Nach Angriff auf Nonne: Gebetsaufruf für Christen in Israel

Von Israelnetz

Nach einem Angriff auf eine französische Nonne in Jerusalem hat das Hilfswerk „Open Doors“ zum Gebet für Christen in Israel aufgerufen. Dabei stellte es klar, dass Israel nicht zu den 50 Ländern mit der stärksten Christenverfolgung zählt. Doch in den vergangenen Jahren hätten jüdische Extremisten immer wieder Christen angegriffen, vor allem Geistliche und Ordensleute. In der vergangenen Woche hatte ein Israeli auf die 48-jährige Nonne eingetreten und sie am Gesicht verletzt. Ein 36-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen. Das israelische Außenministerium sprach von einem „schändlichen Akt“. (eh)

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19 Kommentare

  1. 36-jähriger Täter, bitte hart bestrafen. Israelisches Außenministerium, gutes Ministerium, spricht von einem „schändlichen Akt“.

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    1. Ich habe das Video gesehen. Es ist widerlich. Der Kerl liess die Nonne vorbei, danach lief er von hinten auf sie zu und stiess sie hinterrücks heftig, so dass sie auf’s Gesicht fiel, knapp an einem Steinquader vorbei. Hätte sie auf den Quader aufgeschlagen, wäre die Sache schlimmer ausgegangen. Dann lief er langsam weg, kehrte nach etwa 10 Metern wieder um und trat die reglos am Boden liegende Frau heftig in die Bauchgegend. Eine Gruppe jugendlicher sah das von weitem und lief hinzu. Der erste legte sich dann mit dem Kerl an. Da endet das Video. (Solche Typen gibt es aber in jedem Land)

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        1. @Liebe
          Ich halte Ihren Einzeiler für zynisch, dem Sinn nach verwandt mit einer zweifelhaften Aussage wie: Überall auf dieser WELT (Erde?) gibt’s HOMOGEN [sic!] verteilte Mörder, Vergewaltiger, Gangster, Einbrecher und Diebe. 😒

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          1. @Alida

            Liebe Alida,

            Zynismus – … Nein, … vielleicht ein klein wenig, denn jeder von uns ❤️‍🩹 ist überall auf der Welt ein „Opfer“ der Umstände … zu fast „jedem“ Zeitpunkt. Die Welt entwickelt sich zunehmend weniger erstrebenswert. Voran liegt das? An uns ❤️‍🩹 allen, weil jeder Mensch „Fehler“ macht, welche nicht jeder als Fehler sieht, sondern vielleicht als … „das Recht des Stärkeren“, oder ähnliches.
            Die Einstellung, dass die Bösen immer die anderen sind, wird in zunehmenden Maße gerne als Ausrede dafür benutzt, nicht der „Verpflichtung“ nachzugehen, an sich selbst ❤️‍🩹 zu arbeiten.

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      1. @Jakob
        Ich habe mir das Video inzwischen auch angesehen. Weitere Einzelheiten kenne ich nicht. Wenn ich voraussetze, dieser Täter sei schuldfähig (sein Verhalten erweckt diesen Eindruck), kann ich mich über die Statements offizieller israelischer Stellen (z.B. „schändlicher Akt“) nur verwundern.
        Einschaltung:
        Erinnert an die reihenweise „fassungslosen“, „bestürzten“ deutschen Politiker nach ähnlichen Gewalttaten in Deutschland. Diese Personen plappern, verurteilen, kündigen an, faseln – bis zum nächsten Mal. Ich verallgemeinere zu sehr? Sicherlich.
        ——
        Ich gehe also von einem schuldfähigen Täter aus, der seine Tat vorsätzlich begangen hat. Vorsätzlich und heimtückisch stößt er die französische Nonne von hinten mit aller Gewalt zu Boden, geht ruhig weiter, besinnt sich, geht rasch (entschlossen) zurück und tritt auf die am Boden liegende Frau ein , , ,

