PRO: Herr Dewald, seit Herbst organisiert „GAiN“ Hilfstransporte in den Gazastreifen. Wie kam es dazu?
Klaus Dewald: Dazu muss man wissen, dass Israel im Zuge des Krieges allen in Gaza tätigen Hilfsorganisationen die Genehmigung entzogen hat – weil diese beispielsweise bestechlich oder an Schmuggel beteiligt waren. „GAiN“ ist seit vielen Jahren in Israel tätig und unterstützt Holocaust-Überlebende. Deswegen kam mir der Gedanke, dass wir von Behördenseite aus eigentlich positiv wahrgenommen werden müssten. Also haben wir uns um eine Lizenz für Gaza beworben.
Das klingt nach einem langwierigen Prozess.
Knapp neun Monate hat die Prüfung gedauert, an deren Ende wir schließlich die Lizenz bekommen haben. Ich habe nicht wirklich damit gerechnet, weil wir eine kleine Hilfsorganisation sind und über keine Erfahrungswerte in Gaza verfügen.
Was hat Israel an Ihrer Organisation überprüft?
Sie können davon ausgehen, dass uns die israelischen Geheimdienste und Sicherheitsbehörden ganz genau unter die Lupe genommen und uns komplett durchleuchtet haben. Am Ende haben wir dann im Oktober des vergangenen Jahres die Genehmigung erhalten. Aber damit verbunden war natürlich auch die Erwartungshaltung, dass wir tatsächlich helfen. Deswegen habe ich mir vor Ort angeschaut, was möglich und nötig ist.
Sie haben im Gazastreifen, also im damaligen Kriegsgebiet, die Situation angeschaut?
Genau.
Wie ist das möglich? Zivilisten ist der Zugang verboten. Auch Journalisten dürfen nicht in den Gazastreifen.
Man muss die richtigen Leute kennen. Die israelische Armee ist ja vor Ort, also gibt es auch einen Weg in den Gazastreifen.
Was haben Sie vor Ort gesehen?
Im vergangenen Jahr wurde mit politischer Unterstützung Israels und der USA die private Organisation „Gaza Humanitarian Foundation“ (Humanitäre Gaza-Stiftung, GHF) gegründet. Sie betreibt mehrere Verteilzentren für humanitäre Hilfe im Gazastreifen. Diese habe ich besucht. Und ich kann sagen, so schlecht, wie GHF in vielen Medien dargestellt wird, arbeitet sie nicht. Laut UN gingen vorher 93 Prozent aller Hilfsgüter an die Hamas. Durch die GHF wurde dieser Wert auf 80 Prozent gesenkt. Das ist immer noch viel, aber wesentlich besser als zuvor. Allerdings wollten wir als „GAiN“ nicht einfach eine andere Organisation beliefern.
„GAiN“ (Global Aid Network)
„GAiN“ ist eine global agierende christliche Hilfsorganisation mit Sitz in Gießen. Gegründet wurde sie 1990 vom heutigen Geschäftsführer Klaus Dewald. „GAiN“ konzentriert sich auf schnelle Hilfe bei Katastrophen, unterstützt aber ebenso langfristige Projekte und leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Motivation ist der Auftrag aus Jesaja 58,7–9: Den Obdachlosen und Hungernden zu helfen.
Wie also sieht Ihre Hilfe aus?
Im Nahen Osten sind Beziehungen oft wichtiger als Zertifikate. Wir arbeiten schon lange mit der drusischen Minderheit in Israel zusammen. Die Drusen wiederum sind sehr loyal dem israelischen Staat gegenüber und haben bereits in den vergangenen Jahren Lebensmittel in den Gazastreifen gebracht, auch weil sie nicht in der Gefahr stehen, gemeinsame Sache mit der Hamas zu machen. Denn die Hamas würde Drusen töten, wenn sie könnte – so wie es Islamisten in Syrien machen. Durch die langjährige Unterstützung verfügen die Drusen über Kontakte im Gazastreifen, die nicht zur Hamas gehören. Davon profitieren auch wir.
