NEW YORK (inn) – Der neugewählte New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani (Demokratischer Sozialist) hat am Donnerstag in einer ersten Amtshandlung Verordnungen seines Vorgängers Eric Adams (Demokrat) zurückgenommen. Unter anderem nahm er das Verbot, den jüdischen Staat zu boykottieren, zurück und strich die IHRA-Definition von Antisemitismus, die einige Formen der „Israel-Kritik“ einschließt.
IHRA-Definition von Antisemitismus
Erst im Juni 2025 hatte Adams die IHRA-Definition samt Beispielen per Verordnung anerkannt. Demnach ist Antisemitismus „eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann“. Er richte sich „in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen“.
Als Beispiele nennt die Organisation unter anderem Doppelstandards in der Bewertung des Staates Israel und das Leugnen des Rechts des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung. Mamdani hatte in der Vergangenheit Israel wiederholt als „Apartheid-Staat“ bezeichnet und sein Existenzrecht als jüdischer Staat in Frage gestellt.
Neustart für Mamdanis Regierung
Als Unterstützer der BDS-Bewegung, die zum Ziel hat, Israel wirtschaftlich, politisch und kulturell zu isolieren, hob der neugewählte Bürgermeister zudem Adams‘ Boykott-Verbot gegen Israel wieder auf. Auch eine Anordnung an die New Yorker Polizei bezüglich des Umgangs mit Protestierenden vor Gotteshäusern wurde einkassiert.
Mit der Rücknahme der Verordnungen wolle Mamdani der Regierung einen Neustart ermöglichen, erklärte sein Wahlkampfteam nach Angaben des israelischen Medienportals „Times of Israel“. (mw)
37 Antworten
Dieser Bürgermeister vollzieht keine guten Handlungen und nutzt scheinbar nicht die Chance als erster muslimer Bürgermeister gute Werke zu schaffen.
Er zeigt das Gesicht des Islams das den Staat Israel von Anfang an das Existenzrecht abspricht. Zudem setzt er Amerikaner jüdischen Glaubens Gefahren des Terrors aus. Man kann sicherlich den Staat Israel kritisieren aber das darf nicht mit Hetze, Hass und Vernichtungswillen einhergehen. Es ist so als würde ein zweites Holocaust vorbereitet werden.
Liebe Ute Engels.
doch, er nutzt seine Chancen größtmöglich.
Wir müssen nur die Augen aufmachen: Ein Israelfeind trifft Israelfeindliche Entscheidungen. Unser GOTT beschütze sein Volk in NY
Das war ja nicht anders zu erwarten. Das er so schnell damit beginnt, spricht auch für sich.
Lieber Gruß Martin
Minuten nach Mitternacht Angelobung, die Hand zum Schwur auf dem Koran, der Segen „seines“ Imams folgte.
Dann als erste, oder eine der ersten, Amtshandlung diese UNTAT,
wie sagte DT „he is a good man“ …
Armes NY, armes Israel, arme Welt.
One
Das fängt ja gut an….
Da haben Sie vollkommen Recht.
Ich wünsche Ihnen bei Ihren Augenproblemen gute Besserung. Ich habe auch Probleme mit dem Lesen, seit ich mir 2020 zum ersten Mal ein internetfähiges Handy gekauft habe.
@Antonia
Die Terrororganisation Hamas hat den Krieg in Gaza verloren und eine Schlacht in New York gewonnen, sagt Ernesto, unser Gärtner, hochgebildet.
Sozialisten, ob die nationalen oder internationalen, waren schon immer voller Hass, auch wenn man sich diesen Hass in der heutigen Zeit auf der linken Seite gerne bunt anstreicht und sich den Schein von Gutmenschlichkeit gibt.
Geht es auch eine Spur weniger pauschal ?
Erhöht schlicht die Sinnhaftigkeit.
Nein, geht es nicht, denn genau so, wie ich es schreibe, ist es. Durch die Geschichte hindurch taten sich beide Seiten des Sozialismus nichts, sie standen und stehen sich in nichts nach, was Hass und Feindseligkeit angeht. Heute kommt sehr wohl noch die Komponente hinzu, dass man sich den Hass auf der linken Seite „queer“, „bunt-solidarisch“ und „vielfältig“ anstreicht. Leben Sie nicht in Deutschland? Lesen Sie doch die Transparente auf Demos, die Flyer, die Social-Media-Beiträge, hören Sie, was auf Vorträgen, Symposien, Demos, Groß-Demos, in Polit-Talk-Sendungen und in Online-Videos gesagt wird. Da ist alles, absolut alles schön bunt und queer, aber voller Hass und Feindseligkeit gegen jeden, der auch nur einen Zentimeter von der eigenen Ideologie abweicht – gerade auch, was den jüdischen Staat angeht. Ich bleibe dabei. Vielleicht sollten Sie umgekehrt nicht so beschwichtigen.