        Der letzte Satz von Frau Hausens Mitteilung; “ Das israelische Außenministerium sprach von einem ’schändlichen Akt‘.“ – Und was kommt nach dem „schändlichen Akt“?
        —–
        Ich versuche, mir vorzustellen, ich wäre das Opfer gewesen (und am Leben geblieben). – Welches Urteil hielte ich für angemessen? Lebenslängliche Haft.
        Das sei übertrieben? Finde ich nicht. Abschreckende Urteile können von Nutzen sein; sie können (künftig) Leben retten. Ich weiß sehr wohl, dass ich mich juristisch auf dünnstem Eis bewege.
        Wie ließ doch Goethe im „Faust I“ den Mephistopheles zum Schüler sagen? „Es erben sich Gesetz‘ und Rechte / Wie eine ew’ge Krankheit fort; [. . .] Vom Rechte, das mit uns geboren ist, / Von dem ist leider! nie die Frage.“

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  2. Schändlicher Akt ist zu gering ausgedrückt. Das geht überhaupt nicht, egal wie sich Christen gegenüber uns Juden verhalten.
    Dazu noch eine franz. Nonne. Wasser auf Mühlen für Macron.
    Open doors berichten sehr gut über Christenverfolgungen weltweit, besonders in Islamischen Ländern.

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  3. Die meisten Christen in Israel sind meines Wissens israelische Bürger und gehören zur katholischen und griech.-orthodoxen Kirche.
    Das, was eigentlich von der Regierung gesagt wird und sich seit Jahren entwickeln sollte, wird mit Füßen getreten: das Leben in einer freien Gesellschaft, die Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Sicherheit garantiert. Vor vielen Jahren war das Normalität. Die Christen leisten schließlich ihren Beitrag in ihrem Land z.B.mit Dienst in der Armee und gehören geschützt. Und immer sind es die „jüdischen Extremisten“, die diese Integration verhindern wollen und ganz Israel in ein schlechtes Licht rücken. Unterstützt werden die Christenhasser auch von Ben Gvir. Und unsere Kontrahenten im Forum werden sich nun wieder des Vorwurfs des Rassismus bedienen. Es ist zum Haare raufen! Ich fordere die gerechte Bestrafung.

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  4. … überhaupt irgendjemanden mit Vorsatz zu treten/ im Gesicht zu verletzen, lässt Zweifel an dessen geistigen Zustand aufkommen. Da ist es „egal“, ob es eine Nonne ❤️‍🩹🙏, oder ein „anderer Mensch“ ist.

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  5. Shalom,habe dazu nicht viel zu schreiben.Jedoch dies:Natürlich einer mit Zizit und Kippa,wie diejenigen in Samaria/Judäa.Und wie diejenigen die Christen bespucken in Jerusalem.Unterstützt werden sie natürlich von der Netanyahu Regierung und den radikalen Freunden von Netanyahu in seiner abge……. Regierung!!!Ab Oktober wird ein anderer Wind wehen,dies ist sicher!Wird jedoch ein bisschen dauern bis alles wieder einigermasen normal läuft und Israel und sein Volk aufatmen kann!(Wird einigen Foristen hier nicht gefallen und ihre Lobeshymnen auf Netanyahu werden verschtummen!!!) Jerusalem

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    1. @Jerusalem
      Ehemalige Regierungschefs bilden Wahlbündnis gegen Netanjahu. Gespaltene Opposition – Bündnis soll Machtkämpfe beenden. Ja, wir sind gespannt. Jair Lapid, Naftali Bennett, gute Männer. Netanjahu besser.

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  6. Aufpassen und nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt. Das gilt nicht nur für den verurteilten Täter. Nein, auch für uns Kommentatoren, besonders als solche mit einer unsäglich schuldbeladenen christlichen und/oder deutschen Geschichte im Gepäck. Ja, eine schändliche Tat ist zu verurteilen – egal ob von Christen, Juden oder Moslems begangen. Aber lasst uns nicht über den Splitter im Auge des Bruders herziehen, wo doch in unserem Auge ein Balken steckt.

