Im Brief an die christliche Gemeinde in Rom entfaltet Paulus seine Theologie. Drei der 16 Kapitel – 9 bis 11 – befassen sich mit der Rolle Israels und der Beziehung zwischen Judentum und Christentum. Der Apostel macht deutlich: Dass ein Großteil der Juden Jesus und seine Botschaft ablehnen, bedeutet nicht, dass Gott sein Volk verworfen hat.
Einen Abschnitt aus den drei Kapiteln schlägt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) als Predigttext für den diesjährigen Israelsonntag vor, den sie am 9. August begeht. Darin heißt es:
Ich will euch, Brüder und Schwestern, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, bis die volle Zahl der Heiden hinzugekommen ist. Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20): „Es wird kommen aus Zion der Erlöser; der wird abwenden alle Gottlosigkeit von Jakob. Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“ Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber nach der Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. Denn wie ihr einst Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.
(Römer 11,25–32)
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Text zu deuten. Eine bequeme besteht darin, sich auf den Satz zu konzentrieren: „Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren“ (25). Daraus kann dann eine Ersatztheologie folgen, nach der die Kirche Israel als Gottes auserwähltes Volk abgelöst habe – und Christen können sich als etwas vermeintlich Besseres fühlen.
Jahrhundertelang haben die Kirchen genau diese Theologie vertreten, was zu Antijudaismus und auch Antisemitismus führte. Dazu trug sicher auch die aus dem Kontext gerissene Bezeichnung „Feinde“ bei.
Verstockte Christen
Doch Überheblichkeit gegen Gottes Volk Israel wird weder diesem Text noch den Kapiteln 9 bis 11 gerecht, und auch nicht der gesamten Bibel. Offenbar war bei dieser verfehlten Auslegung ein großer Teil der Christen verstockt. Denn die wichtigste Botschaft des Abschnittes wurde übersehen: „Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen“ (29). Der Bund mit den Vätern gilt – unabhängig von Israels Verhalten.
Der Israelsonntag liegt zeitlich in der Nähe des 9. Tages des jüdischen Monats Av, des Trauertages Tischa BeAv. Dieser erinnert an die Zerstörung der beiden Jerusalemer Tempel. Er fiel in diesem Jahr auf den 23. Juli.
Der 10. Sonntag nach Trinitatis hieß ursprünglich Judensonntag. Im Zentrum stand – nicht immer frei von Häme – das Gedenken an die Zerstörung der Tempel in der Deutung als Gericht an den Juden. Spätestens seit 1978 soll er hingegen als Israelsonntag die bleibende Erwählung des Volkes Israel deutlich machen. Diese Botschaft steckt auch im Predigttext: Die Juden sind Geliebte Gottes (28). Am Ende der Zeit wird ganz Israel errettet (26).
Die vorübergehende Verstockung – die im Übrigen nur einen Teil Israels betrifft – hat gemäß Paulus einen Grund: Auch Nicht-Juden sollen die Chance erhalten, das Evangelium zu hören. Aus dieser Auslegung kann keine Verachtung folgen, sondern nur Dankbarkeit für die Wurzeln, die Christen im Judentum haben.
Was Israel den Christen voraus hat
Anlass zur Überheblichkeit besteht erst recht nicht. Denn in Vers 32 wird deutlich, dass Juden und Gojim Barmherzigkeit und Erlösung benötigen. Allerdings hat Israel den Heidenvölkern etwas voraus. Das fasst Paulus in Römer 9,4–5 zusammen:
„Sie sind Israeliten, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch.“
68 Kommentare
Liebe Frau Hausen, wenn wir das Kreuz predigen, und erkannt haben, dass wir ohne Jesus nicht leben können, entsteht keine Überheblichkeit. Wenn wir verstanden haben, dass wir in der Taufe (nicht besprenkeln) gestorben sind, und mit Jesus auferstanden sind, dann können wir nicht anders als die Liebe Gottes vom Kreuz zu predigen. Die Reihenfolge ist wichtig, den dreieinen Gott zu lieben und dann alles andere (Familie, Gesundheit, die Schöpfung und auch Israel). Nichts darf den ersten Platz einnehmen!
Jesus ist Sieger.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Unser Bischof, bester Bibelkenner von allen, kämpft seit eh und je gegen christliche Überheblichkeit und für christliche Bescheidenheit.
Guter Kommentar. Danke.
Ich fühle und lebe genau so.
Danke!
Lieber Martin, die Überheblichkeit im Artikel bezieht sich auf Gottes Volk. Denn wir Christen haben keinen Bund. Ist es doch überheblich wenn ich als eingepropfter Christ mich mit meinem predigen und meiner Erkenntnis und meiner Taufe und Liebe, über Gottes Volk, die Juden stelle. Im Artikel geht es um Gottes Volk und Gottes Bund und nicht, um das Kreuz zu predigen. Ich als Christ möchte nicht mit einem kleinen bisschen Stolz und Überheblichkeit eine Reihenfolge aufstellen sondern voller Dankbarkeit auf das Volk Gottes, Israel, blicken.