@ Chris
Bravo, genau die passenden Worte auf den Konter von B.B.!
@ Caja
„Bravo, genau die passenden Worte auf den Konter von B.B.!“
Wie definieren Sie „passende Worte“?
Alles was ich von Ihrem Mitstreiter hier lese ist, dass er alles was nicht in sein „Weltbild“ passt als „links“ bezeichnet!
Übrigens, Mamdani wurde von 1,114,184 ( 50,78 %) der New Yorker gewählt. Waren das jetzt alles „linke“oder verfügen diese Wähler nicht über das Hintergrundwissen von Ihnen und Ihren Mitstreitern hier?
Nein, ich lebe nicht in Deutschland. Und bin dafür sehr dankbar.
Wenn ich Ihre Ausführungen ernst nehmen würde. Dann wären bspw. Willy Brandt und Helmut Schmidt, oder weiter früher August Bebel, schon immer „voller Hass“, weil sie ja Sozialisten waren.
Nutzen Sie und Ihr Beifallspender einfach mal ein ruhige Minute, über diesen Schluss nachzudenken.
@ B.B.
Zum einen: Ich beziehe mich in meinem „Beifall“ zu Chris auf die Kritik an den heutigen „Linken“, vor allem weil sie sich nicht ausreichend deutlich gegen Antisemitismus abgrenzen (SPD, Die Linke), was für mich unverzichtbar ist für eine in meinen Augen integre Partei/politische Ausrichtung. Links-Extreme lehne ich sowieso ab, genauso wie alle anderen extremistisch-weltanschauliche Formen politischen Denkens und Handelns.
Zum anderen: W. Brandt, H. Schmidt waren Sozialdemokraten. Sie als Sozialisten einzureihen in die Gruppe, die sich heute als links bezeichnet, würde sie sicherlich gestört haben. Diese beiden standen in der Mitte des pol. Spektrums mit „linker“ Schlagseite und setzten sich für Arbeiterrechte ein, ganz anders als bspw. die SPD heutzutage, die die Interessen der arbeitenden Bevölkerung aus dem Blick verloren hat und seit Jahren trotz Fachkräftemangel bestrebt ist, den Wohlfahrtsstaat auszuhöhlen für Menschen, die sich in der sozialen Hängematte sehr komfortabel eingerichtet haben.
Sie standen als Männer, die den Krieg miterlebt haben, fest auf dem Boden unseres GG und hätten sich entsetzt gezeigt und auch entsprechend hart geäußert angesichts des sich heute zunehmend aus dem linken Spektrum heraus ungeniert öffentlich zur Schau getragenen Antisemitismus.
Und A. Bebel war ein Segen für die entrechteten und geknechteten Arbeiter zu Beginn der industriellen Revolution, keine Frage, driftete aber dann m.E. zu weit in Richtung Marxismus. Aber das muss man im Gesamtzusammenhang mit den damaligen Verhältnissen sehen.
Jetzt ist kein Platz mehr, daher ENDE.
Ich sage nur wie in Fokus Jerusalem gelesen, Mamdani hat „antisemitisches Benzin in offenes Feuer“ gegossen. Aber es war nicht anders zu erwarten. Ich verstehe nur nicht, dass viele jüdischstämmige New Yorker ihn gewählt haben und sich nicht an seinen Ansichten stören. Sie gehen einem linken Wolf im Schafspelz auf den Leim, der ihre Erwartungen auf Dauer nicht erfüllen wird.
Das alles hätten die Republikaner vermeiden können, wenn sie ein Kandidaten aufgestellt hätten, der auch für die politische Mitte akzeptabel gewesen wäre… .
Für viele (auch jüdische) New Yorker wars eine reine Anti-Trump-Wahl.
Ausserdem bin ich gespannt, was Mamdani konkret verändern will. Seine Amtsbefugnisse sind überschaubar.
@ B.B.
“ … eine reine Anti-Trump-Wahl“, na toll! Da sieht man mal wieder, was diese Protest-Wahlen bringen. Nichts weniger als einen Schuss ins eigene Knie, ganz wie bei uns in Deutschland mit der AfD.
War ja nicht anders zu erwarten.
Ich wünsche allen ein gutes, gesegnetes neues Jahr.
Danke Christin, für Dich auch, von Herzen und für alle hier, mit der Gnade Gottes !
