Militärisches Training bei Terror-Kindercamp der Fatah

Die Fatah-Partei bietet ein militärisches Sommercamp für palästinensische Kinder an. Das Ziel: Dem „Weg der Märtyrer und Gefangenen“, also der Terroristen, folgen.
Von Israelnetz

NABLUS (inn) – Die Fatah hat Anfang August ein Militär-Sommercamp für palästinensische Kinder im Westjordanland veranstaltet. Das teilte die Partei des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas auf Facebook mit. Insgesamt 200 Kinder nahmen an dem dreitägigen Programm in Nablus teil.

Auf Bildern sind junge Palästinenser mit Militäruniformen zu sehen. Auch Mitglieder der Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) waren dabei. Darauf weist das israelische Medienbeobachtungsinstitut „Palestinian Media Watch“ (PMW) hin.

Die Partei wollte nach eigenen Angaben unter anderem die palästinensische Identität der Mädchen und Jungen festigen und „die Zugehörigkeit zur Fatah-Bewegung“ fördern. Die Kinder sollten den „Prinzipien ihres Volkes treu bleiben und dem Weg der Märtyrer und Gefangenen“ folgen. Dies sagte der Fatah-Generalsekretär der Region Nablus, Muhammad Hamdan, in einer feierlichen Abschlussrede auf dem „Fatah-Armee-Camp“.

Bereits im Jahr 2024 hatten die Fatah-Sommercamps für Schlagzeilen gesorgt. Videoaufnahmen waren im Umlauf, die Teenager beim Trainieren an der Waffe zeigten. Auch Häuserkämpfe übten die Minderjährigen. In dem Video spricht der Jugendliche Ahmed Al-Bitar davon, dass er gerne wissen wolle, was es heißt, ein Mann zu sein und wie er gegen den Feind vorgehen kann. Mit dem „Feind“ meint er Israel.

Partei mit großem Einfluss

Die Fatah ist eine politische Partei. Sie kontrolliert große Teile der palästinensischen Autonomiegebiete im Westjordanland. Im Dachverband, der „Palästinensischen Befreiungsorganisation“ (PLO) hat die Fatah bei weitem den größten Einfluss.

In ihrer Verfassung von 1964 schrieb die 1959 gegründete Organisation in Kapitel 1, Artikel 8 folgenden Grundsatz fest: „Die israelische Existenz in Palästina ist eine zionistische Invasion mit kolonialer Expansionsbasis.“ Die Fatah möchte deshalb das heutige Israel vollständig unter ihre Herrschaft bringen.

Dabei spiele es keine Rolle, wie lange die „Befreiung“ andauere. Auch 1.000 Jahre seien akzeptabel, äußerte der palästinensische Politiker und ehemals „heimliche“ Bürgermeister von Ostjerusalem, Faisal al-Husaini (1940–2001), im Jahr 2001 im Rahmen der „zweiten Intifada“. Auch heute bleibt ihr Anliegen der Kampf gegen Israel und die vollständige Eroberung aller israelischen Gebiete. Die Fatah spricht dabei von der „kompletten Befreiung Palästinas“.

Auch Deutsche haben bereits Erfahrung mit Fatah-Camps gemacht. Unter anderen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof von der linksradikalen Terroristengruppe „Rote-Armee-Fraktion“ nahmen von Juni bis August 1970 an einem Fatah-Camp teil. Dort erhielten sie Grundausbildung in Waffenkunde, Schießen, Handgranatenwurf und anderen Kampftechniken. Im Gegensatz zu den palästinensischen Teenagern waren sie allerdings nicht minderjährig. (csb)

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25 Antworten

    1. Danke Tante Google
      „Nihil novi sub sole“ ist ein lateinischer Ausdruck, der bedeutet „Es gibt nichts Neues unter der Sonne“.
      Lieber Gruß Martin

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        1. @ Mathias Fl.
          Danke. Das war mir neu, dass dieser Satz in der Bibel steht. Dachte bisher, das ist nur so eine Redewendung.

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  1. Fatah, PLO, Hamas – alles Gruppierungen der übelsten Sorte. Und diese wollen den Gaza übernehmen – damit es besser wird!?
    Dennoch halten ihn (Mahmud Abbas & Co) viele in Europa für einen verlässlichen Partner – auch mit Blick auf eine Nachkriegsordnung für Gaza.