@Jürgen Frey
Dankeeee!!!! Super geantwortet. 👍🇮🇱🇮🇱🙏🙏
Lieber Jürgen, auch wenn Sie hier Zustimmung bekommen, „Denn wir Christen haben keinen Bund …“ ist schon eine sonderbare Aussage. Der Tod Jesu am Kreuz besiegelt den im Alten Testament durch Propheten wie Jeremia verheißenen „neuen Bund“. Luk. 22,20 „Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinemBlut, das für euch vergossen wird.“
Lieber Jürgen, liebe Manu, der „Neue Bund“ ist ein zentraler Begriff der Bibel. Er bezeichnet das neue, endgültige Verhältnis zwischen Gott und en Menschen, das Jesus Christus durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung gestiftet hat.
So grüße ich Sie beide, was für ein Geschenk zu wissen, dass dieser neue Bund jedem gilt, der das Opfer Jesu am Kreuz angenommen hat. Diese Wahrheit müssen wir laut posaunen, Martin
Danke, genauso sehe ich das auch. Was sind wir christen ohne das jüdische Volk? Jesus war Jude.
@Conny, Jesus ist in erster Linie Gottes Sohn, vergessen Sie das bitte nicht. „Was sind wir Christen ohne das jüdische Volk?“ Liebe(r) Conny ich liebe das jüdische Volk, das Eigentumsvolk Gottes, aber vertauschen Sie die Reihenfolge nicht – das ist sehr gefährlich und macht „blind“. Alle Ehre dem allmächtigen Gott!
Lieber Gruß Martin
Liebe Frau Hausen!
Vielen herzlichen Dank für diesen guten und wertvollen Artikel.
Grüße aus dem Rheinland H.F.
Herzlichen Dank für die freundliche Rückmeldung, lieber Herr Fürsch!
Der Bund des Ewigen mit dem Volk, welches ER auserwählt hat, ist nach wie vor voll gültig. Und das wird auch so bleiben !
Der allmächtige Gott hat den Bund nicht gebrochen. Mose warnt sein Volk: „Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun, … werdet ihr meinen Bund brechen, so will auch ich euch dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, dass euch die Augen erlöschen, … und ich will mein Antlitz gegen euch richten, und ihr sollt geschlagen werden vor euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr sollt fliehen, ohne dass euch einer jagt“ (3.Mose 26, 14-16). Jesus Christus hat den alten Bund vom Sinai (das Gesetz und die Propheten) vollendet. Durch sein Leben, seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung erfüllte er die alttestamentlichen Verheißungen und setzte den neuen Bund der Gnade und Vergebung in Kraft.
Die Propheten warnen Israel davor den Bund zu brechen, durch Ungehorsam und vieles andere, dann erfüllt sich all das was verheißen ist im Wort Gottes. Gottes Wort ist so klar!
Lieber Gruß Martin
Wir haben den Bund mehr als einmal nicht eingehalten, und doch ist der Ewige seinem Wort vom ewigen Bund treu geblieben. Es bleibt dabei, der Bund steht.
Lieber Klaus, natürlich, Sie sagen es: Wir haben den Bund mehr als einmal nicht eingehalten, und doch ist der Ewige seinem Wort vom ewigen Bund treu geblieben. Gottes Wort erklärt uns, dass wenn wir den Bund einhalten – Gott uns mit Segen beschenkt – wenn wir ihn nicht einhalten, wie Sie es ja auch bestätigen, dann bekommen wir es mit dem Gegenteil von Segen zu tun, und das ist der Fluch. Nachzulesen in 3.Mose 26 – das ist auch keine Katz-Auslegung, sondern Gottes unwandelbares Wort.
lieber Gruß zu Ihnen Martin
Ebensowenig wie wir Christen die Gründung unseres Glaubens auf und aus dem Judentum ignorieren können, sollten es Juden für das neue Testament und Jesus als Messias für die ganze Welt tun.
Vielen herzlichen Dank Frau Hausen für diesen wunderbaren Bericht. Sie sprechen mir aus der Seele. Denn genauso verstehe ich die Worte von Paulus. Manchmal hatte ich schon den Eindruck,ich stehe mit dieser Einstellung völlig alleine da. @Christin hatte mich nur immer wieder dabei unterstützt.
🙏🫶🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱
Liebe Grüße Manu
Herzlichen Dank für die Rückmeldung, liebe Manu!
Auch von mir, danke Frau Hausen.
Auch von unserem Bischof ein Dankeschön.
Ne Manu, damit stehst du nicht allein. Und außer mir gibt es auch noch viele andere, die sich auf die Grundlage der Bibel stellen und die Katz-Auslegung ablehnen, mit gutem Grund.
Manu, es gibt das Buch Obadja. Einer der kleinen Propheten. Hat nur 21 Verse, ist also schnell zu lesen, aber hat eine große Botschaft.
Es geht um die Edomiter, die eigentlich die Größe Gottes erfahren haben, sich aber weigerten, dem Volk Gottes zu helfen. Und sich vor Schadenfreude kaum retten konnten, als die Isareliten in die Bedrängnis kamen.
Ein paar Sätze aus dem Buch, das das Gericht über Edom weissagt:
„Der Hochmut deines Herzens hat dich betrogen, weil du in den Felsenklüften wohnst, in deiner erhabenen Höhe, und sprichst in deinem Herzen: Wer will mich zu Boden stoßen?“
Und heute? Ich bin Christ, das sind nur Juden. Juden müssen bestraft werden, aber als Christ bin ich gerettet, es kann mir nichts passieren. Das ist die Übersetzung von wer will mich zu Boden stoßen in die Hochmut gewisser Christen.
