Macron besucht Syrien

Von Israelnetz

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist am Montagabend vor dem NATO-Gipfel in der Türkei zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. Er ist der erste westliche Staatenlenker in dem Land seit dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024. Er erklärte, er sei einem souveränen Syrien verpflichtet, das vereint sei und in Frieden mit seinen Nachbarn lebe. Vor Ort traf er Übergangspräsident Ahmad Al-Schar’a. Am Dienstag detonierten im Zentrum der Hauptstadt Damaskus zwei Sprengsätze, mehrere Personen wurden verletzt. Macron ist nach Angaben des französischen Präsidialamtes wohlauf. (df)

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16 Kommentare

  1. Ich vermute, die Detonation der beiden Sprengsätze war auch als Signal für Macron bestimmt, von welcher Seite auch immer.
    SHALOM

  2. Ach ne, Macron will die Freundschaft zu Ex-Terrorist Al Scharaa festigen und kaum, dass er in Syrien ist, deponieren Sprengsätze, Inszenierung geplatzt im wahrsten Sinne des Wortes. Würde mich nicht wundern, wenn man auch diesen Anschlag Israel in die Schuhe schieben wollte. Und Al Scharaa hat wiederum noch nicht bewiesen, dass er Stabilität in Syrien schafft. Und es würde mich auch nicht wundern, wenn Macron Al Scharaa in die Arme schließen würde, so wie Abbas. Er mag schöne Sätze über den Frieden. Wäre schön, wenn sie denn wahr würden.

  3. Macron will noch einmal Grossmacht spielen, ausgerechnet, indem er mit einem Islamisten flirtet ! Bald sind Präsidentschaftswahlen (April/Mai 2027) und dann ist Schluss mit lustig. Allerdings wohl auch für die Franzosen, die nach dem heutigen Stand der Dinge im zweiten Durchgang die Wahl zwischen Jean-Luc Mélenchon, linksradikaler Antsemit , und Marine LePen bzw. Jordan Bardella vom Rassemblement national haben werden. Herr lass es Hirn regnen !

  4. Ella, das mit dem Vorwurf an Israel kam mir auch in den Sinn, aber was hätte Israel denn davon ? Das wäre,Europa betreffend sehr kontraproduktiv, denn Macron ist nicht antisemitisch oder antiisraelisch, sondern bestenfalls israelkritisch positioniert. Das ist was anderes als schnöder Israel-oder Judenhass. Abgesehen davon hätten sie das auch schon beim damaligen Besuch Baerbocks in Damaskus praktizieren können, aber nichts geschah.
    SHALOM

    1. Klaus @ da muss ich widersprechen. Macron ist sehr wohl anti-israelisch, das hat er mehrfach in Wort und Tat bewiesen. Antisemitisch , nu das will ich ihm nicht unterstellen, aber eine grosse Liebe zum Judentum hat man bei ihm noch nicht festgestellt. So hat er zum Beispiel nicht am grossen Marsch gegen den Antisemitismus teilgenommeb, um, wie er sagte, „das Land nicht zu spalten“.

      1. Antonia, dann würde es keine diplomatischen und auch keine Handelsbeziehungen wie im Falle Spaniens mehr geben. Aber erwähnte Beziehungen sind noch sehr rege, sogar auf dem Gebiet militärischer Zusammenarbeit, auch wenn es nicht so durchleuchtet. Und was Spanien betrifft, so haben die gerade eine massive Klatsche von Trump kassiert. Schade für Spanien, weniger schade für Sanchez.
        SHALOM

  5. Herr Macron hat oft seine Missbilligung Israel gegnüber zum Ausdruck gebracht, seine Zustimmung zur Sanktionen Israels und Stopp der Waffenlieferung! Dieses ist mehr als eine Herzlosigkeit Israel gegenüber von allen Seiten angegriffen zu sein. Dieses kann man wohl als Antisemitismus bezeichnen! Karin

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