Konkret bedeutet das: Wir nutzen ein Lagerhaus außerhalb der Sicherheitszone und Mitarbeiter der Kontaktpersonen nahe der Stadt Chan Junis im Gazastreifen – die natürlich trotzdem von den Israelis überprüft worden sind.
Wie viele Hilfstransporte konnten Sie bisher nach Gaza bringen?
Insgesamt haben wir 180 40-Tonner-LKW in den Gazastreifen gefahren. Zudem haben wir eine Suppenküche eingerichtet und verteilen dort 10.000 Mahlzeiten pro Tag. Laut UNOPS-Statistik (Büro für Projektdienste der Vereinten Nationen) sind wir auf Platz vier der Organisation, die am meisten Hilfe in Gaza leisten.
Wie laufen diese Transporte ab?
Wir haben zwar im November auch drei LKW aus Europa nach Israel verbracht, sämtliche Güter für diese 180 LKW wurden aber in Israel gekauft, mit einem Warenwert von 3,5 Millionen Euro. Die Ware geht dann in ein von Israel gesichertes Zentrallager. Ware von außerhalb muss erst durch den Zoll und kommt dann auch in das Lager. Dort wird alles überprüft.
Wird geprüft, dass keine Waffen nach Gaza geschmuggelt werden?
Ja, und Sie glauben nicht, was ich dort gesehen habe. In Tampons werden Pistolenkugeln versteckt – original verpackt. In Nudelsäcken stecken Handgranaten. Das ist unglaublich, was die Armee dort findet. Und auch Zelte mit Eisenstangen sortieren die Israelis aus.
Warum? Zelte werden doch dringend benötigt.
Weil diese Stangen zum Bau von Waffen verwendet werden. Und wenn die Hamas die Eisenstangen nimmt, hat das restliche Zelt auch keinen Nutzen mehr.
Wenn alles kontrolliert wurde, wird die Ware weiter bis zur Grenze gefahren. Unsere Waren gehen alle über den Grenzübergang Kerem Schalom im Süden des Gazastreifens. Auf der anderen Seite der Grenze befindet sich ein weiteres Logistikzentrum. Dort wird die Ware ausgeladen, wird noch einmal kontrolliert und schließlich auf palästinensische LKW verladen. Von dort übernehmen unsere Kontaktleute aus dem Gazastreifen.
Und begeben sich auf eine gefährliche Fahrt.
Zunächst einmal fahren sie durch den Philadelphi-Korridor, eine stark gesicherte israelische Sicherheitszone entlang der Grenze zu Ägypten. Außerhalb des Korridors müssen die LKW noch ungefähr zehn weitere Kilometer fahren. Dort sind sie auf sich allein gestellt und können überfallen werden.
Wie oft wurden Ihre LKW schon überfallen?
Kein einziges Mal. Damit sind wir übrigens laut UN die Einzigen mit dieser Quote.
Wie das?
Entscheidend ist, dass die Ware für die Hamas nicht interessant ist. Ein LKW mit Kartoffeln oder Auberginen oder ähnlichen Lebensmitteln wird von der Hamas nicht angerührt. Die Waren sind leicht verderblich und schwierig zu handhaben. Die Hamas will die Ladungen ja weiterverkaufen und Geld verdienen. Wir fahren mit Kühlauflegern bis Kerem Schalom. Die Palästinenser haben allerdings keine Kühlaufleger. Deswegen gibt es für die Hamas auch keine Möglichkeit, die Ware zu lagern.
Wenn mein LKW voll mit Kilo-Packungen Zucker wäre, könnte ich ihn auch direkt bei der Hamas abliefern. Denn einen mit solchen Waren beladenen LKW würde die Hamas ziemlich sicher kidnappen. Deswegen versuchen wir, solche Lebensmittel oder Matratzen jeweils nur in kleinen Mengen mitzuführen.
Außerdem hat die Hamas zumindest ein gewisses Interesse daran, dass die Bevölkerung versorgt wird. Anderenfalls steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen gegen die Hamas aufbegehren.
Gerade ist Phase zwei von Donald Trumps Friedensplan angelaufen. Dieser sieht eine Entwaffnung der Hamas vor. Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten des Plans ein?