Der Prophet Obadja ist ja interessanterweise selber ein Edomiter, ein Konvertit, der prophetisch über das Gericht über (zukünftige) Edomiter schreibt, ähnlich wie z. B. Jesaja oder die Offenbarung.
Da die Edomiter als Volk ausgestorben sind (Herodes war einer der letzten Nachkömmlinge, der der Mission des Edomiter, Jakob auszurotten, alle Ehre machte, indem er alle kleinen jüdischen Jungs killte), ist die große Frage: Wer ist heutzutage Edom??
Wen trifft das angekündigte Gericht?
Für Israel ist der Name „Edom“ ein Synonym für „Rom“ und das folgende System der Christenheit. Aber auch Amalek war ja ein Nachkomme Edoms, der für Hamas und ebenfalls jede Form von Gewalt gegen Juden steht.
Ein weites Feld.
Ohne jede Frage ist Ersatztheologie eine Form von christlichem Antisemitismus.
Dazu gehört auch jede Form von Aneignung. Aneignung von Sohnschaft, Aneignus von Jesus, Aneignung des Neuen Bundes… etc. pp.
Da müssen sich ein(ige) Schreiber hier sehr prüfen und warm anziehen.
Teil 2
„Zu der Zeit, als du dabeistandest und sahst, wie Fremde sein Heer gefangen wegführten und Ausländer zu seinen Toren einzogen und über Jerusalem das Los warfen, da warst auch du wie einer von ihnen. 12 Du hättest nicht herabsehen sollen auf deinen Bruder zur Zeit seines Elends und dich nicht freuen über die Söhne Juda zur Zeit ihres Untergangs und mit deinem Mund nicht so stolz reden zur Zeit der Not. 13 Du hättest nicht zum Tor meines Volks einziehen sollen zur Zeit seines Verderbens, gerade du nicht herabsehen auf sein Unglück zur Zeit seines Verderbens, nicht nach seinem Gut greifen zur Zeit seines Verderbens. 14 Du hättest nicht stehen sollen an den Fluchtwegen, um seine Entronnenen zu morden, seine Übriggebliebenen nicht ausliefern sollen zur Zeit der Not.“
Wer den Holocaust oder den 7.10. missbraucht um gegen das jüdische Volk zu hetzen, es zu verachten, zu verunglimpfen, ihm den Glauben abzusprechen verspielt den Segen für sein eigenes Leben und ist letztendlich nichts anders als ein Edomiter.
Und heute?
Was während des Holocausts der Verrat von Juden an die Gauleiter, die SS usw war, ist vielleicht bei einer Situation wo Juden in D in Not kommen bereit sie den Schergen auszuliefern, wenn sie sich weigern zum Christentum überzutreten. Denn es sind ja nur Juden und Christen stehen ja über ihnen.
Nein, Frau Hausen hat Recht, wenn sie von christlicher Überheblichkeit schreibt: die christliche Überheblichkeit, die Arroganz, die manche – verstockt, trifft es – Christen umtreibt, die muss aus deren Herzen ausgerottet werden.
Teil 3: ich weiß nicht, ob Boy George Christ ist. Aber offensichtlich hat er ein größeres Herz für das jüdische Volk als manch einer von denen, die sich Christ nennen. Er wird in den letzten Tagen massiv angegangen und steht aufrecht und mit Rückgrat da. Thank you, Boy George.
@Christin
Danke für deine liebevolle Antwort. Und ja,Obadja kenne ich: Und wenn du dein Nest baust wie ein Adler zwischen den Sternen,ich werde dich doch von dort herunter holen.
Deswegen schreibe ich auch immer,wir sollten den Juden dankbar sein. Denn solange sie Jesus nicht als Messias anerkennen,haben Menschen noch Zeit zu Gott zu finden. Obwohl ich glaube,viel Zeit bleibt nicht mehr.Aber das wollen die meisten nicht wahr haben. Und ja,Christen sind teilweise sehr überheblich. Deswegen fand ich den Bericht von Frau Hausen unheimlich gut. Was Boy George angeht, egal ob er Christ ist oder nicht,doch er steht ehrlich zu Israel. Auch wenn es ihm beruflich zum Nachteil werden könnte. Aber ich glaube auch,der Herr bedient sich solcher Leute. Und vielleicht nimmt er ja den Glauben auch an,falls er ihn noch nicht hat. Wünschen würde ich es ihm. Denn er hat ein gutes Herz! Und das zählt.
Ganz liebe Grüße Manu 🫶🙏🇮🇱🎚
Liebe Manu, ich bin entsetzt, “ Was Boy George angeht, egal ob er Christ ist oder nicht,doch er steht ehrlich zu Israel. „Er galt als Paradiesvogel, aber auch als Ikone der schwul-lesbischen Szene, lange bevor sich diese unter dem Begriff „Queer“ neu formierte:“ Wie der allmächtige Gott Dinge sieht, interessiert uns nicht, hauptsächlich – wir stehen für Israel ein – das halte ich für eine sehr gefährliche und verführerische Lüge. Jahwe muss an erster Stelle stehen und sonst niemand. Traurige Grüße nach Berlin, Martin
@Untertan
1. Mose12,3
„Ich will die segnen,die dich segnen,und wer dir flucht,den werde ich verfluchen.“ Und damit sind wohl alle gemeint,die Israel zur Seite stehen. Und nicht: ich will die segnen,die dich segnen,außer….
Mehr gibt es nicht zu sagen für mich.
