch nicht schlimm. Dann hat man sich eben mal geirrt. Oder hatte ne falsche Info. Klaus ist immer sachlich. Auch mir hat er schon erklärt. Denn das ist besser als mit Falschinformationen zu leben und sie weiter zu tragen. Also,bitte nicht immer so angepiekt sein.
      Gruß Manu

  4. Netanjahu fliegt heimlich in die Emirate. Die nächste heimliche Reise in die Toscana. Meine Ehefrau freut sich schon.

    1. Viel lieber als Netanjahu zu „empfangen“ würde ich nach über 10 Jahren wieder einmal nach Israel reisen, doch persönliche Gründe, die zu sensibel sind, hindern mich daran.

      Netanjahu bzw. die Regierung Israels haben auch noch ein Hühnchen mit der spanischen Regierung zu rupfen, um nur ein Beispiel zu nennen. Und innenpolitisch gibt es haufenweise Aufgaben bzw. Vorhaben.

      1. @Frau Neubert
        Ein Paar Tage Erholung in der Toscana schadet nicht. Meine Ehefrau, beste Gastro-Dekorateurin von allen, und Marina, unsere Köchin, würden Netanjahu verwöhnen.

  5. An@ Frau Neubert: Ihr Denken die Grenzen zum Gazastreifen waren unbewacht war richtig! Als ich es gelesen habe war sofort mein Gedanke, ja, wer gab diese Anordnung in welchen Namen? Das geht doch nicht nur so einfach zu kommen, die Wache abziehen ohne seinen Namen zu nennen oder dessen Auftraggeber, oder die Finger zu zeigen. Ich dachte sofort hier ist etwas nicht koscher! Ohne Beweise kein Urteil! LG – Karin

  6. An@Manu: Beleidigt bin ich nicht habe nur betont was ich gelesen habe aus dem Finger habe ich es mir nicht herausgezogen. Ich lese und schreibe beinahe täglich in drei verschiedenen Sprachen. Gewiss hat Klaus Recht, oft ist er in Israel und hat etwas mit der IDF zu tun. Gratuliere ich! Diese Kenntnisse habe ich natürlich nicht. So bitte, trampele nicht an mir herum wie schon oft! Karin

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