Der Plan ist nicht schlecht. Die einzelnen Punkte sind durchaus vernünftig. Die Frage ist allerdings, wer die Drecksarbeit vor Ort machen wird, also eigene Truppen in den Gazastreifen zur Friedenssicherung und zur Entwaffnung der Hamas entsendet. Wenn sich dafür niemand findet, kann es gut sein, dass Trump den Israelis grünes Licht gibt. Ich hoffe aber, dass sich beispielsweise die arabischen Staaten dazu bereit erklären.
„Die Menschen im Gazastreifen sind gehirngewaschen und im Hass auf Israel erzogen. Hilfe kann ein erster Schritt sein, um deren Mindset zu verändern.“
In den sozialen Netzwerken werden Bilder – teilweise KI-generiert – verbreitet, die auf der einen Seite Überflutungen und Kälte in Gaza zeigen. Es gibt aber auch Bilder, auf denen volle Märkte und viele intakte Gebäude zu sehen sind. Was stimmt?
Es gibt fast keinen Wohnraum mehr. Gaza ist wirklich zerstört. Die meisten Menschen wohnen menschenunwürdig in Zeltstädten oder sind auf der Flucht. Das ist einfach nur furchtbar.
Ich kann aber auch sagen, niemand hungert im Gazastreifen. Ich war ja vor Ort, auch bei Verteilstationen, kenne die Zahlen der UN. Jeden Tag fahren mindestens 500 LKW mit Hilfsgütern in den Gazastreifen. Deswegen nein, es gibt keine Hungersnot – was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht auch einzelne Menschen gibt, die hungern.
Und das Wetter?
Bilder, die komplett überflutete Zelte zeigen, entsprechen natürlich nicht der Wahrheit. Wenn man im Zelt leben muss bei Regen, ist gar keine große Überschwemmung notwendig – so zu leben ist elendig genug. Aber danach sind auch wieder 20 Grad, bei denen alles trocknen kann.
Sie haben Ihre Projekte in Israel, helfen aktuell aber akut im Gazastreifen. Haben Sie Verständnis für Leute, die kritisieren, dass Sie nach dem Massaker am 7. Oktober nun Palästinenser unterstützen?
Das ist mir egal. Ich helfe Menschen in Not. Und dort, wo Menschen in Not sind, helfen wir als „GAiN“. Und wie wollen wir denn Vergebung und Frieden schaffen, wenn wir nichts zum Besseren verändern? Und die beste Hilfe für Israel ist, wenn der Gazastreifen befriedet wird. Die Menschen im Gazastreifen sind gehirngewaschen und im Hass auf Israel erzogen. Hilfe kann ein erster Schritt sein, um deren Mindset zu verändern.
„GAiN“ arbeitet mit Arabern, Juden, Christen und Drusen in Israel. Das ist doch der beste Beweis, dass ein Miteinander möglich ist.
Vielen Dank für das Gespräch.
41 Kommentare
Die beiden letzten Sätze dieses Artikels sind für mich die besten.
SHALOM
Hilfsorganisation „GAiN“: „Es gibt keine Hungersnot im Gazastreifen“. Das denken wir auch.
Mein herzlicher Dank geht an Klaus Dewald und seine Organisation für ihre Arbeit in Israel und nun auch in Gaza. Er hat völlig Recht, die beste Hilfe für Israel ist, wenn der Gazastreifen befriedet wird. Mit Menschen, die sich informieren, anpacken, zu Transparenz bereit sind und nicht nach Hamas-Pfeife tanzen, geht so etwas auch zum Teil. Ich bin zu 100% überzeugt, dass GAiN und andere ehrliche Organisationen UNRWA gut ersetzen können. Ob der Hass auf Israel verändert werden kann, ist m.E. fraglich. Jahrzehntelang haben israel. Aktivisten Hilfe geleistet. Vivian Silver und andere haben mit ‚The Road to Recovery‘ Palästinensern lebensrettende Hilfe für Kranke, Arme und Schutzbedürftige zukommen lassen und waren um Frieden bemüht. Sie und andere wurden dafür ermordet, bei lebendigem Leib verbrannt. Und keiner der hilfsbedürftigen Gazaner hat sich zum Tod der friedliebenden Aktivisten geäußert. War der Hass doch größer als die Dankbarkeit, größer als Vertrauen, größer als Friedenssehnsucht? Ist er das nicht heute noch? Jahrzehntelanger Hass wird Jahrzehnte brauchen, sich zu verändern.