Viele Grüße aus Berlin
Liebe Manu, ich möchte Israel in der Wahrheit dienen, mit Gottes unwandelbarem Wort. Menschlich zu Israel zu stehen, ist etwas völlig anderes. Zuerst der Schöpfergott, dann alles andere. Lieber Gruß Martin
@Untertan
Mose1 ist eine klare Ansage. Ich weiß nicht,was Sie meinen mit „menschlich zu Israel zu stehen“ ist etwas anderes. So wie es geschrieben steht,verstehe ich das auch. Aber,es ist gut. Will mich nicht streiten. Nur mein Eindruck ist der,Sie sind der einzige,der richtig glaubt und handelt. Und das zweifle ich jetzt an.
Liebe Manu, viele Menschen haben die Ehrfurcht vor Gott verloren. „Ehrfurcht ist der Anfang der Weisheit, der Erkenntnis Gottes. Abraham war Gott gehorsam, dann segnet Gott. Glauben Sie wirklich dass Sie keinen Bund mit Jesus haben? „Denn wir Christen habnen keinen Bund …“ was Sie bei Jürgen herzlich beklatscht haben?
Lieber Gruß Martin
Der Artikel ist sehr gut und informativ geschrieben. Vielen Dank. Der Artikel hat meinen Bildungshorizont erweitert.
@Ute Engels
Das sagt auch Ernesto, unser Gärtner. Er lernt gerade Deutsch.
Danke an Frau Hausen, dass Sie dieses Thema deutlich ansprechen. Die Christen haben keinen Grund, sich überheblich darzustellen. Wenn ich Christus gefunden habe, war es Gnade . Gott erwählt Israel aus Gnade und dieses geschundene Land wird am Ende seine tiefste Erfüllung wieder in Christus finden. Warum ? Weil Gottes Bündnistreue EWIG besteht. Wieder ist es Gott, der für diese Erkenntnis sorgen wird, zu seiner Zeit und auf seine Weise. Warum liebe ich dieses Land und dieses Volk ? Was ist daran so liebenswert ? Ist Kritik erlaubt ? Ist das Feindseligkeit ? Meine Gebete, meine Fürsorge für Israel stehen auf stabilen Beinen, weil ich dieses Volk mit Gottes Augen betrachten will, mit Gottes Erbarmen. Die kommende Drangsal ist keine Vernichtung sondern ein Weckruf Gottes. Der Gekreuzigte ist und bleibt der König Israels und der Erlöser. Alles , was geschieht ist Teil von Gottes Handeln . Als Jakob am Pniel angekommen war, ging die Sonne auf. 🌄 Die Rettung für Israel kommt aus der Drangsal heraus.
Das Wort „auserwählt“ für Israel wird viel zu oft falschherum gemeint. Auserwählt heißt nämlich vor allem Licht Gottes in die ganze Welt zu bringen und dabei viel Hass und Neid und Pogrome zu bekommen. Die Ehre und Dank bekommen Gottes Lichtbringer von Ihm, bis hin zur Selbstaufopferung wahrer Märtyrer für den echten Frieden. Manfred Olszewski
Ich bin Heidenchrist, und ich bin sehr stolz auf den Gott Israels und sein tapferes Volk! Und ich bin sehr sehr dankbar über das Opfer von Jesus, den neuen Bund, die Errettung der Nationen durch eine teilweise Verstockung eines Teil des Volkes, wodurch das Heil zu den Nationen kam! Und ich bin sehr gespannt auf Gottes Heilshandeln, zuerst mit seinem Volk und dann mit der ganzen Welt!
Liebe Frau Hausen,
Vielen Dank für den Artikel, den ich mir erst gerade durchgelesen habe. Es gibt eigentlich nichts hinzuzufügen. Christin, Manu, Marita … liegen auch meinem Verständnis nach richtig, nicht zu vergessen Ella hinsichtlich ihrer Grundeinstellung, auch wenn sie hier noch nicht kommentiert hat. Danke auch euch. Ich denke, die Mauer gegenüber der Katz-Theorie oder ähnlichen Konstrukten steht, was hier oft sehr deutlich kommuniziert wurde.
Ich frage mich öfter dahingehend, dass es doch eigentlich einen Unterschied zwischen der „gottgewollten, zeitlich begrenzten Verstockung“ und der „eigenverantwortlichen bösen Ablehnung“ geben muss, letzteres beispielsweise aus Neid, weshalb führende Juden (nicht alle) Jesus vor Pilatus brachten (Matth. 27,18).
Jesus wies an anderer Stelle diese darauf hin, dass sie in ihren Sünden sterben würden (Joh. 8,24).
Aber auch das darf zu keiner Überheblichkeit führen. Denn im „Christentum“ haben schreckliche Dinge stattgefunden, die wir analog dazu so im „Judentum“ nicht finden können. Also gäbe es einen weiteren Grund (über den theologischen Aspekt hinausgehend) zu Demut und Zurückhaltung gegenüber unseren jüdischen Geschwistern, wenn ich das hinzufügen darf.