Sacharja 2,12:
„Denn so spricht der HERR Zebaoth, nachdem seine Herrlichkeit mich gesandt hat zu den Völkern, die euch berauben: Wer euch antastet, der tastet [seinen /] meinen Augapfel an.“
Alle, die es probiert haben, bekamen Gottes Quittung: Hitlerdeutschland – zerbrochen, DDR – verschwunden, Kirchen mit Ersatztheologie – völliger Sinn- und Bedeutungsverlust … . NY wird leider auch dieses AUS Gottes erleben, wenn es sich nicht schnellstens von diesem BM trennt.
Was für ein Ekel…man hat die Zeit nach dem 11.September vor Augen, welchen Aufwand die USA in dieser Zeit und danach betrieben hat bzgl „Islamismus,Muslime“…Einreiseverbot etc….mit welcher Schärfe sie vorgegangen sind….und nun hat „die Stadt“ New York solch einen Typen als Bürgermeister….Zynismus pur.. der Wolf im Schafspelz…was ist da schiefgelaufen….
Ich finde, dass Mamdani durch aus das „Zeug hat, New York als Weltstadt zu zerstören“. New York war bisher eine freie Stadt mit vielen Jüdischen Gemeinden. Mamdani zeigt sein wahres Gesicht. Bitter ist, dass der Islam immer aggressiver wird, der Dialog mit anderen Religionen schwindet, und der Westen unterschätzt immer noch diesen antibiblischen Islam.
Es wird an der Zeit, gegen Mamdani aufzubegehren. Vielleicht könnten sich auch einige Boykotte gegen New York richten, z.B. durch Fernbleiben von Besuchen von Touristen. US Open sollten am Besten in eine andere Stadt verlegt werden, auch wenn dies nicht geschehen wird.
Ich erinnere daran, dass noch vor wenigen Jahren die Welt ganz anders aussah: Die Abraham-Dokumente in der 1.Amtszeit von D.Trump als Präsident, der noch NICHT exisitierende Putin-Krieg u.a. waren Zeichen des Friedens, heute gibt es Krieg, Antisemitismus, Krieg, einen hasserfüllten Islam, eine mehrfach zerstörte Weltordnung und ein Mamdani, der die Scharia in New York fest verankern will.
Das Aufbegehren wird durch die NewYorker selbst erfolgen, wenn die erst mal merken, wohin Mamdanis Zug fährt, denn das wird nicht nur die Juden betreffen,sondern alle.
Das ist eine gewachsene Gemeinschaft, die lassen sich nicht in eine bestimmte Richtung drängen, auch nicht mit subtilen Methoden.
Und das wird er zu spüren bekommen.
Wartet nur ein bisschen, sobald es beginnt, im Stadtvolk zu brummen.
SHALOM
Es passiert im Grunde nur, was sich bereits angekündigt hatte. Ein mäßig getarnter Islamist verfolgt eine streng islamistische Agenda. Was muss ein Demokrat wie Bernie Sanders für einen Grad an Verkommenheit besitzen, um einen solchen Antisemiten zu pushen..
@ Bennet:
Sanders ist kein Mitglied der Demokrats.
Ich pflichte Ihnen aber bei, wenn Sie meinen, er solle lieber seine Ur-Enkel streicheln als im 85.Lebensjahr noch den Presseauftritt zu suchen.
Sanders mag kein Mitglied der Demokraten sein, hat sich aber der Fraktion der Demokraten angeschlossen. Leider finden sich unter den Demokraten doch etliche Judenhasser.
Mamdani, ein Feind der Juden.
Irgendwie war das doch vorauszusehen…..
Es wundert mich tatsächlich auch, wie schnell er seinen Antisemitismus offen zeigt. Hoffentlich wird er wieder abgewählt.
Kann durchaus passieren, wenn den NewYorkern die Richtung von Mamdanis Zug nicht passt, dann ziehen sie die Notbremse oder schmeißen ihn unterwegs raus und fahren zurück. Ich denke mal,diese kleine Analogie istverständlich
SHALOM
Es gibt Menschen,die haben Zucker auf den Lippen. Aber Gift in ihren Herzen.
(Hab ich mal in einem Fantasy-Roman gelesen. Passt zu diesem Mann auch.)
Grima Schlangenzunge aus dem ,,Herrn der Ringe.“
Oder auch Saruman, der Zauberer, Chef besagter Schlangenzunge.
SHALOM
@Klaus
Danke!😃😁
In einem Video habe ich gesehen, wie er vor einer applaudieren Menge zweimal den Hitlergruß gezeigt hat – meiner Meinung nach ein gefährlicher Mann, auch weil er durchaus Charisma hat und dadurch Menschen für seine Sache begeistern kann.
Er ist ein Lügner! Am Wahlabend sagte er, dass er für a l l e Bürger da wäre.