Hilfsorganisation GAiN tut viel Gutes für die Menschen.
Der lange Bericht zeigt auch auf, wie falsch der Mainstream ist, leider ist noch keine Änderung in Sicht.
Die Wahrheit über die Hamas und deren Handeln gegen die Hilfsgüter, die durch die Hamas entwendet werden, diese Wahrheit wird offenbar werden…
vielen dank ich finde ihren Einsatz unglaublich
Interessanter und erhellender Beitrag. Dass soviel von der Hamas kassiert wird ist mir wirklich neu. Daher sind solche Berichte wirklich wertvoll.
Ein großes Danke an Klaus Dewald. Leider wird diese Meldung nicht in die Tagesschau gelangen. Und da wird Meinung gebildet.
Für die Bewohner des Gazastreifens ist alles gut was bei ihnen ankommt. Und wofür sie nicht bezahlen müssen. Die Hamas bereichert sich am Leid der Bevölkerung, für das die Hamas die Verantwortung trägt.
@Christin
Auch ich finde diesen Bericht sehr wichtig und gut. Müsste jeder in den Nachrichten sehen können.
Am Sonntag hatte ich übrigens tagesschau gesehen. Und da kam doch echt ein Bericht über Eli Sharabi und was er durchgemacht hat! Zwar nur 2 min. Aber immerhin. Am meisten verwirrt war ich,als ich hörte,von wem der Bericht war. Sophie von der Tann!!!!! Ich dachte erst,ich höre nicht richtig. Oder mein Halswirbel hat noch was anderes abgeklemm(Hirn)! Nein,mein Mann hat das bestätigt. Was war denn das für eine Nummer von der?
Auf jeden Fall war das aber auch gut. Müssten so etwas auch mehr zeigen. Und Eli Sharabi sieht wieder aus wie ein Mensch. Schön zugenommen. Und kräftig. In der Seele sieht es anders aus verständlicherweise. Er hatte dann fast am Schluss gesagt,am Grab seiner Familie: „sie fehlen mir so sehr.“😪😪😪🤧
@Christin
Da wo Meinung gebildet wird, lässt man vieles ungesagt und unter den Tisch fallen. Man kann doch die Terroristen nicht „schlechtreden“. 😉
Liebe Grüße Ella
So ist es
Das ist wirklich mal interessant zu hören.
Ich vertraue GAIN und war mit Klaus Dewald schon in Nordkorea…
Großen Dank an GAiN! Möge Gott das Werk segnen und Helfer und Transporte schützen.
„Hungerlüge“ und Genozid-Bezichtigungen gegen Israel haben – wie beabsichtigt – enorme Wirkungen entfaltet und die Bedrohung für jüdisches Leben gewaltig gesteigert; – weder die Realität noch wahrheitsgetreue Berichterstattung haben das Publikum interessiert. Damit nimmt es, wie die Vergangenheit zeigt, niemals ein Ende.
@helensson
„Hungerlüge“: bester Kommentar von allen.
„lt. UN gingen vorher 93% Hilfsgüter an die Hamas….jetzt bei 80%“…..was sind das denn für Zahlen…
was hat man denn dort aktuell mit dieser verstörten Terrorgruppe (Hamas) hinbekommen ?… also, wenn diese Zahlen stimmen, macht mich das etwas sprachlos…sollen die doch diese mit Hass behaftete Terror-Truppe gegen Israel „sprachlos und handlungsunfähig“ machen…. will den Einsatz von diesem wunderbaren Mann nicht schmälern…aber indirekt oder direkt ernähren die doch die Terroristen-Mäuler…
„Es gibt keine Hungersnot im Gazastreifen“. Aber 80% der Nahrung geht an Hamas sagt Gain.