Danke Lothar ! Es braucht Gebet und Demut. Wir gehen da gemeinsam durch diese gegenwärtige, heilsgeschichtliche Epoche. Noch ist Gnadenzeit, Zeit der Nationen und somit Verstockung Israels. Das ist von Gott festgelegt. Bis das Volk seinen Messias annimmt und somit die Verheißungen des Tausendjährigen Friedensreiches erbt, muss der Weg gegangen werden, von Bethel — Pniel. Der geistliche Durchbruch wird kommen. Dazwischen liegt zunächst die Annahme des Antichristen, 7 schwere Jahre, Züchtigung durch die Feinde und Gottes Gericht über die abtrünnige Welt. Dann die Wiederherstellung, Busse, Aufhebung der Verstockung, Rettung durch Christus und Unterwerfung unter die Herrschaft des Messias.
@Frau Hausen
Auch ich möchte Ihnen danken und Respekt zollen, dass Sie es auf den Punkt gebracht haben. Israel wird nicht verloren gehen. Wir ALLE benötigen jeden Tag Gottes Gnade und Barmherzigkeit. Da ist auch nicht einer, der gerecht und besser ist. Stolz und Überheblichkeit, in christlichen Worten verpackt, mag er gar nicht. Nach meinem Glauben und Verständnis sollen Menschen Israel mit Respekt und im Gebet begegnen, insbesondere für den Frieden Jerusalems beten und sich vor Überheblichkeit hüten. Gottes Bundestreue zu diesem Volk ist ungebrochen. Gott wird jeden von uns segnen, wenn wir Israel segnen.
Jesaja 41, 14: „Israel, du kleines Volk, das von Jakob abstammt, hab keine Angst, auch wenn du schwach und hilflos bist. Ich helfe dir; ich, der HERR, der heilige Gott Israels, bin dein Erlöser.“
Das bleibt für alle Zeit, denn Gott hält sein Versprechen.
Liebe Grüße Ella
Liebe Ella, Gottes Bundestreue zu diesem Volk ist ungebrochen – Ja – Gott ist treu! In 5.Mose 11,26 legt Gott Israel Segen und Fluch als Wahl vor.
Der Segen: Gehorsam und Vertrauen führen zu irdischem Wohlergehen, Frieden, Fruchtbarkeit des Landes und Gemeinschaft mit Gott.
Der Fluch: Ungehorsam und Abwendung von den Geboten führen zu Mangel, Not, Unterdrückung und Trennung von der Lebensquelle Gottes.
Können Sie die Realität nicht sehen? Hat Israel Angst, Terror, Bunker, Feindschaft, keinen Frieden, psychische Traumata ohne Ende, Antisemitismus auf der ganzen Welt, Verlust, Angst um KInder und Männer, usw.
Wollen wir ihnen einfach sagen, kleines Würmlein Israel – hab nur keine Angst – es wird alles gut?
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Sie schreiben meines Erachtens sehr einseitig.
Es ist richtig, dass Gottes Treue zu Seinem Volk niemals enden wird.
Es ist richtig, dass Gott Segen und Fluch vorgelegt hat.
…
Es ist aber nicht richtig, dass „Katastrophen“ Folgen von individuellem Fehlverhalten sind und anders herum. Ansonsten würden manche Personen wegen ihres lauteren Lebenswandels nicht unter den Folgen des Klimawandels leiden. Diese haben ja nichts „falsch“ gemacht. Oder?
Die Realität ist, wie Sie schreiben. Realität ist auch, dass Satan alles unternimmt, gegen Gott und sein auserwähltes Volk vorzugehen. „Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut sondern gegen die finsteren Mächte des Bösen.“ Das schrieb Paulus, und es gilt nicht nur für uns Christen, sondern auch und gerade für Sein Volk „das nach Seinem Namen genannt“ ist. Wir sollten also alles, was gegen das Volk Gottes ist, unter diesem Gesichtspunkt betrachten und bewerten und nicht – nicht! – als Folge von persönlichem Fehlverhalten.
Ich könnte noch Vieles schreiben, aber habe versucht, mich sehr kurz zu fassen. Ich hoffe, dass trotzdem meine Ansicht erkennbar ist.
@Untertan (2)
Eine Sache noch.
Wer die Augen offen hat, erkennt, wie sehr Gott sein Volk heute schon segnet. Es gibt eine Vielzahl von Errungenschaften. Die sind nicht einfach nur darauf zurückzuführen, dass die Leute so toll sind. Ich weiß aus meiner beruflichen Praxis, wie sehr Intuition, Erfahrung, Wissen aber auch „Zufall“ zu einer Lösung führen. (Gerade gestern wieder: auf einmal kam eine Idee…) Es ist definitiv der Segen Gottes, der diese Errungenschaften möglich machen. Das widerspricht eindeutig Ihrer Anschauung, dass der Fluch / nur der Fluch ….
Bemerken Sie Ihre eingeschränkte Sichtweise?
Lieber Rts, seit mehr als 2000 Jahren ist der alte Bund durch unseren Herrn Jesus Christus vollendet und erfüllt. Wenn Sie den Segen in den mehr als 2000 Jahren sehen wollen, dann tun Sie das. Israel ist im Moment nicht im Bund mit dem allmächtigen Gott. Lesen Sie doch bitte Josua 23 und unzählige weitere Bibelstellen. Lieber Rts, wir dürfen das Kreuz nicht verleugnen, darin alleine liegt die Rettung für alle Menschen (zuerst für die Juden und dann die Heiden).
lieber Gruß zu Ihnen, wir müssen die Weckrufe/Alarmrufe Gottes erkennen und da gehört das Klima auch dazu.