    Besser wäre, Israel würde zunehmend Judäa und Samaria vollständig übernehmen und unter Militärverwaltung stellen. Die vielbeschworene Zwei – Staaten – Lösung wird’s eh nicht mehr geben.

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    1. Lieber JK, „Besser wäre, Israel würde zunehmend Judäa und Samaria vollständig übernehmen und unter Militärverwaltung stellen.“ Menschlich betrachtet wäre das wohl das Beste, – wird aber auch Israel noch viel stärker isolieren und die Nationen gegen Israel aufbringen! Gott lässt diese Entwicklung zu.
      Lieber Gruß Martin

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  2. Lüge und Wahrheit werden hier vertauscht! Interessant was Jesus dazu sagt: „Nun aber versucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan“ (Joh. 8,40). Am Kreuz hat die Wahrheit über die Lüge triumphiert, der Feind ist besiegt, dass wird auch in Israel sichtbar werden.
    Lieber Gruß Martin

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  3. So war es jahrelang in Gaza. Fatah u.a. nicht besser. Versauen die Kindheit ihrer Kinder. Eltern lassen es zu und BRD/ EU zahlen. DAS kommt nicht in ARD/ ZDF.
    Wenn Abstimmung im September bei UNO über Pal- Staat, wählt Menschenrat und Länder einen Terrorstaat innerhalb Israels.
    OT: In Venedig ist bei Kulturellen offen der Hass auf Israel. Filmfestspiele.

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    1. @Am Israel chai
      In der Tat versauen die Terroristen ihren Kindern die Kindheit. Ich habe in einem Video gesehen, dass eine palästinensische Großmutter ihren Enkeln Geld und Schmuck zum Waffenkauf gab und großes Lob von ihrer Familie bekam. Dann aber von Hungersnot reden. Passt nicht zusammen.

      OT: Habe auch gelesen, dass die schöne Gal Gadot von 1500 Schauspielern in einem Brief vom Filmfestival Venedig ausgeladen wurde. Aber sie hatte auch gar nicht vor, zu kommen. Die Sommerzeit mit ihrer Familie in Israel ist ihr wichtiger. Recht so.
      Aber davon wurde weder im TV noch in Zeitungen berichtet. Judenhass gewinnt Zustimmung, überall.
      Liebe Grüße, Ella 🙏🎗🇮🇱💝

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  4. Die Kinder und Jugendlichen werden dort indoktriniert den Prinzipien ihres Volkes treu zu bleiben und lernen den Terror, mit Waffen umzugehen und Israel zu hassen.
    Komisch, wenn ich meine Kinder in ein Sommercamp schicke, erwarte ich, dass sie dort eine tolle Zeit mit Freunden verbringen, jede Menge Spaß haben, altersgemäß Abenteuer erleben und Aktivitäten unternehmen.
    Egal ob Hamas oder Fatah, die Ideologie ist die gleiche: Juden vernichten.
    Keinesfalls darf Abbas die Regierung von Gaza übernehmen. Der alte Greis und seine Fatah wären fatal für Israel, eine paläst. Befreiungsorganisation, die die „Arbeit der Hamas“ gerne übernehmen würde.

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    1. Ich würde meine Kinder heute nicht mehr in jedes Sommercamp lassen, dort lernen „sie spielerisch“ vieles was dem Herrn Jesus nicht gefällt. Heute lernen wir die Vielfalt, die Rechte der Kinder, ermutigen ruhig auch mal die „Wahrheit“ zu sagen, auch wenn es gegen die Eltern geht. Rebellion ist fast was Gutes.
      Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde es eine Katastrophe was den palästinensichen Kindern vermittel wird, aber wirklich gut ist es bei uns auch nicht.
      Lieber Gruß Martin

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      1. @Untertan
        Hallo Martin, unsere Söhne sind viele Jahre in Pfingst-Zeltlager unserer damaligen Freikirche gewesen. Das gibt es heute noch. Dort wurden bibl. Themen behandelt mit gleichzeitig genug Abenteuer und Aktivitäten. Sie hatten Gemeinschaft mit Freunden und fremden Kindern, in jeder Hinsicht eine gute Abwechslung zum Familienurlaub.