Ist ja logisch wenn 80% an 25.000 Hamas geht und 20% an 2 Mio Menschen kann es kein Hunger geben?
Propaganda!
@Ludovico
Was ist denn das für eine Logik? Hamas hat die 80% ja nicht nur für sich beansprucht, sondern an die Bevölkerung weiterverkauft, um dadurch ihren Terror zu finanzieren. Wer Geld hatte, konnte sich ernähren. Natürlich gab es jene, die leer ausgingen. Und dafür wollen Sie Israel verantwortlich machen trotz Einfuhr von Ware? So viel Ignoranz zur Sachlage muss echt wehtun.
Ach Ella,
manche Leute sind in der Hinsicht völlig schmerzbefreit.
Klaus Dewald beschreibt die Lage in Gaza ziemlich realistisch, er hebt Israel NICHT positiv hervor, hat alle Prozeturen über sich ergehen lassen, die die Israelis fordern, sagt, dass praktisch keine bewohnbaren Gebäude mehr vorhanden sind usw. Dass die Hammas im Streifen alles kontrolliert, dass jede Organisation ohne Hammassegen nichts tun kann, dass sie die totalen Herrscher sind und auch die UN ohne sie nichts tun kann wird schlichtweg unter den Tisch fallen lassen. Auch beim Friedensplan haben sie nur zugestimmt, weil er nach Außen so aussieht als würde in Gaza eine neue Zeit anbrechen, aber im Grunde haben sie es durch ihre Trixerei fertig gebracht, ihre Macht zu stabilisieren. Wenn Israel sich heute zurückziehen muss ist ihre Macht wieder da. Die Hammas ist eigentlich der Gewinner und Israel steht nicht besser da als vor dem Überfall, ist ihnen das nicht genug?
Und die 80 % hätte die Hamas an die Bevölkerung verteilen können. Dass sie es nicht taten,damit haben Sie kein Problem, Ludovico? Doch sie taten es sogar, zu Preisen, die sich keiner leisten konnte und notgedrungen hungern mussten. Stört Sie aber auch nicht, Ludovico? Hauptsache der Jude ist schuld.
Ich habe noch nie so viele politische Statements von einer Hilfsorganisation gelesen wie von der sogenannten Gain.
Und es wundert mich nicht, es klingt sehr nach zionistischer Propaganda.
„Die Menschen im Gazastreifen sind gehirngewaschen und im Hass auf Israel erzogen. Hilfe kann ein erster Schritt sein, um deren Mindset zu verändern.“
Apartheid, Besatzung, willkürliche Morde, Vorwürfe des Völkermords, Hunger als Waffe.
Aber er will die Denkweise der Palästinenser ändern 🤣.
Viel Glück dabei!
Ich habe Ihnen Fragen gestellt. Würden Sie diese bitte beantworten.
Ludovico, die schweren Vorwürfe, die Sie Israel machen sind ohne jeglichen Realitätsbezug. Wo gibt es Apartheid (in Israel nicht; ich war schon vor Ort)? Wo gibt es willkürliche Morde? Warum gibt es nur diese falschen Vorwürfe des Völkermords, usw. ? Haben Sie noch nicht erkannt, dass es eine Masche ist Israel und die Juden zu denunzieren? Unsere Medien in Deutschland haben leider zum Teil mitgemacht: Es ist wohl leichter gegen Israel zu sein (Mainstream), als für Israel.
@Ludovico
„zionistische Propaganda“, sind wir schon wieder so weit?
Schämen Sie sich gar nicht?
Obwohl noch 80% an Hamas geht, gibt es keine Hungersnot.
Obwohl die eigenen Leute ihren Leuten wertvollere Lebensmittel vorenthalten, gibt es keine Hungersnot.
Und vor allem, das Wichtigste!, ist nicht Israel schuld, wenn es teilweise zu Verknappungen einiger Güter kommt.
Vielleicht ist es so besser verständlich:
Es kommen so viele Lebensmittel rein bzw. sind noch da, dass auch 20% davon noch ausreichen, damit es keine Hungersnot gibt.