Martin
@Untertan
„Israel ist im Moment nicht im Bund mit dem allmächtigen Gott.“
Sorry, das ist Quatsch. Denn darum geht es nicht. Es geht darum, dass Gott im Bund mit Seinem Volk ist. Merken Sie den Unterschied?
Dass das Kreuz und nur das Kreuz die Erlösung bringt ist unbestritten. Aber auch das ist für die Betrachtung, dass Gott heute und jetzt Sein Volk segnet, nur mittelbar relevant. Denn Sein Volk segnet er, weil Er es als Sein Eigentumsvolk erwählt hat. Und es ist Sein Volk auch in der Zerstreuung, auch im Abfall, auch im Dienen anderer Götter, auch heute – nicht nur – im Staat Israel.
Also hören Sie bitte auf, diese Leier immer wieder zu spielen: „Die sind ja selbst schuld.“ Orientieren Sie sich bitte daran, wie unser Herr Jesus die Menschen behandelt hat und in welcher Reihenfolge er was sagt.
Lieber Rts, da kann ich Ihnen nicht folgen, ist für mich biblisch nicht vertretbar.
Lieber Gruß Martin
1 Und es geschah das Wort des HERRN Zebaoth: 2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich eiferte um Zion mit großem Eifer, und mit großem Zorn eiferte ich um seinetwillen. 3 So spricht der HERR: Ich kehre wieder auf den Zion zurück und will zu Jerusalem wohnen, dass Jerusalem »Stadt der Treue« heißen soll und der Berg des HERRN Zebaoth »heiliger Berg«. 4 So spricht der HERR Zebaoth: Es sollen hinfort wieder sitzen auf den Plätzen Jerusalems alte Männer und Frauen, jeder mit seinem Stock in der Hand vor hohem Alter, 5 und die Plätze der Stadt sollen voll sein von Knaben und Mädchen, die dort spielen. 6 So spricht der HERR Zebaoth: Selbst wenn das dem Rest dieses Volkes in dieser Zeit unmöglich scheint, sollte es darum auch mir unmöglich scheinen?, spricht der HERR Zebaoth. 7 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will mein Volk retten aus dem Lande gegen Aufgang und aus dem Lande gegen Niedergang der Sonne 8 und will sie heimbringen, dass sie in Jerusalem wohnen. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Treue und Gerechtigkeit.
Möchten Sie abstreiten, Martin, dass diese Verse von Sacharja 8 in Jerusalem anzusehen sind?
Ist das jüd. Volk zurückgekehrt (ca 50 %) oder sind es Außerirdische? Hat Gott sein Volk zurückgeführt ohne Segen? Oder arbeitet er vielleicht an seinem Volk und mit seinem Volk? Vielleicht wäre ja Gott glücklich, wenn Sie Ihre Katzenbibel endlich in die Tonne kloppen würde. Und damit Ihre Überheblichkeit über das jüd. Volk ablegen würden. Denn Sie spielen sich Richter über Israel auf. Schande!
Liebe Christin, ich freue mich, dass Sie diese Zeilen geschrieben haben. Aber es ist unschwer zu erkennen, dass diese Beschreibung noch Zukunft ist. Glauben Sie wirklich, dass Gott auf Zion zurückkehrt, mit der Moschee (Gott hat keinen Sohn). Jerusalem ist keine Stadt der Treue und hat auch keinen heiligen Berg. Es hört sich wunderbar an: „Es sollen hinfort wieder sitzen auf den Plätzen Jerusalems alte Männer und Frauen, … und die Plätze der Stadt sollen voll sein von Knaben und Mädchen, die dort spielen. Da ist Frieden, keine Angst, da kommt kein Terrorist um die Ecke und stört das Spielen – da heulen keine Sirenen, da gibt es auch keine Demos von Ultra-Orthodoxen und auch keine LGBTQ Demos. Das ist ganz klar Zukunft.
Die Jakobstrübsal wird Israel nochmal vertreiben, unter großen Dramen und viel Leid. Danach wird Gott sein Volk, die Übriggebliebenen zurückführen für alle Nationen übernatürlich.
Es wird genauso passieren wie es in Zacharja und anderen Propheten geschrieben ist, aber leider noch Zukunft. Dann wird der Jakobsstaat – zu Israel geworden sein. Darauf freue ich mich und grüße Sie sehr herzlich.
Lieber Gruß
Nein, Martin. Es hat begonnen. Sie sind komplett verblendet. Seit 1948 schreibt Gott wieder Geschichte mit Israel, mit seinem Volk. Aber was will man von jemand erwarten, der den Holocaust als Gericht Gottes am jüd. Volk sieht und Hitler als Gerichtsvollstrecker. Das ist es, dass das Buch von Katz einzureden versucht.
@Christin/Untertan
Die Zeilen in Sacharja 8 sehe ich ebenfalls als zukünftig an, wobei der Text aus Sacharja 12 teilweise von der Gegenwart handelt. Das geht aber davon aus, dass das Volk in Jerusalem und Umgebung existiert. Das Sammeln aus den Völkern hat also schon stattgefunden und hält noch an. Das widerspricht der Aussage von Martin D., dass das Volk erst nach der großen Trübsal gesammelt wird. Diese Anschauung kann ich auch nirgendwo in der Bibel bestätigt finden.
Wenn also Gott sein Volk heute schon sammelt, segnet er es. Das ist aus meiner Sicht miteinander verwoben. Auch aus Persien kamen „damals“ (zur Zeit von Esra/Nehemia) nicht nur „gottesfürchtige“ Menschen. So wie heute.