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        1. So etwas gibt es auch für pal Kinder, z.B. in Beit Jala. Oder in Jericho. Da kommen hunderte Kinder. Da wird super Arbeit geleistet.

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        2. @Ella, ja diese Freizeiten sind ok, wenngleich sie heute auch weltlicher sind. Ich meinte die weltlichen Freizeiten, der Kommunen, Diak.Werk, AWO, kommerzieller Anbieter, usw.
          Lieber Gruß Martin

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          1. @Untertan
            Also Sie sind in Ihrem Urteil so, dass Sie in jeder Suppe ein Haar finden (diese sind ok, wenngleich sie heute auch weltlicher sind). Natürlich laufen auch auf kirchlichen Freizeiten die Kinder nicht die ganze Zeit mit der Bibel in der Hand herum. Martin, Sie wissen schon, dass wir auf dieser Welt leben und noch nicht im Paradies?

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  5. Wirklich nichts Neues unter der Sonne! Einfach schrecklich! 😢 wir als Unterstützer Israels sollten ARD und ZDF anschreiben und darauf hinweisen, ob wirklich unter solchen Voraussetzungen, hass und hätte zu lehren, ein Frieden im Nahen Osten möglich ist oder gar eine Zweistaatenlösung.

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    1. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, steht jede Meldung für 500 andere. D.h. je mehr sich melden, um so mehr sind nicht einverstanden kommt in den Redaktionen an.

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    2. @ Madita

      Gestern stieß ich bei „Tagesschau 24“ auf einen sehr bizarren Beitrag, der mich zum lachen brachte.

      Nach dem Motto „Wer sagt denn, dass die Zwei-Staaten-Lösung unbedingt im Nahen Osten stattfinden muss?“ ging man auf die Suche nach Alternativen. Wenn doch die „Palästinenser“ so dringend gerade auf dem heutigen Staatsgebiet Israels ihren Staat errichten wollen, gleichzeitig aber nun mal nicht mit den Juden zusammen oder in unmittelbarer Nachbarschaft leben möchten, sei doch die Frage erlaubt, „Wohin sonst mit den Juden Israels?“

      Im gestrigen Beitrag wurde nun eine Option nach dem Geschmack der ARD aufgezeigt:

      „Balta“, ein Kibbuz in den Alpen, eine jüdische Gemeinde in den sich zunehmend entvölkernden italienischen Bergen, genauer, in den fortschreitend ausblutenden Bergdörfern des Piemont! Hier, in den Schluchten der einsamen Bergregionen Italiens, wäre doch für Israelis ein herrliches Plätzchen, um sich anzusiedeln! Hier würden sie auch nicht allzu viel stören. Und allen wäre mit einem Schlag geholfen: Beim Anstieg der Einwohnerzahl gäbe es einen erfolgversprechenden Strukturwandel, es würden Schulen, Kindergärten, neue Geschäfte usw. entstehen, die Region würde wieder erblühen.

      Und vor allem könnten die Israelis – so der O-Ton eines Israelis, der sich schon vor Jahren hier ansiedelte – von den Italienern lernen, „wie man friedlich und geschwisterlich zusammen leben kann“, ganz anders als in Israel mit seinen ständigen Kriegen!

      Für die Umsetzung dieses Plans bleibt aber zumindest noch eine Frage offen: Was sagt der Papst dazu? Alberto?

      (Ironie off)

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  6. Ein böses Schicksal erwartet diese eigentlich bejammernswerten Kinder, sie werden möglicherweise nicht sonderlich alt,vielleicht nicht einmal reif und erwachsen.
    Geboren für einen frühen gewaltsamen Tod, und wofür das Ganze, wofür,wofür ?
    SHALOM

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  7. Diese Leute sollen niemals einen eigenen Staat bekommen. Sie gehören hinter Gitter. Würde mal gerne wissen warum so viele Staatenlenker diesen Leuten einen Staat geben wollen. Sie denken wahrscheinlich, dass sie nicht mehr im Amt sind, bis dieser Staat die Ihre Umgebung oder die Welt ins Chaos stürzt. Dann gehören sie auch hinter Gitter.

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