GAIn ist eines der glaubwürdigen Hilfswerke. Schätze deren Arbeit sehr.
Möge der Herr sie segnen!
Nein, GAIn sättigt eben keine Terroristen. Haben Sie nicht gelesen, dass bisher noch keiner ihrer Transporte überfallen wurde?
Weil man hauptsächlich Waren liefert, die Hamas eben nicht teuer verkaufen kann.
Bei den anderen Hilfslieferungen sieht das anders aus.
„GAiN“ arbeitet mit Arabern, Juden, Christen und Drusen in Israel. Das ist doch der beste Beweis, dass ein Miteinander möglich ist.
Menschlich betrachtet ist das so! Biblisch und geistlich betrachtet kann auch dieser sehr „humane“ Plan nicht gelingen. Am Friedefürst Jesus gehen die Meinungen noch sehr weit auseinander, und Gottes Wort schreibt den Weg für das Kommende vor! Das ist letztendlich auch der Grund, warum die Feinde Israels,(Mächte der Finsternis), Israel vernichten wollen. Wir brauchen dringend „Gemeinde Gottes“, die um diese Realität weiß.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Menschlich betrachtet müssen wir alle miteinander umgehen, weil wir Menschen sind und weil Gott uns beauftragt, anderen zu helfen. GAiN ist eine christliche Organisation, die Nothilfe leistet. Auch wenn wir glauben, dass Gott Manna vom Himmel schickt, ist es unerlässlich, solange wir auf Erden sind, anderen zu helfen und das Gebot der Nächstenliebe zu beherzigen. GAiN hilft in Armenien, Indien, Ukraine Uganda, Nordkorea, Nigeria, Haiti… Wenn wir anderen helfen, gelingt es uns mit Gottes Hilfe die Mächte der Finsternis zurückzudrängen, besiegen wird sie nur Gott. Warum immer so negativ?
@Ella
Du hast Recht. Als Christen ist es unsere Pflicht zu helfen. Noch ist Christus nicht wiedergekommen. Und solange sollten wir helfen und unterstützen wo es nur geht. Denn auch danach werden wir gerichtet.
Hab dir auf deinen Kommentar zu den 9 Athleten geantwortet. Konnte seit gestern erst wieder schwidelfrei lesen.
Fühl dich gedrückt!🫂🇮🇱🙏
Manu
@Manu
Hey liebe Manu, schön, dass es dir wieder besser geht. Schon dich noch ein bisschen und gönn dir mal eine Massage. War vielleicht ganz gut, dass du nicht ⛸️⛸️ gelaufen bist. 😉
Eine Medaille kriegst du auch so, beste Reinigungskraft der Welt.🏅😀
Das Interview von der Tann mit Eli Sharabi hab ich auch gesehen. Vielleicht musste Tann ihr Image bissle aufpolieren. Sie wirkte etwas getrieben. Es hört sich emotionslos so an, als sei Sharabi „nur gefangengehalten worden.“ Hass und Wut verspürt er zwar nicht, aber sein Leben wird nie mehr so sein wie vorher. Und alle Geiseln verarbeiten unterschiedlich. Doch das interessiert schon fast niemanden mehr. 😥🙏
Ganz liebe Grüße zu dir, Ella 🫂💝
@Ella
Ich denke auch,die Tann wollte ihr Image aufbessern. Trotzdem ist es gut,wenn über oder mit den ehemaligen Geiseln in den ÖRR berichtet wird. Vielleicht fängt dann mal der eine oder andere an sich zu interessieren. Ich habe z.B. hier einen Busfahrer,der die Linie bei mir fährt. Da kennt man sich. Er ist aber nicht bei der BVG wie Kevin,sondern bei dem Tochterunternehmen BT. Bekommen etwas weniger Geld und dürfen nicht die neuen Elektrobusse fahren. Aber egal. Auf jeden Fall hatte ich von dem Buch Zerreißprobe für Israel gesprochen. Er hat wenig Ahnung,was so im Einzelnen in Nahost los ist. Und bei 2 Busstationen kann ich das nicht erklären. Also habe ich ihm die Broschüren „Nichts gegen Juden“,aber.. Und „Israel im Faktencheck“ gegeben.Er war sehr dankbar. Das sind dann mal ein paar Hoffnungsschimmer,das es mehr Leute werden,die hinter Israel stehen. Er meinte nur: Israel fackelt aber nicht lange. Hatte wohl eine Reportage auf Arte gesehen. Von der anderen Seite(Gaza). Er ist aber positiv auf Israel eingestellt. Und ich habe dafür gesorgt,daß wieder jemand mehr erfährt,als nur das aus der tagesschau.