Rts (2) Das dürfen Sie gerne so sehen. Wir werden den Unterschied sehen, wenn es ein göttlicher Segen, der auch übernatürlich sein wird – erkennen werden. Nicht die Wissenschaft – Gott ist viel größer. „Bemerken Sie Ihre eingeschränkte Sichtweise?“ – Gottes Wort ist die Wahrheit, es erfüllt sich das Gute – aber auch das „Nicht-Gute“, wenn Israel, die Nationen und jeder Mensch, Gott gegenüber ungehorsam sind. Lieber Gruß zu Ihnen, Martin
@Ella
Das war ja wohl Gedankenübertragung,
liebe Ella, um Mitternacht herum.
Viele Grüße Lothar
@Lothar
Ja mein lieber, sonst bin ich um diese Uhrzeit eigentlich nicht mehr im Netz unterwegs, aber ich hatte tagsüber anderes. Danke auch, dass du mich erwähnt hast. Wir sind hier einige Geschwister im Geist und da bin ich froh drum. Liebe Grüße und schönes Wochenende 🙋♀️
@Ela
Gerne. Das stärkt das Miteinander.
Ist eigentlich auch nicht meine Uhrzeit, aber wenn es mal nicht anders geht. Der Artikel hat es auf den Punkt gebracht und animiert, auch andere Stellungnahmen im Netz und in der Literatur, insbesondere die Bibel heranzuziehen. Da sich die Themenblöcke oft überschneiden, regt es zum Denken an, und das ist gut so.
Auch liebe Grüße und euch ein schönes Wochenende.
Lothar
Vielen Dank für die Rückmeldung, liebe Ella!
Es ist ganz einfach:
Niemand, kein Mensch, sei er von der Abstammung her Jude oder Heide, hat überheblich zu sein!
Alle Menschen bedürfen der Gnade und Barmherzigkeit Gottes, vollzogen von Gott durch Seinen Sohn, den sündlosen Menschen im Fleisch und zugleich Gott, Jesus Christus!
In GOTTES WORT, altes und neues Testament, ist alles zu lesen.
Nachfolger Jesu verstehen nur, wenn sie die Texte der Tora kennen und studieren, Orthodoxe Juden verstehen nur, wenn sie bereit sind, die Texte der Apostel und die Offenbarung an Johannes, das letzte Buch der Bibel, mit offenem Herzen zu lesen.
Liebe Grüße, One.
Danke Frau Hausen. Kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Klasse!
Vielen Dank, Rts, für die Rückmeldung!
1. Mose 12,3 : GOTT sagt zu Abraham: in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.
Unser aller Heil stammt aus dem Judentum. Ich bin eine Herzenschristin und trage nicht nur Jesus Christus in meinem Herzen, sondern auch Sein Volk und deren Geschichte.
💟✝️💟✡️🙏🕊
@Untertan
Ich schreibe hier,da man bei Ihnen keine Kommentartaste hat. Sie vergessen,es wird ein dritter Tempel gebaut. Ist zwar nicht vorstellbar,aber es wird passieren. In der Trübsal. Aber auch der wird zerstört werden.Daniel9,24,Hesekiel40-46.Es gibt sogar schon Überlegungen,wie und wo dieser gebaut werden könnte. Das „Temple-Institute“ hat mehrere Varianten. Außerdem werden noch rote Kühe eine Rolle spielen. Als Opferritual. Erst der vierte Tempel bleibt. Da regiert dann Christus. Auch wenn wir uns das alles noch nicht vorstellen können,aber das wird geschehen. Mit Unterstützung des Antichristen.
Liebe Grüße Manu
Liebe Manu, es kommen auf jeden Fall sehr harte Zeiten auf Israel und die Gemeinde zu. Mein Gebet ist, dass Jesus mir ganz viel von seinem Glauben schenkt – sonst müssen wir verzweifeln, über all die Dinge die kommen, auch die Jakobstrübsal – es wird uns das Herz brechen.
Lieber Gruß Martin
@Rts und Christin
Ich sehe das genauso. Gott sammelt sein Volk schon. Auch wenn manche gehen,oder wieder gehen. Sie werden vielleicht wieder kommen,wenn die Zeit reif ist. Aber Fakt ist,das Gott schon sein Volk sammelt. Wir wissen nicht,was mit der Moschee passiert. Fest steht nur,es wird ein Dritter Tempel gebaut. Und der steht auch nur kurz. Wir können alles nur beobachten. Zudem kommen ja wohl,soweit ich das mitbekommen habe,noch die 2 Propheten. Dreieinhalb Jahre. Wie lange es noch dauert,weiß niemand. Jetzt sind ja auch erstmal Wahlen in Israel. Man muss sehen,was sich daraus entwickelt. Und der Rest der Welt? Riesige Waldbrände und Kriegsmäßig scheint auch alles aus dem Ruder zu laufen. Dazu extreme Hitze und zu niedrige Wasserstände.Lange kann das alles nicht mehr gehen. Denke ich mal.
