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Lage im Norden spitzt sich zu

Der Norden Israels gerät immer stärker unter Beschuss. Die Angriffe lösen teils starke Brände aus. Die Armee beendet eine Übung zur Vorbereitung auf das Schlimmste.
Von Israelnetz
Einsatz bei Kiriat Schmona: Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen

NAHARIA (inn) – Die libanesische Terrormiliz Hisbollah hat am Sonntag rund 40 Raketen auf Israel abgefeuert. Auch Sprengdrohnen kamen bei den Angriffen zum Einsatz. Beobachter sprachen zuvor bereits von einer Ausweitung der Angriffe im Norden.

Auf den Golanhöhen schlugen zwei Sprengstoffdrohnen auf offenem Feld ein. Sie verursachten ein Feuer, das Einsatzkräfte bald unter Kontrolle brachten. Eine Salve von 15 Raketen löste allerdings ein größeres Feuer nahe der Stadt Kazrin aus. Feuerwehrleute kämpften mehrere Stunden gegen die Flammen. Zum Einsatz kamen 15 Einheiten und sechs Löschflugzeuge.

Nicht alle Geschosse abgefangen

Auch andere Ortschaften im Norden gerieten unter Beschuss, darunter Kiriat Schmona, Metulla und Margaliot. Das Abwehrsystem Eisenkuppel fing nicht alle Geschosse ab. In Kiriat Schmona wurden zwei Personen infolge eines Treffers verletzt. Insgesamt schlugen drei Raketen im Stadtgebiet ein.

In der Küstenstadt Naharia explodierte erstmals seit Kriegsbeginn eine Sprengstoffdrohne. Sie löste ein kleines Feuer aus. Auch in der etwas weiter südlich gelegenen Küstenstadt Akko war Raketenalarm zu hören.

Armee probt Szenario der Eskalation

Beobachter des Alma-Instituts wiesen am Sonntag darauf hin, dass der Beschuss der Hisbollah im Mai im Vergleich zum Vormonat zugenommen hat. Demnach griff die Hisbollah im Mai 325-mal an, im April zählte die Organisation 238 Angriffe. In dem Zeitraum verdoppelte sich der Einsatz von Drohnen von 42 auf 85.

Aufgrund der angespannten Lage hat die Armee in der vergangenen Woche wieder eine Übung im Norden abgehalten. Laut einer Mitteilung vom Sonntag simulierten die Militärs eine Eskalation in Norden und einen Krieg an mehreren Fronten. Im Verlauf der Übung besuchte Armeechef Herzi Halevi diverse Kommandoposten. (df)

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10 Antworten

  1. Das sind bittere Nachrichten aus dem Norden Israels. Und wo bleibt das Echo des Westens ?
    Der Krieg wird mittlerweile einseitig zu Lasten Israels ausgelegt, die Angriffe der Hisbollah gegen Israel vernimmt der „normale“ deutsche Fernsehzuschauer nicht, die Straßen sind voll mit Pro-Pal-Demos und in GER ist kein Ende in Sicht.
    Es fehlt mir an solchen Berichten im deutschen Fernsehen. Wir müssen davon ausgehen, dass Israel auch mehr Waffen benötigt, es wird ein größerer Konflikt bleiben, leider. Frieden ist in weiter Ferne.

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    1. Die Krönung von heute: Palästinensiche Automonie Behörden wollen sich der Klage von Südafrika und Chile anschliessen, Israel wegen Völkermordes vor dem Gerichtshof in den Haag anschliessen! Kaum bekommen die als Staat Anerkennung und sitzen als Mitglied in der UN, fühlen sie sich stark. Geht es noch absurder?
      Aber mich wundert nichts mehr.

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      1. Abbas gehört vor den Gerichtshof. Für die Zahlung der Häftlingsgehälter. Und die Aufstachelung der Jugendlichen zum Judenmord.

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  2. Iran setzt auf weitere Eskalation, indem sie die Hamas und Hisbollah weiter unterstützen. Ich halte das islamistische Regime in Teheran für den grössten Zündler im Nahen Osten. Ich hoffe sehr, dass Biden Israel weiter militärisch und finanziell unterstützen wird und erkennt welche Feinde das Land bedrohen. Die EU, UN sowie viele andere verurteilen ja Israel eher und klagen es in den Haag wegen“ Völkermord“ an wie mehrmals Südafrika, Nicaragua und nun auch Chile. Dabei benötigt Israel unsere Hilfe und Unterstützung im Kampf gegen den islamistischen Terror. Verkehrte Welt.

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  3. Iran willI Israel vernichten. Erinnert euch bitte, vor Jahren sagte der Premier auf einer Konferenz in der BRD vom Podium, dass die Mullahs mit Hisbollah IL vernichten wollen.
    Von der Leyen lächelte im Publikum. EU sagt momentan nichts, Baerbock schweigt zum Norden. Beten wir für unser Israel zu ADONAI.

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  4. Es gab Zeiten, da hat Israel den Südlibanon gekapert. Danach war Ruhe im Karton. Der 6-Tage-Krieg war der einzige Präventionskrieg, den Israel jemals geführt hat. Der Erfolg hat dem Land Recht gegeben. Ich wünsche dem jüdischen Land seinen Achtungssieg und dass es gelingt einen stabilen Frieden zu kreieren und am liebsten mit freien Geiseln, obwohl ich am meisten Angst um sie habe? Gebet ist am leichtesten, weil ich so vieles nicht verstehe. Zum Beispiel ist es schwer für mich nachzuvollziehen, warum es den Frieden schafft, wenn Gaza so sehr zerstört ist und die Tunnel womöglich noch intakt sind. Deshalb bete ich nur noch, ich fühle mich überfordert. AM ISRAEL CHAI *SHALOM

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  5. Die Krönung von heute: Palästinensiche Automonie Behörden wollen sich der Klage von Südafrika und Chile anschliessen, Israel wegen Völkermordes vor dem Gerichtshof in den Haag anschliessen! Kaum bekommen die als Staat Anerkennung und sitzen als Mitglied in der UN, fühlen sie sich stark. Geht es noch absurder?
    Aber mich wundert nichts mehr.

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  6. Israel sollte den Gazastreifen komplett einnehmen und Biden sollte lieber seine Kommentare für sich behalten. Wenn die Hamas nicht besiegt wird, wird man wohl die Hisbollah auch nicht besiegt wissen wollen. Manchmal glaubt man, dass die USA solange herumeiert, bis Putin meint, er könne die Welt retten. Anstatt Netanjahu zu stärken und gegen die Feinde im Den Haag zum Sieg zu ermuntern, glaubt man, der Coup der Hamas, die Geiseln zu entführen könnte nun den Ausgang der Krieges “ Unentschieden“ begünstigen. Der Mann steht wohl auf der falschen Seite oder er hinkt auf beiden Seiten. Solchen Leuten ist nicht zu trauen. Israel muss gegen Terror siegen, egal wo er herkommt. Viel Erfolg und lasst euch nicht durch all diese Gegner einschüchtern. Viel Erfolg!

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  7. Ich lese gerade im Buch des Propheten Jesaja. Wie klar spricht der Herr über Israel und die Nationen, ebenso Jeremia, Sacharja, Zefania. Oftmals beschreiben Sie die Dinge so präzise, auch über Gaza, dass ich staune. Ich hoffe, dass viele Menschen in Israel und in den Nationen die Zeichen der Zeit einordnen können und ernstlich Gott suchen.

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