Bis danni!🙋🏻♀️🇮🇱🙏😃👍
Liebe Manu, wenn Jesus das zweite Mal wiederkommt, kommt er zum Gericht. Jesus sagt, es wird sein wie zur Zeit Noahs, da ist es zu spät, wenn wir nicht vorher, durch die rettende Gnade Gottes, das Liebesangebot in Jesus angenommen haben. „Denn so wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten …. und sie erkannten die Situation nicht – wie auch heute.
Jesus gibt uns den Missionsbefehl (gilt für alle Völker), Matth. 28,19ff
Manu die Liebe Gottes, ist der Tausch am Kreuz! Ohne Jesus sind alle Menschen verloren (Juden und Heiden).
Lieber Gruß Martin
@Ella, es gibt keine menschliche Lösung für Israel. Die Mächte der Finsternis haben ihre festen Ziele, nämlich Gottes Eigentumsvolk zu vernichten. Jesus sagt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen“ (Matth. 6,33). Nothilfe zu leisten ist wunderbar, aber wir dürfen Jesus und seine Gerechtigkeit nicht hinten runterfallen lassen. Wie in Deutschland Diakonie u. St.Egidio, „soziale Arbeit“ leisten, aber von Jesus wird nichts erzählt. Mit menschlicher Hilfe können wir die Mächte der Finsternis nicht zurückdrängen – die lachen uns aus. Mächte der Finsternis erkennen genau, wo sie mit der Autorität des allmächtigen Gottes konfrontiert werden. Wir brauchen wieder Nachfolger Jesu, wo Jesus an der ersten Stelle steht und ihnen nichts wichtiger ist als Jesus. Weiß nicht, ob Sie mich verstehen? Ich schreibe nicht negativ – ich schreibe aus der biblischen Perspektive – und biblische Weisheit – ist immer der menschlichen Weisheit entgegengesetzt.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
1. ist das nun keine menschliche Lösung für Israel, sondern Hilfe für Gaza.
2. Sagt Jesus: was du einem der Geringsten getan hast, das hast du mir getan.
3. Klaus Dewald hat den Auftrag von Jesus bekommen. Wollen Sie ihm den absprechen und ihm vorschreiben, wie er den Job zu machen hat? Er blieb nach schweren Autounfall am Leben, fand zu Jesus und versprach Jesus Menschen Hoffnung zu geben, gemäß Matth.25,14ff. Gleichnis mit den Talenten.
4. Woher wollen Sie wissen, dass Dewald nichts von Jesus erzählt.
5. Wieso nehmen Sie an, Dewald wäre kein Nachfolger Jesu? Kennen Sie ihn? Gleichzeitig sagen Sie, wir brauchen… Das verstehe ich wirklich nicht.
6. Ich schrieb, die Mächte der Finsternis können wir mit Gottes Hilfe zurückdrängen, ich schrieb nicht, dass wir es aus uns heraus können.
Sie merken schon gar nicht mehr, dass Sie negativ schreiben und wir drehen uns wie immer im Kreis.
Lg Ella
Und wieder ein typischer Untertan Kommentar. Selbstgerecht und überheblich. Mit welchem Recht sprechen Sie Menschen und Organisationen den Glauben ab? Wissen Sie eigentlich wie viele Mitarbeiter in der Diakonie und sonstigen Einrichtungen Tag für Tag ihren Glauben bezeugen? Wie können Sie sich anmaßen diesen Menschen zu unterstellen, dass sie nicht glauben und nicht von Jeshua erzählen.
