Netanjahu: Der Iran bedroht die ganze Welt

Der militante Islam hat nicht nur Israel, sondern die ganze Welt im Visier. Das betonte der israelische Premier Netanjahu vor NATO-Botschaftern. Er warb darum, die Sicherheitszusammenarbeit zu verstärken.
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Israels Premier Netanjahu warb für verstärkte Sicherheitszusammenarbeit mit der NATO

Foto: GPO/Haim Zach

Israels Premier Netanjahu warb für verstärkte Sicherheitszusammenarbeit mit der NATO

JERUSALEM (inn) – Der israelische Premier Benjamin Netanjahu hat am Dienstag in Jerusalem die gemeinsamen Werte zwischen Israel und der NATO betont. Bei einem Arbeitsessen mit Botschaftern von Ländern, die dem Verteidigungsbündnis angehören, sagte er, die Zusammenarbeit mit der NATO sei „natürlich“, da Israel die einzige Demokratie in der Region sei.

Zu dem Treffen hatte der griechische Botschafter in Israel, Bikas Konstantinos, geladen. Auch er betonte nach Angaben des israelischen Außenministeriums die „großartige“ Zusammenarbeit. Netanjahu sagte, Israel habe durch seine Geheimdienstarbeit dabei geholfen, zahlreiche Terroranschläge in Europa zu verhindern.

Gemeinsam gegen Islamismus

Insbesondere helfe der jüdische Staat dabei, der Bedrohung durch den radikalen Islam zu begegnen. Dies gelte für den Kampf gegen den Islamischen Staat auf der Sinai-Halbinsel, aber auch für die Bedrohung durch den Iran. Das iranische Regime, betonte Netanjahu, wolle den militanten Islam in alle Welt exportieren. Dies betreffe auch Länder in Europa.

Vor diesem Hintergrund bat Netanjahu die Anwesenden, die Kooperation mit Israel zu verstärken. „Ein Angriff des radikalen Islam, aus welcher Richtung auch immer, auf irgendeine unserer Demokratien ist ein Angriff auf alle Demokratien.“

Israel ist kein Mitglied der NATO, aber ein Partner. Erst im November kam ein Abkommen zustande, in dem es um den Austausch von Geheimdienstinformationen geht. Seit September 2016 ist Israel mit einem ständigen Büro am NATO-Hauptsitz in Brüssel vertreten.

Von: df

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