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    1. @little brother
      Ich gestehe Ihnen von vornherein zu, dass es an meiner Beschränktheit und Unwissenheit liegen könnte, wenn ich sage: Von Ihrem Kommentar verstehe ich nichts, gar nichts.
      —–
      Selbst in sachlicher Hinsicht befremdet es mich, wenn Sie schreiben: „Das gilt nicht nur für den verurteilten Täter.“ In Frau Hausens Mitteilung lese ich lediglich: „Ein 36-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen.“
      —–
      Ich möchte wissen, in welcher Weise Sie den geistig-moralischen Hintergrund Ihrer Glashaus-Mahnung zu begründen gedenken.
      Sehen Sie mich im Glashaus sitzen, weil ich Deutsche bin? Sehen Sie mich persönlich mit der „deutschen Geschichte im Gepäck“ belastet? Oder richtet sich Ihre Mahnung nur an Gläubige, vor allem an Christen? Steckt auch in meinem Auge ein Balken? – Ich breche ab. Das ist aber nur der Beginn der Fragen, die sich mir aufdrängen.
      —–
      Vielleicht ist der Hinweis nötig, dass ich nicht im geringsten provozieren will? Ich möchte verstehen. – Es wäre freundlich von Ihnen, wenn Sie antworteten.

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    2. @little brother
      Es ist zu bedauern, dass Sie nicht antworten. – Mir ist bewusst, dass es in Ihrem letzten Satz um Mt 7,3-5 und Lk 6,41-42 geht. – Gegenstand dieses Gleichnisses: Selbstreflexion (Selbstprüfung vor jeglichem vorschnellen Verurteilen); Demut; Sich-Einfühlen in Motive, psychische Regungen usw. der Anderen . . .
      ——–
      Da Sie den Dialog verweigern, hier Ergänzendes zu meinem strikt persönlichen Standpunkt:
      Ich halte Ihren Hinweis auf erwähntes Gleichnis in diesem Kontext für abwegig. Der Täter gehörte, wenn er das Verbrechen bewusst verübt haben sollte, lebenslänglich hinter Gitter. Heimtückischer Mordversuch.
      Sie empfehlen Selbstreflexion, Demut, usw.? Aber es gäbe den Staat Israel bis heute nicht, wenn Ihre Empfehlung berücksichtigt oder gar verinnerlicht worden wäre.

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  7. Hier übt ein Mann Gewalt gegen eine Frau aus. Etwas was täglich überall auf der Welt passiert. Es gibt keine Religion und auch keinen Glauben, der dies verhindert. Ich darf an dieser Stelle einwerfen, dass häufig Interpretationen, wie Religion auszuüben sei, solches Verhalten sogar begünstigt. Menschlichkeit und Respekt wären hilfreiche Tugenden und sicher auch „gottgefällig“.

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  8. Die Tat muss bestraft werden.
    Weltweit werden Christen verfolgt. Siehe Index von Open Doors! Davon ist in den Medien weder zu lesen noch zu hören noch zu sehen!

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  9. Netanjahu sollte sich mal besser um den ausufernden religiösen Fanatismus in meinem künftigen Heimatland kümmern, das nimmt allmählich Überhand.
    Ich gehe nicht nach Israel, um dort Zeuge von Jagden auf religiöse Minderheiten zu werden oder sie verhindern zu müssen.
    Ich bin nicht Jude, um den Schändungen von Symbolen und Kultstätten anderer Religionen durch meinesgleichen schweigend und untätig zuzuschauen.
    SHALOM

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    1. Boker Tov, werte Foristen, der Typ, der die Nonne so misshandelt und verletzt hat, steht inzwischen schon vor Gericht wegen religiösem Hassverbrechen und schwerer Körperverletzung, desweiteren wegen Angriffes auf eine Frau.
      Bin gespannt, was dabei herauskommt und was ihn erwartet.
      Soviel erstmal dazu.
      SHALOM

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  10. Ich fühle mich ausserstande Netanyahu richtig beurteilen zu können, glaube aber dass Ruhe wäre, wenn die Terroristen ihre Waffen abgeben würden. Vielleicht sogar, wenn sie wenigstens zu schiessen aufhörten würden. Mit den Hetzern in der Regierung möchte ich aber nichts zu tun haben …

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