Und Martin, auch Sie sind Mensch und nicht Gott. Auch SIE handeln menschlich. Und leider in Ihren Kommentaren oft genug lieblos, gnadenlos, unbarmherzig. Und das sind Eigenschaften des Teufel , aber nicht Gottes. Sie schreiben nicht aus der biblischen Perspektive und schon gar nicht mit biblischer Weisheit.
@Untertan
Ich habe das Gefühl,Sie sind schon entrückt und nicht von hier. Begreifen Sie es bitte, noch ist Jeshua nicht wiederbekommen. Die Prophezeihungen sind noch nicht erfüllt. Was sollen wir denn alle machen? Den Hungernden und Kranken von Jesus erzählen und denen sagen,wenn du an Jesus glaubst,dann fällt das Essen vom Himmel? Und wenn es dann nicht vom Himmel fällt,dann glaubst du nicht aus vollem Herzen? Was unterstellen Sie den Menschen? Sie sind ,wie Ella schon schrieb auch nur ein Mensch. Schonmal drüber nachgedacht,das SIE vielleicht auf dem falschen Weg sind???? Als Christen ist es unsere Aufgabe zu helfen bis Jesus wieder kommt. DAS macht uns Menschen aus. Wo helfen Sie? Was antworten Sie dem Herrn am Tage des Gerichts,wenn ER fragt:wie SIE Menschen einfach nur so geholfen haben? Außerdem christlicher Liebe heraus?
Was wir aus Liebe tun bleibt in Ewigkeit.
Steht auch in der Bibel.
Auch das Gebot, den Nächsten zu lieben, ihm zu helfen.
Sie mögen es für Liebe halten, alleine vom kommenden Gericht und der Notwendigkeit sich Jesus zuzuwenden, zu reden/schreiben.
Andere sehen praktische Not und wollen da helfen, dass Menschen Gottes Liebe praktisch erfahren können. Was ist schwerer?
Es heißt auch, an den Früchten erkennt man einen guten Baum…
Hören Sie bitte auf, alles außer Ihrer persönlichen Erkenntnis zu verurteilen und werden Sie demütig und offen gegenüber dem Heiligen Geist, dass auch Sie sich ewige Schätze sammeln die Bestand haben.
Aber vielleicht tue ich Ihnen auch unrecht, dann bitte ich Sie, mir zu vergeben.
Hallo,
ich möchte das Zitat von christin aufgreifen (09.02.2026 um 17:53 Uhr): „Ein großes Danke an Klaus Dewald. Leider wird diese Meldung nicht in die Tagesschau gelangen. Und da wird Meinung gebildet. “
Mich würde sehr interessieren, ob die Macher von Tagesschau, heute, NTV… u.v.a. solche Informationen haben und bewusst ausblenden oder ob sie sich zu einseitig informieren. Beides wäre schlimm, aber Ersteres wäre Betrug.
An die Israelnetz-Redaktion: gibt es Wege diese Medien mit den Artikeln von euch zu unterstützen?
Welche Wege gäbe es für uns die Redaktionen darauf hinzuweisen. Bisherige Nachrichten und Leserbriefe von mir hatten nicht mal eine Rückmeldung, dass sie angekommen wären.
Gruß Bernd
Hallo, Bernd Alber, danke für die Initiative. Normalerweise nehmen Redaktionen Leserbriefe zur Kenntnis, sie sind das beste Mittel. Die fehlende Antwort könnte an einer allgemeinen Überlastung liegen. Manchmal geht eine Mail auch unter, ich würde sie nach einer Weile noch einmal schicken.
Gruß, Elisabeth Hausen
@Manu
Manu, du bist ne Wucht. Finde das so toll, dass du den Busfahrer ansprichst und Lektüre zu Israel verteilst. Da machst du mehr als man anderer. Danke dir dafür.
Ganz liebe Grüße Ella 😃🤗🫂💝🐿
@Manu
Möchte mich Ellas Worten anschließen.
Finde es großartig, wie du Wahrheit verbreitest.
Der Herr segne dich und deine Familie!