Mutter von ermordeter Geisel gehört zu „Frauen des Jahres“

Von Israelnetz

Das Magazin „USA Today“ hat Rachel Goldberg-Polin zu einer von acht „Frauen des Jahres“ ernannt. Ihr Sohn Hersh Goldberg-Polin wurde am 7. Oktober 2023 von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt und nach 328 Tagen hingerichtet. Danach setzte sie sich vor internationalen Gremien für die noch verbliebenen Geiseln ein. Gleichzeitig traten Menschen mit ihr in Kontakt, die Trauer oder Verlust erlebten. Mittlerweile erhalte sie täglich etwa 100 solche Nachrichten aus aller Welt. Ihre jüdisch-orthodoxe Prägung mit Gebet und Tora helfe ihr, die eigene Trauer zu bewältigen, schreibt „USA Today“. (eh)

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6 Kommentare

  1. Es freut mich, dass Rachel Goldberg-Polin vom USA-Magazin Today zur Frau des Jahres ernannt worden ist.

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  2. Das Magazin „USA Today“ Frau Rachel Goldberg-Polin. Alle Ehre der Welt gehört ihr, der „Jüdischen Mama“ mit Würde, Mut und Trauer den Tod ihres Sohnes zu tragen und beklagen. Sie ist ein Vorbild für die Welt einer Jüdischen Mutter trotzdem das Nichtvergessen öffentlich zu predigen. Hut herunter – Karin

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  3. Hersh Goldberg-Polin war ein wunderbarer Junge, Mutter Rachel eine wunderbare Frau.

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  4. ALLE Mütter, die ihre Soldatenkinder und ihre Geiselkinder verloren haben, gehören zu den Müttern und Frauen des Jahres. Ich mache da keinen Unterschied. So viele haben sich unermüdlich für die Geiseln eingesetzt, sind von „Pontius zu Pilatus“ gereist. Manche mit mehr, manche mit weniger Erfolg, mit mehr oder weniger Aufmerksamkeit. Ehre wem Ehre gebührt, aber die Amerikaner brauchen immer etwas zum Bewundern.
    Nicht falsch verstehen, ich gönne es ihr. Aber am Ende gibt es mehr als eine wunderbare Frau, die um wunderbare Kinder trauern.

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  5. Guter Kommentar, Ella, auch ich mache nicht jeden gleich zu einem Heiligen.
    Aber diese Frau tut etwas ungleich wertvolleres, aus der Erfahrung eigenen Leides und Verlustes heraus vermag sie, anderen Trost, Mitgefühl und Zuversicht zu vermitteln.
    Viele dieser Heldinnen und Helden werden nie erwähnt, sie mag stellvertretend für sie alle stehen.
    SHALOM

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  6. Ich erinnere mich an einen Fußgängertunnel in Jerusalem. Die eine Wand vollständig mit der Botschaft „Bring Hersh back!“ bedeckt.
    Möge sein Andenken ein Segen sein.

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