Mehr als ein Drittel der Iraner sieht Angriff auf Regime als „humanitäre Intervention“

Von Israelnetz

Laut der Forschungsgruppe GAMAAN (Meinung) betrachten rund 40 Prozent der Iraner den amerikanisch-israelischen Krieg gegen die Islamische Republik als „humanitäre Intervention“. Etwa 48 Prozent der Befragten lehnten diese Bezeichnung hingegen ab. Die Organisation mit Sitz in den Niederlanden veröffentlichte am Montag die Ergebnisse einer Online-Befragung. Demnach nahmen 31.450 Personen aus dem Iran daran teil. Um trotz staatlicher Zensur valide Daten zu erhalten, nutzt GAMAAN eigenen Angaben zufolge sichere Plattformen und VPN-Dienste. (mw)

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15 Kommentare

  1. Eine Online-Befragung… und wer kann einem versichern das hinter dem PC nicht irgendwelche Menschen sitzen, die weder Iraner aus Iran sind, noch irgendetwas mit dem Iran zu tun haben?

    1. @Blub
      Was ganz neues, dass hinter dem PC Menschen sitzen. 🤣Spaß!
      Aber warum so zögerlich?
      Dem Gesundheitsamt der Hamas haben Sie doch auch immer vertraut bei den Angaben der „von Israel getöteten“ Opfern.
      Ich gehe stark davon aus, dass die meisten Iraner zurzeit von existenzieller Angst betroffen sind und die Gesellschaft aus der Erfahrung im Januar zum Krieggespalten ist. Ein Fünftel des Volkes unterstützt das Regime. Aber die Mehrheit der Bevölkerung dürfte auf einen grundlegenden politischen Wandel hoffen, mit einer Demokratie. Dieser Hoffnung steht wohl ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber, und das Überleben hat Vorrang, vor politischem Handeln.

    2. Niemand, Blub, wenn Sie dahingehend sichergehen wollen, müssen Sie ihr Glück bei vielen verschiedenen Quellen suchen oder die Bevölkerung des Iran selbst befragen. Aber jede Information anzuzweifeln, nur weil sie Ihnen nicht passt, bedeutet auch Wissens-und Erkenntnisverlust.

      1. @ Klaus, ich vergesse mal kurz meine christliche Nächstenliebe 😇 und stelle mir Blubbi vor mit einem Mikrofon auf den Strassen von Teheran, um die Menschen in aller Offenheit und Neutralität zu befragen…🤣 ups. In Israel kann man das…

        1. @ Boker Tov, Antonia, wie sollte das auch funktionieren, die meisten dieser Kontraforisten trauen sich ja nicht mal nach Israel, umso weniger in ein Land, in welchem echte potenzielle Gefahr für Leib und Leben, mindestens aber für ihre Freiheit besteht,obwohl sie keine Juden sind. Das ist nämlich der Unterschied, in Israel könnten sie eine solche Befragung ohne größere Probleme durchführen, ausser vielleicht bei den Haredim oder den Rechtsextremisten.
          Es ist also für die meisten unserer Gegner einfacher, die für ihre Zwecke benötigten Informationen antiisraelischen und antisemitischen Quellen zu entnehmen,ohne sich die Mühe zu machen für eine objektive Beurteilung auch mal die Gegenseite hinzuzuziehen, so wie einige von uns das tun.
          SHALOM

    3. Tja Blub, bei den Zahlen der Hamas haben Sie nie etwas in Frage gestellt.

      Für Sie ist es wohl unbegreiflich, dass es im Iran Menschen gibt, die das Regime nicht verehren und verteidigen wie unsere Trollis hier.

      Wer war denn auf den Straßen im Iran und ließ sich zusammen schießen? Ne Idee, Blubi?

    4. Im Report steht „This survey was distributed through random sampling among users connected to three
      widely used circumvention tools.“
      Ob die Befragten Iraner waren, kann keiner sagen. Aber die Umfrage dürften nur Nutzer erhalten haben, die sich im Iran aufgehalten haben (was sich recht einfach über die IP-Adresse eingrenzen lässt).

      1. Nun, wenn über VPN zugegriffen wurde, wie im Text erwähnt, kann keiner mehr genau sagen woher die Antworten kamen. Darauf war eigentlich mein Punkt bezogen.

        1. @Blub
          Wenn Sie VPN erwähnen, vermute ich, dass Sie das – wenigstens einigermaßen – kennen. Dann sollte es Ihnen bekannt sein, wie man technisch sicherstellen kann, dass sich nur „Berechtigte“ einwählen können. Wissen Sie das nicht?

          Wenn Sie etwas in Zweifel ziehen, sollte es auf Fakten basieren. „wenn über VPN zugegriffen wurde, wie im Text erwähnt, kann keiner mehr genau sagen woher die Antworten kamen.“ ist jedenfalls kein Fakt.

          1. Wie meinen Sie das konkret? Ich kann Ihnen hier nicht ganz folgen. Wenn man bei dieser Umfrage per VPN teilnehmen kann und diese Daten gewertet werden, kann sich jederzeit jedermann von überall auf die Umfrage schalten. Die Umfrage ist nicht regional abgeschirmt. Selbst wenn, das wäre einer der Zwecke für eine VPN.
            Somit kann das Ergebnis, von außenstehenden, verzerrt/ manipuliert werden. Das geht natürlich in beide Richtungen.
            Aber wo Sie hier ein technisches Hindernis für „Unberechtigte“ sehen, entzieht sich mir.

          2. @Blub
            Sie kennen VPN wohl nicht. Es gibt sehr viele Möglichkeiten abzuschirmen, auch regional (IP-Adress-Masken). Nicht umsonst nutzen Firmen eigene VPNs, um sicherzustellen, dass sich nur die eigenen Mitarbeiter einwählen. Verifizierung ist dabei die wichtigste Komponente, die auch bei solchen Umfragen angewendet werden.

            Aber: es ist richtig, dass es technisch nicht unmöglich ist, dass „Unberechtigte“ teilnehmen. Aber es gibt sehr wohl Möglichkeiten, dass mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit genau die „Richtigen“ erwischt werden. Bitte beachten Sie dabei im Original-Dokument das Wort „gewichtet“. Das sagt aus, dass Prozesse genutzt werden, damit man zu nahezu 100% davon ausgehen kann, dass das Ergebnis passt. Konsens?

        2. Ich verstehe den Report so, dass die Umfragen durch die drei VPN-Dienstleister an deren Kunden durchgeführt wurden. An der Stelle ist also kein VPN im Spiel:
          „The online questionnaire reached diverse demographic groups across Iran through random sampling via three popular circumvention platforms: Psiphon, Lantern and MahsaNet.
          … After nationwide internet access was restored in Iran, about 3 to 5 million people
          in Iran used Psiphon on a daily basis.“

    5. @Blub
      Nun Herr Blub,
      da ich davon ausgehe, dass Ihr Post ernst gement ist …
      Lesen Sie sich doch mal in die Online Befragung ein; Sie werden erkennen, wie das gemacht worden ist, um sicherzustellen …
      Oder war das einfach nur ….?

  2. „humanitäre Intervention“. Super -definition! Hier geht es um das tyrannisierende Regime los zu werden. Man benützt die humane Hilfe wom Mensch zum Memsch zu helfen. Gerne! Karin

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