Liebe Manu, im Moment sammeln sich das Volk selbst, und geht das Volk selbst, dass sind alles Jakobsaktivitäten. Wir werden sehen. Wissen Sie dass im Kursbuch der Bibel steht, dass in der Zukunft eine übernatürliche Rückführung der zerstreuten Juden weltweit kommen wird, sodaß nicht mehr über den gewaltigen Auszug aus Agypten gesprochen werden wird, sondern über die übernatürliche, für alle Nationen sichtbare Rückführung durch den gewaltigen Gott. Die Juden werden weltweit erkennen, dass Sie den Sohn Gottes ans Kreuz gebracht haben, sie werden weinen und sich schämen – und die Freude wird übergroß sein.
Wir werden gemeinsam feiern und Jesus über alles erheben, das Lamm Gottes.
Lieber Gruß Martin
Stellen Sie bitte die Bibelstelle ein, aus der klar hervorgeht, dass Gott sein Volk übernatürlich zurückführt. Und kommen Sie nicht mit, ich beende es hiermit, Ich WILL diese Bibelstelle von Ihnen.
Liebe Christin, Sie sind schon „SÜSS“ – „Ich WILL …“
Sie kennen die Bibelstelle, steht bei Jeremia 16.10ff „Und wenn du das alles diesem Volk gesagt hast und sie zu dir sprechen werden: Warum kündigt uns der Herr all dies große Unheil an? Was ist die Missetat und Sünde, womit wir wider den Herrn, unsern Gott gesündigt haben?, so sollst du ihnen sagen: Weil eure Väter mich verlassen haben, spricht der Herr, und andern Göttern nachgelaufen sind, ihnen gedient und sie angebetet, mich aber verlassen und mein Gesetz nicht gehalten haben, ihr aber noch ärger tut als eure Väter; denn siehe, ein jeder lebt nach seinem verstockten und bösen Herzen, so dass er mir nicht gehorcht. …Darum siehe , es kommt die Zeit, spricht der Herr, dass man nicht mehr sagen wird: So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israel aus Ägyptenland geführt hat, sondern: „So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israel aus Ägyptenland geführt hat, sondern: So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israel geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.“
Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe. …“
Das ist noch Zukunft – werden wir erleben!
Der allmächtige Gott wird sie nicht in eine herkömmliche „Airline“ setzten – denken wir nur an die Wunder, wie Gott sein Volk aus Ägypten geführt hat, das Meer geteilt hat – einfach gigantisch – freuen Sie sich darauf, er wird herrlich sein. Lieber Gruß Martin
Untertan
Sie wollen damit also sagen, dass die Rückkehr der Juden ab Beginn der ersten Einwanderungswellen ab 1882 (aus dem Norden und somit Russland usw.) und die Staatengründung 1948 mit Folgendem nichts zu tun haben?
Matthäus 24,32
„Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.“
Das, was Sie hier meinen, ist die Sammlung der noch (!) zerstreuten Auserwählten am Ende der Drangsal, nach dem Wiederkommen Jesu in Macht und Herrlichkeit. Dazu wird er dann seine Engel aussenden.
Dieses große Ereignis ist zu unterscheiden von den „Rückführungen“ („treibende Zweige“) zuvor,
Da steht nichts von übernatürlich. Da steht auch nicht drin vom 1.1 bis 3.1. will ich es tun.
Sie reden von Ägypten. Lothar hat Sie gefragt, ob Sie wirklich nicht sehen, was seit 1948 passiert. Der Feigenbaum trägt auch nicht am 1. Tag Früchte. Auch diese Früchte müssen wachsen. Aber sie sind vom Angang an am Baum und nicht erst am Tag der Ernte. Und Gott sammelt sein Volk in Israel, ob es in ihr Weltbild oder nicht. Also nochmals: wo ist die Bibelstelle mit der übernatürlichen Rückführung. Und falls es Ihnen entgangen sein sollte, Gott arbeitete mit seinem Volk 40 Jahre lang in der Wüste. Wenn Sie schon Vergleiche ziehen, dann ziehen Sie auch diesen. Aber ich weiß, Katz hat darüber nichts geschrieben und der ist für Sie ja Gesetz.
@Untertan
Wo und an welcher Stelle steht denn in der Bibel,daß Gott sein Volk übernatürlich zurück führt? Das steht nirgends.
@Manu, war der Auszug aus Agypten nicht übernatürlich? Die Plagen, „der Tod aller Erstgeborenen Mensch und Tier“ – das erste Passah und die 10. Plage, das Meer teilt sich – unglaublich – wenn das nicht übernatürlich ist. Wie ich meiner „schärfsten Kritikerin“ schon geschrieben habe, man wird nicht mehr über den Auszug aus Ägypten sprechen, sondern über den noch kommenden.
Glauben Sie man wird begeistert sein, dass ein Flugzeug, Juden aus Frankreich, u. anderen Nationen zurückgebracht hat, und darüber schwärmen wie über die Teilung des Meeres und dass sein Volk trockenen Fußes durchgelaufen ist, und alle Feinde umkamen. Liebe Manu Gott ist gewaltig, herrlich, wundertätig und schrecklich – auch HEUTE noch. Lieber Gruß zu Ihnen Martin
Jedes Jahr landen Maschinen aus den Nationen in Israel und bringen Juden zurück in ihr Land. U.a, weil des Menschen gibt, die meinen, dass Antisemitismus zwar schlimm ist, aber dass es Gottes Wille ist und Teil der Strafe ist. Auch Christen sind Teil dieses unchristlichen Verhaltens Juden gegenüber. Aber Sie sind ja blind dem gegenüber was mit dem jüdischen Volk passiert.
Können Sie meine Frage nach der Bibelstelle nun beantworten?